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 Bewerbung: Annabel

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Lars
Gast



BeitragThema: Bewerbung: Annabel   Mo Okt 06, 2014 5:16 pm

Über mich:

Ich bin männlich, 17 Jahre alt und noch zum Gymnasium. WoW bin ich mit dem ersten Patch von Wotlk, dem November 2008 oder dem vierten Geburtstag von WoW beigetreten. Gemeinsam mit meinem Bruder habe ich von Anfang an Rollenspiel betrieben, vornehmlich einen Zwerg Jäger, der heute noch mein Main ist. Die Rasse der Untoten hat mich von Anfang an gereizt. Die Geschichte rund um Arthas in Warcraft 3 und WoW faszinierte mich sehr, weshalb ich lange Zeit auch einen Tauren Todesritter (ebenfalls noch existent) gespielt habe. Als ich nun von einer halbjährigen Pause wiederkam, angespornt vom baldigen Release des neuen Addons, habe ich mir gedacht, einen Neustart zu wagen. Ich erstellte mir eine weibliche Untote Kriegerin und bin momentan auf Level 38 (geplant in den nächsten 2 Wochen auf 60 zu leveln um dann boosten, um vom Berufsboost Gebrauch zu machen). Und ich muß ehrlich sagen: Die Leveling-Story der Untoten ist erste Sahne. Deshalb dachte ich mir, dass Rollenspiel in so einer Fraktion voller Intrigen , Verrat und versteckten Dolchen sehr interessant sein sollte. Und so fand ich euren Thread im Aldor Forum. Und jetzt bin ich hier.


Euer Charakter
Name: Annabel (ingame Abeys)

Aussehen:

Ihr blickt in das emotionsleere, bleiche Gesicht einer Frau unbestimmbaren Alters mit markanter doch wohlgeformt kleiner Nase, schmaler, schnippischer Oberlippe, glatt glänzender Haut, dass sich über Wangenknochen und Stirn spannt und bloß durch einige Risse und Abwetzungen kleiner Größe unterbrochen werden. Unnatürlich fügt sich ihr künstlich angefügter Kiefer ins Bild, bestehend aus glänzendem Metall und mit Dübeln im Knochen verankert. Und in ihrer Mitte starren euch zwei grausige Augen an, schwarz wie Tinte, ohne Pupillen, bloß zwei wabernde Kugeln aus dunklem Glas, im krassen Gegensatz zum todestrotzenen Gelb des normalen Verlassenen. Darunter, auf jeder Seite des Gesichts, zwei dünne rote Linien, von den Augenhöhlen bis kurz vor dem Kinn, wie zwei verlaufene Tränen aus Blut, aufgemalt auf eine weiße Leinwand. Umrahmt wird das Portrait von pechschwarzen Haaren, die ihr stets nass ins Gesicht hängen, als wollen sie die Schmach verhüllen.
Das Gesicht gehört zu einer leicht gebeugten, jedoch für eine Untote trotzdem stolz aufrecht gehenden Person. Zwischen zwei schmalen Schultern lugt das blanke Rückrat herraus, ebenso mangelt es für Verlassene üblich an Ellbogen und Knie an Fleisch um die Knochen zu verbergen. Doch wenn sie ihre Rüstung oder Freizeitkleidung trägt, ist ihr Zustand nur an unnatürlich dünnen Gelenken bemerkbar.


Charakter:

Still, zurückhaltend und demütig, teils instabil, loyal zu ihrer Heimat und denen, die sie traut, ehrenhaft und rechtschaffend, verwirrt und unwissend

Hintergrundgeschichte:

Annabel wurde geboren und aufgezogen in Andorhal, einer der größten Menschenstädte Nord-Lordaerons. Über ihre Eltern ist wenig bekannt, nur dass sie beim Einfall der Geißel von ihrer Tochter getrennt wurden und sie für lange Zeit nicht mehr sehen sollten. Denn Annabel wurde herumgereicht unter Flüchtlingen vor der untoten Plage, bis sie schließlich im zarten Alter von neun Jahren der Kapelle des Hoffnungsvolles Lichts  und später der Argentumdämmerung bei. Sie wurde, im nachhinein ironischerweise, von Leonidas Batholomäus unter die Fittiche genommen und lernte die Tugenden der Gemeinschaft und Teile der Lehre des Heiligen Lichts. Die Jahre vergingen und die Ereignisse nahmen ihren Lauf. Annabel wuchs und wurde stärker mit dem Großschwert, lernte Taktik und Strategie und lernte widerwillig den Glauben ihrer Kameraden. Doch trotz ihrer Fortschritte wurde sie beschützt und nicht im direkten Kampf gegen Naxxramas und später die Brennende Legion eingesetzt. Stattdessen wurde ihr großes taktisches Talent in Anspruch genommen, um die Feinde der Dämmerung zu vernichten. Annabel war ebenfalls nicht anwesend, als Acherus ihre Schwesterfestung ablöste und den scharlachroten Kreuzzug in den Pestländern vernichtete. Erneut sie kam auf dem Schlachtfeld an, als alles bereits vorbei war und einige ihrer engsten Kameraden ihre Leben verloren hatten.
Der Argentumkreuzzug war geschaffen und ohne eine wirkliche Warnung wurde sie auf das Dach der Welt versetzt. Mittlerweile nahe der zwanzig Jahre wurde sie in den aktiven Kampf gegen den König der Toten eingesetzt. Ihre schrecklichen Erfahrungen, die sie dort in Eiskrone machte, können sich als blutigen Nebel aus Verzweiflung und Kälte zusammenfassen. Annabel wäre noch vor dem eigentlichen Ziel, dem Lichkönig, an Nordend zerbrochen, hätte sie nicht eine gute Freundin gefunden. Sie war eine Hochelfe und neben der Angehörigkeit zum Kreuzzug Mitglied des Silberbundes. Erst konnten sich beide nicht ausstehen und verabscheuten die Tatsache, dass sie gemeinsam kämpfen mussten. Doch ihre raue Umgebung und rauere Gegner schweißten sie zusammen. Von dieser Hochelfe lernte Annabel viel über die Allianz und deren Geschichte, die von ihrer Lehrmeistern bewusst ausgelassen wurde, um Zwietracht zu vermeiden. Unzertrennlich wie sie waren wärmten sie sich in ihren kältesten Stunden und stützten sich gegen die stärksten Stürme, bis der Kreuzzug die Tore Eiskrones erreicht hatten...
Man fand Annabel am Anfang des Seuchenviertels, mit verätzten Augen, toter Haut und massiven inneren Blutungen. Ihre beste Freundin und einzige Liebe im Leben hatte sie, zerfetzt von den San´Layn, ein Viertel zuvor zurückgelassen und hatte sich bis hierhin geschleppt, um ihren Tod zu melden.  Annabel wurde von einem Hordentrupp aufegelsen und nach Stunden Todeskampf schließlich von ihrem Leid erlöst, als ein ehrenhafter Taure sich erbarmte,sie mit einem gezielten Schock hinzurichteten.
Beigesetzt wurde sie in einer Gruft westlich von Herdweiler. Doch ihre Leiche war noch warm, als sie als eine der ersten von den neu eingestellten Vakyr ins Leben zurückgeholt wurde. Geplagt von schlimmen Eindrücken ihrer Vergangenheit lief sie davon, streifte durch Tirisfal. Orientierungslos und mit Lücken im Gedächtnis zog es sie nach Unterstadt.  Annabel gliederte sich ein, trat der Armee bei, alles in einer Art Trance, als sei sie noch im Kampf gegen den Lichkönig. Vergessen war ihre Freundin mit den langen Ohren und blauen Augen und vergessen war das Banner unter dem sie einst kämpfte, dem silbernen Stern auf weißen Grund. Ebenfalls war vergessen, dass sie im hohen Norden ihr Leben gelassen hatte. Sie diente der Armee, stieg im Rang, wurde in alle dreckigen Geheimnisse der Verlassenen Kriegsführung eingeweit, organisierte Angriffe gegen den Rest der Geißel in Loaderon und griff auch selber wieder zur Waffe, diesmal aber ein schrecklicher Streitkolben. Doch aus ihrem Halbschlaf wurde sie erst gerissen, als sie die Stadt ihrer Geburt betrat und dort die Waffe gegen lebendige, atmende Menschen hob. Plötzlich wurde ihr bewusst, dass sie die Seite gewechselt hatte. Sie tötete die Lebenden, belebte Menschen zu Untoten und benutzte die schreckliche Seuche, die ihren ersten Krieg ausgelöst hatte.  Annabel wollte fliehen, dem Kreuzzug alles erzählen, dass ihre neue Königin dabei ist, eine neue Welle des Untodes auf die Welt loszulassen, doch ihre Vorgesetzten hatten sie schon lange im Auge. Sie wurde belebt, um sie potentiell gegen den Argentumkreuzzug zu benutzen, der die Expansion der Verlassenen nach Osten blockierte. Annabel kannte alle Taktiken und die Denkweise der Paladine und Krieger der Gemeinschaft und sollte eben diese kontern. Doch da sie sich dem nun bewusst war, musste sie gefügig gemacht werden. Sie wurde mit Koltira Todesweber, einem Todesritter der für seine Verbundenheit zur schwarzen Klinge und seinem Bruder Thassarian an einen Platz der schlimmsten Folter gebracht, die ein Lebender oder Toter je durchlaufen kann, gebracht und dort...umstrukturiert. Nun ist Annabel wieder auf „freiem“ Fuß. Doch um mögliche Verbundenheit mit den Lebenden oder gar ihrer alten Bruderschaft auszumerzen, muss sie töten. Sie ist eine zweischneidige Klinge. Die eine muss mit Lebenden gewetzt werden, die andere, die uns verletzen und verraten könnte, abgestumpft. Und welche Organisation im Verlassenen-Militär ist am meisten dafür bekannt, besonders effizient mit unseren Feinden umzugehen?

IC-Bewerbung (optional):

Der Himmel war eine schwarze Decke, eine Masse aus Wetter gewordenem Zorn, der unablässig seine Frustration in harten Geschossen aus dunklem Wasser auf die Berge der Lebenden herabwarf. Der Weg, der zwischen den Felsen hinaufführte, bestand aus groben Steinen, unbehauen in die Erde eingelassen und von vielen Stiefeln glatt gelaufen. Der Regen machte den Pfad teils gefährlich, da der Schlamm zwischen den Felsen hervortrat und auf lose Stiefel aus war. Durch diese vom Donner zerrissenen Nacht stapfte eine Gestalt den Pfad hinauf. Der Vermummte hatte keine Augen für den Anblick des schlafenden Herdweilers, noch erhellt von Gaslampen und Ofenglut, das zwischen den Tannen und Felsen hindurchlugte. Er hatte ein Ziel. Dort, eine Biegung, wurde der Blick frei auf den kleinen Eingang, in den Fels eingelassen und von zwei weiß-grauen Säulen gesäumt und durch eine kleine Terrasse geebnet. Ein Blitz erhellte das kleine Plateau und die Person, die mit raschem Schritt auf das Loch in der Wand zuhastete, gehüllt in Schwarz und grau jedoch mit einem weinroten Umhang, einem unbedeckten Haupt und ein paar glühender Augen. Wasser tropfte auch hier, als der Verlassene den unbewachten Eingang durchschritt und sich orientierte. Die Einlässe in der Wand waren voll. Sarge an Sarg lagen sie, die Helden von Eiskrone, gefallen für das größere Gut. Jeder Behälter war gehüllt in das bekannte Banner. Der Stern mit dem goldenen Herzen und dem silbernen Schweif auf weiß. Der Untote ging die Reihen ab. Bis er fand was er suchte. Eine Anomalie, ein Fehler im System, eine Schwachstelle. Er erlaubte sich ein hämisches grinsen und wand sich um, um seine bezaubernde Assistentin herbeizuzitieren. Sie brauchte nicht lange, um zu erscheinen. Die Beiden wechselten kein Wort. Die Valkyr schwebte zu der Stelle, die der Verlassene ihr zeigte und begutachtete den Sarg. Denn dieser Sarg unterschied sich. In all dem Weiß, dass das Leuchten der Valkyr auffing, erkannte man, dass dieser Sarg in ein anderes Banner trug. Ähnlich, doch anderes. Schwarz wie die Nacht, die es war, prangte das Banner auf dem Holz und trotzig und schlicht sah der weiße Stern dem Wesen vor ihm entgegen. Und als die Energie das Holz durchschlug und das Banner verbrannte, wusste die Frau im Inneren, dass für sie eine neue Dämmerung angebrochen ist...


Erwartungshaltung:

Ich erwarte, trotz der ausschweifenden Beschreibung eigentlich nicht viel. Eine einfache Rolle als Todeswache im Kampfverband. Möglichst viele Kämpfe hoffe ich ergeben sich. Ich wünsche mir für meinen Charakter im Grunde nur einen festen Platz mit viel Rollenspiel. Und für mich eine nette Gemeinschaft. Smile
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Garam
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BeitragThema: Re: Bewerbung: Annabel   Mo Okt 06, 2014 6:53 pm

Hallo und danke für deine Bewerbung.

(Das ist meine Standarteinleitung)

Also... im Grunde liest sich alles sehr passend, auch wenn mir jetzt ein paar Dinge auffallen, dir mir jetzt nicht so gut gefallen. Du sprichst von Namenhaften Charakteren, bei welchem dein Char gelernt haben soll. Grundsätzlich ist das bis zu einen gewissen Punkt möglich, sofern es nicht ein eher "höherer" Charakter ist, aber das lasse ich jetzt mal so stehen.

Aber:

Könntest du mir das jetzt bitte mit Koltira Todesweber genauer erklären? Denn das verstehe ich gerade nicht, oder lese ich nicht sinngemäß.

Ansonsten können wir auch gerne Inagme weitersprechen. Einfach /join sfh oder einen von uns anschreiben.

lg,

Garam.
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Lars
Gast



BeitragThema: Re: Bewerbung: Annabel   Mo Okt 06, 2014 7:09 pm

Zu der Sache mit den namenhaften Charakteren:
Nach dem Posten ist mir auch aufgefallen, dass das ne ziemlich dämliche Idee war. Aber Leonidas Batholomäus ist meiner Meinung nach einer der besten untoten Charaktere überhaupt. Vor allem seine Ansicht über der Zustand des Untodes als Krankheit die Behandlung in Form von Loyalität zur Argentumdämmerung hat mich ziemlich inspiriert...aber ich schweife ab.

Zu Koltira:
Am Ende der Questline der Schlacht von Andorhal wird Koltira von Sylvanas konfrontiert. Er habe zwar gewonnen, hätte den Sack aber Tage früher zumachen können. Koltira hat in der Tat der Allianz Zeit gegeben sich neu zu formieren, da Thassarian die Allianztruppen dort anführte und natürlich sein Freund ist. Also hat Sylvanas ihn zu besagtem Ort unter Unterstadt (ja UNTER Unterstadt) bringen lassen, um seine Loyalität zu...bestätigen. Und an eben diesen Ort wurde Annabel ebenfalls gebracht. In den Comics gab es glaube ich auch Fälle von Umpolungen von Untoten, hauptsächlich von Geißel zu Verlassenen, wenn ich mich rechts entsinne.
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