Verlassenen Gilde auf Die Aldor
 
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 Bewerbung Grigory

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Grigory

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Alter : 29

BeitragThema: Bewerbung Grigory   Di März 31, 2015 6:36 pm

Hallo alle Zusammen!

Erstmal über mich:

ich heiße Marcel, bin 26 Jahre alt und wohne/studiere derzeit in Osnabrück. Mit World of Warcraft habe ich vor 8 Jahren angefangen, damals noch als Taure auf dem RP-PVP Sever das Syndikat. Ohne damals zu wissen was überhaupt RP bedeutete, gefiel es mir schon immer meinen Charakter der Geschichte des Spiels optisch so nah wie möglich anzupassen. Ich habe auch damals immer gern zugesehen wenn irgendwo ein RP-Event stattfand, ohne mich aber aktiv zu beteiligen (ohne dies natürlich durch meine Anwesenheit zu stören). Letztendlich hatte man sich dann aber als allgemeiner Anfänger eher an PVE/PVP probiert. In der Zeit habe ich dann auch mehrere Twinks erstellt, primär dann Untote.
Der Umsturz, so könnte man sagen, kam dann mit Cataclysm. Freunde und Bekannte haben aufgehört zu spielen, Gilden haben sich aufgelöst und der Server wurde immer leerer. Den letzten übrig Gebliebenen aus der Freundesliste ist man dann kurzeitig mit in andere MMORPGs gefolgt wie AoC, LOTRO, Warhammer, SWTOR (und was nicht noch alles...).Dies war aber alles nicht wirklich zufrieden stellend. Man hatte halt doch mehr das Bedürfnis bei WoW zu bleiben. Ich ergriff dann die andere Alternative: Da hin wo mehr los ist, sprich ein Serverwechsel. Ihr denkt jetzt bestimmt: "Ah ok so hat er sich auf Die Aldor verirrt", aber nein. Ich dachte mir Quantität=Qualität also: Voller Server Blackmoore. Nun viel los war dort auf jeden Fall, aber nicht so ganz in der Richtung wie ich mir das dachte. An der Stelle hör ich euch sagen:" Man ist der naiv..." und dem kann ich auch nicht widersprechen!
Mit der Zeit konnte man den Quatsch im Chat und die "außergewöhnlichen" Namen noch ignorieren aber irgendwann war die Grenze reicht. Ich hatte mehrere Pausen eingelegt um mich nach etwas Abstinenz wieder über auf Wow zu freuen, aber diese wurde schon meist nach dem ersten Tag wieder gnadenlos vernichtet. Dann viel mir ein, dass ich vor langer Zeit auch mal einen Twink auf Die Aldor erstellt habe. Nach einiger Spielzeit merkte ich, dass es nicht überall so war wie auf Blackmoore (naja es war ja auch kein RP-Server, bin ich selber schuld!) und so bin ich dann doch bis heute bei WoW geblieben.
Nebenbei hab ich auch einige der Warcraft Romane gelesen und auch ab und zu etwas Warcraft III gezockt, aber das ist schon wieder etwas länger her.
Zum richtigen RP kam ich eigentlich erst in den letzten zwei Wochen. "Warum nur zu schauen, vielleicht doch einfach mal versuchen mit zu machen" dachte ich mir. Um sich nicht vollständig zu blamieren habe ich dann im Forum mir erstmal einige Beiträge durchgelesen zum Thema Grundzüge, erste Schritte etc. Bin dann auch im Forum auf Euch gestoßen, hab mich wieder informiert und fand euer Konzept wirklich klasse! Und beim Untermarkt (war grad n super Timing!) hatte ich dann ja auch die Chance euch IC kennen zu lernen. Was natürlich jetzt draus hervorgeht ist, das ich absoluter Anfänger bin und ich denke das ich noch einiges in Sachen RP lernen muss und auch lernen will.
Achso! Wie ich nun gerade auf die Verlassenen kam? Gut, angefangen habe ich ja mit nem Tauren (mag den Char auch immer noch), aber an den Verlassenen mag ich einfach diese dunkle, düstere Art gepaart mit meist schlechter Laune.  Zudem ist die Geschichte doch auch um einiges umfangreicher und spannender. Und ich weiß noch wie genial ich als Anfänger Unterstadt (damals noch Undercity) beim ersten Anblick fand! Das machte dann auch das damals ständige Verlaufen mehr als wett. Daher bin ich der Meinung: Alle Macht den Verlassenen!  Wink


Mein Charakter

Name:
Grigory Wurmstich (hört auch auf die Kurzform Grigs)

Aussehen:
Die Gesamterscheinung stimmt mit der der meisten Verlassenen grob überein. Abgemagert, Knöchrig. Besonders Hüft- und Schulterknochen sowie die unteren Rippen stechen hervor. Ein Bleicher Hautfarbton, welcher bei Grigory einen leichten Stich ins Grüne annimmt. die Gelenkknochen der Arme und Beine sind vom Fleisch befreit ebenso, seine Finger und Zehen. Einige Löcher und Frassgänge verzieren seine Wangen und seinen rechten Unterarm. Vereinzelt zeigt sich an manchen Stellen des Körpers eine mäßige Dehiszenz des Gewebes.
Meist nicht weit entfernt von ihm ist seine achtbeinige Begleiterin Acantha (welche ich gern nachträglich nochmal beschreiben kann)

Wesen:
Außenstehende würden ihn als  verschroben und unauffällig bezeichnen. Grigory wirkt oft freundlich und höflich, aber eigentlich will er damit häufig Konfrontationen aus dem Weg gehen. Oft sitz er irgendwo liest, beobachtet oder notiert etwas.
Grigory  wendet er sich gerne seinen Spinnen zu , ist wissbegierig und will alles über diese Tiere und ihre Besonderheiten (vor allem deren Toxine) erlernen. Vieles konnte er sich aus Büchern ( gekauft? nein geklaut! Wer würde den schon ein Buch über Spinnen vermissen, hm?), aber auch aus der Praxis und dem Umgang mit den Achtbeinern aneignen.
Sein Fachwissen aber wurde zu Lebzeiten ganz und gar nicht als nützlich angesehen. Viele fand es einfach zu widerlich und haben ihn damals strikt gemieden (Und erklärt ihr mal einem Stiefvater der euch eh hasst, das ihr euch für Spinnen interessiert, aber nicht mal ein Schwert halten könnt!!! Andere Geschichte, ich schweife ab...). Nun, dies führte auch dazu, dass er irgendwann selbst keinen Wert mehr auf andere Menschen gelegt hat.  
Die Auferstehung als Untoter stellte für ihn daher eine neue Chance dar. Er hatte keine Probleme sein altes Leben wegzuwerfen und einfach neu zu beginnen, wobei er sich aber weiterhin den Achtbeinern widmet. Spinnen ist es so wieso egal ob man nun Untod oder lebendig ist (Menschen sind da wieder ganz anders...). Als gänzlich harmlos ist er aber nicht gerade zu betrachten. So zeigt er öfters eine sadistische Art beim Testen neuer Gifte oder beim Füttern seiner Spinnen, was er eher als "wissenschaftliche Faszination" bezeichnet.
Das alles soll nun nicht bedeuten, dass er ein dahin faulender Taugenichts ist, der nur für sich lebt! Mit der neuen Chance hatte er beschlossen sein Sozialverhalten umzukrempeln. Er sieht, dass die Verlassenen eine Gemeinschaft sind zu denen er nun auch gehört. Der Gedanke sein Wissen und Können in den Dienst der Dunklen Fürsten stellen gefällt ihm, und ist er bereit alles dafür zugeben den Verlassenen zu mehr Macht zu verhelfen!

Ein leises Summen halte noch in seinen Ohren. Der Schädel schmerzte. Langsam versuchte er seine Augen zu öffnen. Zuerst erblickte er die eigenen Füße vor sich. Bleich, knöchern, teils fleischlose Zehen. "Ach ja... da war ja was....", murmelte er. Es war ein Anblick an den er sich seit geraumer Zeit gewöhnt hatte. Genauer seit einem Monat als er in einer frostigen Nacht mitten in einer vernebelten Grube aufwachte, umgeben von leeren Särgen und Knochenresten. Wie es dazu kam und was kurz vorher geschehen ist war ihm unklar. Es war wie eine Amnesie, bei der ihm nur langzeitliche Erinnerungen erhalten blieben. Auch war er sich seiner vorherigen Identität noch bewusst. Neu war sein Äußeres. Grünlichblase Haut, abgemagerte Gliedmäßen, sodass er jeden Knochen an seinem Körper ablesen konnte. Zusätzlich einige offene Wunden und Frassgänge von Würmern und Maden. Trotz all dieser Spuren fühlte er jedoch an den Stellen keinen Schmerz. Es verwunderte ihn zwar bereitete ihm aber keinerlei Sorgen. Auch hatte er nicht das Bedürfnis diese Umstände näher zu hinterfragen. Nein, er konnte es irgendwie akzeptieren und füllte sich, ohne es erklären zu können, in dieser Form freier als je zuvor. Einzig das Gefühl irgendwie vergessen worden zu sein verbarg sich in seinem Inneren. Ungewöhnlich für ihn, da er doch vor diesem Ereignis eigentlich keinen großen Wert auf die Nähe anderer legte und auch keinerlei "menschliche" Kontakte hegte. Nur sein Begleiter, ein leise fauchender Achtbeiner Namens Acantha war bei ihm. Versteckt in seiner großen aschgrauen Tasche die neben ihm lag, zwischen vielen kleinen gefüllten Fläschchen, Phiolen und Büchern. Die Spinne aus Lebzeiten war seine ständige Begleiterin. Auch ihr schien wohl das gleiche Schicksal wie ihrem Herrchen wiederfahren zu sein. Damit war auch schon alles bei Ihm was ihm wichtig war und was er besaß. Es gab niemand Weiteren der ihn vermissen, oder nach ihm suchen würde.
Weiter erinnerte er sich an die aktuelleren Ereignisse der letzten Tage. Eine Stimme die sich vorkurzem langsam in seinem Kopf ausbreitete. Zu Beginn verstand er keines der gesprochenen Worte. Es war nur ein laues undeutliches flüstern, vielleicht auch in einer anderen Sprache. Doch diese Stimme wurde immer intensiver je mehr er in nördliche Richtung wanderte. Irgendwann gab er sich der Stimme hin und hörte plötzlich aus dem Geflüster deutlich seinen Namen: Grigory.  Seit dem begaben sich Spinne und Untoter auf den Weg der Stimme zu folgen.


IC Teil
Nun da Grigory dies Revue passieren ließ, machte er sich an die aktuelle Situation. Erst jetzt bemerkte er, dass er nicht einfach nur unter einem Baum saß, sondern dass er gefesselt wurde. Jedem anderen wäre dies vermutlich als erstes aufgefallen. Rechts neben ihm erblickte er zwei dunkle Gestalten. Menschen wie er auf den zweiten Blick erkannte. Vermutlich Söldner oder einfache Diebe. Einer groß und Stämmig gebaut mit Halbglatze. Er trug ein lumpiges Kettenhemd deine braune Lederhose und einen Gürtel an dem eine große Holzkeule befestigt. Diese war wohl der Verursacher für Grigory's Kopfschmerzen und das Ohrsummen. Der andere deutlich kleiner mit Vollbart, trug einen dunklen löchrigen Umhang mit Kapuze. Während der Stämmige damit beschäftigt war Grigory's Tasche zu durchwühlen, Häufte der Kurze energisch Holzstücke zusammen. "Ui sieh mal der Stinkkopp hat alles kleine Fläschchen in seinem Gepäck mit irgend so nem Zeug drin", rief der Stämmige.
"Gib mir lieber die Bücher fürs Feuer, der soll leuchten wie ne Wunderkerze!", erwiderte der Kurze.
Grigory wendete sich den beiden zu und sprach mit freundlicher Stimme und lächelndem Gesicht: "Werte Herren ich gratuliere euch zu ihrem Fang! Nun gut ich war unbewaffnet nichts ahnend auf dem Weg in Richtung Norden, aber manchmal läuft das wohl so im Leben oder?"
Der Kurze schaute finster zu dem Untoten rüber.
"Ah unser Gast ist aufgewacht! Hmpf! Leben?! Das ich nicht lache! IHR wandelnder Kadaver wollt uns was vom Leben erzählen ?", er bastelte weiter an seinem Holzhaufen.
Grigory  sah wie der Stämmige ein Fläschchen nach dem anderen öffnet und mit seinem großen Kolben daran riecht.
"Hm stinkt alles  irgendwie nach Dreck, wasn das fürn Müll! "
der Untote wollte ihm vom rumschnüffeln abraten, ließ ihn dann aber in Ruhe fortfahren. An dem Kurzen mit der Kapuze bemerkte der Grigory plötzlich, dass seine rechte Hand frisch verbunden war. "Was glotz du so?! Euer kleines achtbeiniges Drecksvieh hat mich gebissen als wir's packen wollten und ist dann in Wald getürmt! Sein Glück dein Pech, denn Glaub mir, dafür lasse ich DICH um so mehr Leiden!"
Grigory's Augen weiteten sich für einen kurzen Moment. Er versuchte schnell wieder sein ruhiges, leicht grinsende Miene aufzusetzen.
"Nun so sind Spinnen nun einmal...Lustige Geschichte wollt ihr wissen wie ich auf eine Spinne als Begleiter kam? " Beide Zeigten keinerlei Reaktion... "Nein?, Hm..Gut. Aber wisst ihr ich war schon früher als Kind fasziniert von diesen Tieren.
Der Untote wartete auf eine Reaktion...vergeblich. Er fuhr fort.
Damals in einem alten Minenschacht gespielt habe, oder besser gesagt Schutz vor der Prügel meines Stiefvater suchte, entdeckte ich eine zierliche kleinen Spinne in ihrem filigran gewebten Netz. Ich glaube es war eine Latredoctus maculatus, ein Weibchen.
Sie war gerade damit beschäftigt einen Schmetterling zu überwältigten. Sie setzte einen kurzen bis in den Kopf des Insekts an und wich wieder zurück. Ich beobachtete wie der Falter zuvor hektisch um Netz flatterte und nach dem Biss immer träger wurde, bis er sich irgendwann nicht mehr rührte. Die Spinne wartete einfach ab und ließ das Gift wirken. Dann wickelte sie den toten Schmetterling zügig ein und verkroch sich mit der Beute zurück in ihr Nest. Ich war fasziniert von diesem Schauspiel! Wie eine winzige Menge an injizierten Gift ein so viel größeres Individuum einfach zur Strecke gebracht hat! Von da an wollte ich mich den Studien der Spinnen und ihrer Gifte voll und ganz widmen!", man sah wie die Augen des Untoten bei der Geschichte aufleuchteten.
"Ich hab damals ma Ameisen an nem Stock mit ner Kerze angezündet, aber nen Schmetterling beim Sterben zusehen?! Das is echt nich lustig!", antwortete der Stämmige unerwartet. Grigory schaute etwas irritiert und wusste nicht was er nun dazu sagen sollte.
"Na herrlich. Und ihr habt als Kind nicht mal versucht den Schmetterling vor diesem Ungeziefer zu retten?" Pah! schon damals leicht verkorkst, hm?! Ein Grund mehr euch zu verbrennen. Monster!" zischte der Kurze. Grigory zuckte bei dem Wort Ungeziefer kurz zusammen. Seine Augen verengten sich und er biss sich erzürnt auf die Unterlippe.
"Wisst ihr mein  Stiefvater benutzte dieses Wort auch oft um mich zu beschreiben.
"Was? Monster?"
"Nein das andere"
"verkorkst?"
"Nein...."
"Ungeziefer?!"
Grigory zuckt wieder zusammen, verzieht das Gesicht und antwortet genervt:
"Ja...genau Das. Das war sein bevorzugter Name für mich. Nun auch der Begriff Bastard war des Öfteren gefallen, aber mit neun Jahren war ich mir damals dessen Bedeutung noch nicht bewusst..."
Er schloss kurz die Augen.
"Wenn ich euch so betrachte finde ich Beide Bezeichnungen nicht ausreichend. Aber Euer Stiefvater muss damals schon gemerkt haben, dass was mit euch nicht stimmt hm?", man hörte den Hass in der Stimme des Kurzen.
"Jaja, mein Stiefvater... ein wiederwertiger Mann. Möge sein Kadaver noch heute ein Festmahl für die Maden sein." antwortete Grigory mit seinem üblichen grinsen.
" BAH! Je mehr ich euch zuhöre, umso mehr verabscheue ich euch und eures Gleichen! Aber ich denke unser kleiner Plausch ist hier mit beendet."  
Der Kurze hat es geschafft seinen Scheiterhaufen zu entzünden. Die Flamen lodert zügig durch die alten Bücher auf.
"Mal sehen ob ihr auch so gut abfackelt wie die Ameisen von Bredford. Stimmt's Dicker!"
Er erhielt keinen Antwort.
"Bredford?"
Als er sich umdreht um nach seinem Kameraden zu schauen, sah er wie dieser regungslos und mit Schaum vor dem Mund am Boden lag.
"Was zur Hölle!?" schrie der Kurze auf.
"Naja ich hatte ihm gesagt er soll nicht an die Fläschchen gehen... da war wohl eines der Gifte leicht flüchtig wie mir scheint... aber dass es den Dicken gleich vollständig umhaut...wirklich interessant!", kommentierte Grigory. Wäre der Untote nicht gefesselt hätte er sich sicherlich schon Notizen zu dieser Beobachtung gemacht....
Nein!!! Was hast du....AAARGH! der Kurze verspürt plötzlich einen stechenden Schmerz ausgehend von seiner  Brust. Er zuckt zusammen.
"Oh es scheint endlich los zu gehen!" Grigory's Augen verdunkelten sich, während das leichte Grinsen immer breiter wurde. Seine makabere Höflichkeit schien wie ein Maske hinter der sich ein sadistisches Grauen versteckte, das nun hervor trat.
"Nun dein stämmiger Freund hatte das Glück einen schnellen und sagen wir mal plötzlichen Tod zu sterben. Ihr hingegen habt nun einen etwas längeren Leidensweg vor euch.", erklärte Grigory und deutet auf die Bissverletzung.
"Wisst ihr damit das Gift meines kleinen Gruftkrabblers wirkt, muss es sich erst im Kreislauf richtig verteilen. Das braucht natürlich etwas Zeit, die ich mit etwas Konversation füllen wollte. Ich hoffe ihr hattet daran so viel Freude wie ich!"
Er schaute dem Dieb in sein schmerzverzerrtes Gesicht.
"Oh, ihr habt gerade genau den Gesichtsausdruck den mein Stiefvater damals hatte...", ergänzte er mit sarkastischem Unterton. "Ihm bekam das Gift von Acantha damals auch nicht besonders gut."  "AAARG!!! Was passiert hier?! Mein Innerstes! Ich..Ich verbrenne von Innen!"
Die Schmerzen wurden für den Kurzen immer unerträglicher. Plötzlich fließt Blut aus Mund und Nase.
"Nein, nein ihr verbrennt nicht. Es ist eher ein innerliches verbluten.", erklärte der Untote mit fachlichem Unterton. Der Kurze begann zu zittern und zu schreien. er krümmte sich zusammen und sank langsam zu Boden. Erst nach mehrerem Minuten der Qual gab er keinen Laut und kein Zucken mehr von sich. Ein Schauspiel dem nicht jeder zuschauen würde. Grigory hingegen schien den Ablauf genau zu beobachten und auch  auf eine gewisse Art zu genießen.
"Gut, der hat nun auch seine Ende gefunden. So viel habe ich glaub ich vorher noch nie mit jemanden gesprochen. Befremdlich und doch erheiternd so eine Unterhaltung."
Grigory blickt kurz über seine linke Schulter.
"Ah wie ich merke bist du mit dem Seil endlich durch. Ich danke dir meine Hübsche!"
Die ganze Zeit über verbarg sich Acantha hinter dem Baumstamm an dem sein Herrchen gefesselt wurde, damit beschäftigt die Seile mit seinen scharfen Mandibeln zu durchtrennen.
Der Untote konnte sich befreien und stand auf.
Er bemerkte wie sehr ihn dies alles entkräftete, schließlich hatte er auch schon Tage zuvor nichts zu sich genommen. Als er jedoch die beiden Leichen vor sich liegen sah überkam ihn eine plötzliches Hungergefühl wie er es vorher noch nie verspürte. Er überlegte kurz.
"Naja... das wäre doch Verschwendung die beiden jetzt einfach hier so liegen zu lassen...oder?" Acantha faucht kurz auf. Der Untote lächelte der Spinne zu."Ich sehe wir sind uns einig!"
Grigory versucht sich am Unterarm des Stämmigen. "Deutlich besser als erwartet. Probier mal!" Auf das Angebot hin stürzt sich die Spinne auf die Leiche und fängt an zu schlingen als ob es keinen Morgen mehr geben würde.
Nach dem sich Beide ausreichend an den Leichen gestärkt hatten, verbrannten sie die Reste auf dem zuvor führ den Untoten entzündeten Scheiterhaufen. Schließlich sollte die Mühe des Kurzen ja nicht gänzlich umsonst gewesen sein. Mit etwas Söldnerfleisch als Wegzerrung und neuen Erfahrungen machten sich beide wieder auf den Weg gen Norden der inneren Stimme nach.

Rolle/Erwartung
Ich denke der Weg eines Apothekers wäre für Grigory der Richtige.
Zur den Erwartungen: Ich erwarte nicht viel nur eine nette sympathische Gemeinschaft und die Möglichkeit etwas zum richtigen RP dazu lernen zu können. Vielleicht kann ich auch noch Loretechnisch bei euch dazu lernen, damit könnte man ja bestimmt auch viele Anfängerfehler vermeiden.

Ich freue mich auf eure Antwort.

Gruß,
Grigory Wurmstich
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Saddie



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BeitragThema: Re: Bewerbung Grigory   Di März 31, 2015 7:18 pm

Ah, der Spinnenkerl, ich erinnere mich an ihn. Wurde Girgory am Markt nicht bereits an Wagner verwiesen, oder verwechsle ich nun doch etwas?
Jedenfalls eine hübsche Bewerbung und eine unterhaltsame Geschichte. Ich könnte mir vorstellen das Kannibalismus und eine geheimnisvolle Stimme von Norden eventuell für Fragen oder misstrauische Blicke sorgen könnten, aber davon abgesehen sehe ich einen aufrechten Verlassenen der sich nützlich machen möchte.

Keine Ahnung wie es nun um unseren Bedarf an Apothekern steht, da wissen andere besser bescheid, aber einen Giftexperten mit speziellem Zugang zu diversen Substanzen zu haben fänden die Späher bestimmt ganz nett Smile

Am Ende des Senfs

Saddie
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Garam
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BeitragThema: Re: Bewerbung Grigory   Di März 31, 2015 7:24 pm

Ja Hallo und danke für deine Bewerbung!

Ich habe mir jetzt deine Geschichte durchgelesen und finde sie so auch sehr amüsant, wenn auch mit ein paar kleineren Rechtschreibfehlern, aber das ist jetzt nicht die Tragik. Aber es stellen sie mir jetzt ei paar Fragen, wo du mir hoffentlich helfen kannst Smile

Wo wurde jetzt dein Char wiedererweckt? Und vor allem von wem?

Denn es gibt grundsätzlich zwei Arten, wie man zu den Verlassenen kam.

Entweder man gehörte einst zur Geißel und konnte sich von dem Griff des Lichkönigs lösen. Das wären dann die alten Veteranen. Oder aber man wurde von einer Valkyr wiederbelebt, welche aber erst seit wenigen Jahren bei den Verlassenen sind. Dann müsstest du in Todesend, oder zumindest im von den Verlassenen kontrollierten Teil von Lordaeron erweckt worden sein.

Dann kommen wir noch zum essen.

Verlassene müssen nicht essen, auch nicht trinken und schlafen. Und Verlassene essen auch keine Leichen, denn sie wollen nicht mit der Geißel gleichgesetzt werden. Es gibt zwar im Spiel den Kannibalismus, jedoch ist das mittlerweile eher nur noch als Engine abzustempeln. Ich denke die anderen können da noch mehr sagen.

Der Rest liest sich aber sehr solide und auch spannend, und ich denke wir sollten uns dann einfach mal Ingame treffen, und die nächsten Schritte besprechen.

lg,

Garam.
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Arydon



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BeitragThema: Re: Bewerbung Grigory   Di März 31, 2015 8:59 pm

Zitat :
Aussehen:
Die Gesamterscheinung stimmt mit der der meisten Verlassenen grob überein. Abgemagert, Knöchrig. Besonders Hüft- und Schulterknochen sowie die unteren Rippen stechen hervor. Ein Bleicher Hautfarbton, welcher bei Grigory einen leichten Stich ins Grüne annimmt. die Gelenkknochen der Arme und Beine sind vom Fleisch befreit ebenso, seine Finger und Zehen. Einige Löcher und Frassgänge verzieren seine Wangen und seinen rechten Unterarm.

Nur als Hinweis. Das Enginemodel der Verlassenen mag zwar, dass sein welches auch am häufigsten im RP dargestellt wird aber es gibt auch Untote, die so gar nicht an die Enginemodels erinnern sondern noch recht menschlich wirken. Vorstellungskraft ist hier gefragt.

Ansonsten schließe ich mich Garam an. Die Verlassenen Essen nicht oder tun sonstige Dinge die man "damals" gebraucht hatte um Leben zu können. Sicherlich würde der ein oder andere Verlassene noch Angewohnheiten aus dem alten Leben haben. Wie Rauchen, der morgentliche Kaffee aber nützen würden sie ihm nichts.

Ansonsten sehr interessante Geschichte bis auf ein paar Rechtschreibfehler Wink

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Grigory

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BeitragThema: Re: Bewerbung Grigory   Di März 31, 2015 10:06 pm

Hallo nochmal,
Doch, doch ich bin der Spinnenkerl. Ich wollte mich hier im Forum noch einmal richtig bewerben so wie es sich gehört.

Vielen Dank erstmal für eure schnellen Antworten.
Das mit den Rechtschreibfehlern wurmt mich gerade. Da hätte ich wirklich einfach nochmal vor dem Abschicken drüber schauen müssen. Ich merke auch gerade, dass ich die Überschrift IC Teil einen Absatz zuweit eingesetzt habe Mad

Mit dem Kannibalismus habe ich mich vom Engine tatsächlich irreführenlassen. Mir war bekannt, dass die Verlassenen nicht schlafen oder essen müssen, wusste aber nicht das Kannibalismus verpönt ist. Ich würde es dann jetzt so begründen, dass Grigory vor dem Ereignis noch keinen Kontakt zu den Verlassenen hatte und daher von dieser Regelung nichts wusste. Hoffe das bringt mich nicht noch weiter in Teufels Küche.

Das Thema seiner Wiedererweckung wollte ich erst für eine weitere Kurzgeschichte lassen, aber ich merke gerade, dass ich da eventuell etwas in eine Zwickmühle geraten könnte. Generell hatte ich vor Grigory nicht als Veteran auferstehen zu lassen, sondern als Val'kyr Wiederbelebter. Wäre er jetzt aber im von den Verlassenen kontrollierten Teil von Lordaeron erweckt worden oder in Todesend, hätte er ja nach einem Monat sicherlich mal einen anderen Verlassenen treffen müssen...
Wäre das ok wenn ich jemanden von euch nochmal per PN deswegen kontaktiere?

Ich danke auch für den Hinweis zum Thema Enginemodel. Da werde ich mir nochmal ein paar Gedanken zu machen. Ich glaub das macht auch so ein wenig das "Salz in der Suppe" aus. Wink
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Grigory

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BeitragThema: Re: Bewerbung Grigory   Mi Apr 01, 2015 9:31 pm

Hallo und herzlichen Dank!

Den Kannibalismus in der Geschichte werde ich komplett streichen. Darauf bestehen tue ich nicht, da bin ich felxibel. Acantha werde ich den Kannibalismus entwöhnen. Bin gespannt wie sie das aufnimmt. (War zu Lebzeiten schon etwas schwierig Wink  )  
Die Thematik mit der "Antriebskraft" klingt sehr spannend. So etwas hatte ich mir bei Grigory auch schon überlegt. Seine Antriebskraft die er im Leben mit sich trug, war die Wissbegierde. Diese behält er als Untoter bei. Aber warum spricht man von einem Rollenspieler Nachteil? Wäre denn so etwas wie Gier nicht eine einfache Charaktereigenschaft? Oder ist dies als ein gewollter Makel zur Formung des Charakters/der Persönlichkeit zu verstehen?

Das Angebot der Charakterverknüpfung nehme ich mit Freuden an. Smile

Liebe Grüße,

Grigory
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Bewerbung Grigory
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