Verlassenen Gilde auf Die Aldor
 
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 Bewerbung: Ludverá

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Ludverá
Gast



BeitragThema: Bewerbung: Ludverá   Do März 08, 2012 5:32 pm

Hallo! Mein Name ist Andreas, 23, und komme aus dem schönen Österreich. Ich spiele jetzt WoW seit kurz vor dem BC Release. In BC-Zeiten erkundete ich vor allem mit meinem damaligen Healpaladin die Dungeons (PVE). Als dann Wotlk erschien rerollte ich einen UD-Rouge und habe damit die Klassen/Rassen-Kombination mit der ich mich am meisten identifizieren konnte gefunden.
Mit meinem Lederträger machte ich die letzten Jahre ausschließlich die Schlachtfelder und Arenen dieser Welt unsicher (mit mehr oder weniger Erfolg). Aber mir fehlte einfach das "gewisse" Extra im Spiel. Ich bin schon seit langen ein großer Fantasy-RPG-Fan und habe diese auch auf anderen Plattformen gezockt. Nun möchte ich mich gerne in das "Neuland" RP in WoW vorwagen und hoffe von euch aufgenommen zu werden. Kurzum ich bin ein RP-Neuling...

Name: Ludverá oder unter dem Decknamen "Lady"


Hintergrundgeschichte (bitte nachsichtig sein, hab mich zwar mit der Hintergrundgeschichte von WoW auseinandergesetzt, aber ich hoffe ich verwechsle nichts):

Ludverá wurde als Achtjährige von ein paar Überlebenden Sturmwinds am Anfang des 2ten Krieges mit nach Lordaeron genommen, als diese flüchteten. Ihre Eltern kamen beim Angriff der Orcs auf die große Stadt leider um. Als sie nach tagelanger und zermürbender Seereise endlich in Southshore ankamen, konnte sie mit der Situation nicht umgehen. Ludverá verstand das alles nicht. Warum musste sie mitansehen wie ihre Eltern von den fremden Grünhäuten grauenhaft abgeschlachtet wurden. Völlig verstört lief sie einfach aus Southshore davon, was natürlich in dem großen Auflauf von Flüchtligen keinem auffiel. Sie wollte einfach nur weg von all dem Leid der anderen Menschen, weg vor ihrem eigenen nicht enden wollenden Schmerz.
Sie lief und lief und lief, bis sie nach einigen Tagen im Silberwald ankam. Ludverá wusste nicht wie lang sie schon unterwegs war oder wo sie eigentlich hinwollte. Sie lief bis unausweichlich die Erschöpfung ihren Tribut verlangte. Ludverá verließ jegliche Kraft in ihren Muskeln, verlor ihr Bewusstsein und brach zusammen.
Einige Zeit später fand ein ortsansässiger alter Eremit den leblosen Körper des kleinen Mädchens. Zuerst dachte er sie wäre bereits tot, doch bei näherer Betrachtung erkannte der alte Mann, dass dieses kleine abgemagerte und heruntergekommene Mädchen doch noch atmete. Er wusste anfangs nicht, wie er handeln sollte. Sollte er das Kind nach Mühlenbern bringen, das am nächsten lag, dort würde man sich sicher um sie kümmern. Dann fiel ihm aber seine Einsamkeit wieder ein und ein bisschen Gesellschaft würde ihm sicher gut tun. So beschloss der Eremit das kleine halbtote Mädchen mit in seine Hütte tief im Silberwald zu nehmen.
Er versorgte ihre Wunden mit fachmännischen Wissen und half ihr langsam wieder auf Die Beine. Dennoch dauerte es fast eine ganze Woche bis Ludverá wieder aus eigener Kraft gehen konnte. Das Mädchen fragte nach dem Namen des Eremiten, dieser meinte darauf sie solle ihn doch einfach als ihren neuen "Großvater" ansehen, der sich um sie kümmern würde. Und das erste Mal seit der großen Flucht aus Sturmwind empfand Ludverá ein Gefühl, dass jedes Kind braucht: Geborgenheit. In den nächsten Monaten lernte das Mädchen ihrem Großvater, wie man in der Natur leben konnte. Sie eignete sich ein großes Wissen über jegliche Pflanzen und Kräuter an und auch die Grundlagen der Alchemie wurden ihr beigebracht.
Als Ludverá dann knapp 10 Jahre alt wurde, meinte der Eremit, es sei an der Zeit mit einer anderen Ausbildung anzufangen. Sie lernte zunächst wie man sich in den Schatten verstecken und unbemerkt rumschleichen konnte. Als Nächstes stand der Umgang mit Waffen an der Reihe. Ihr Großvater meinte, es sei eine gefährliche Welt da draussen und sie hatte es ja auch schon selbst erlebt, deshalb musste sie diese Ausbildung ebenfalls beginnen. Am Anfang übte sie sich im Umgang mit Messern und Dolchen, dann weiter zu Schwertern. Wobei es schien, als sei Ludverá ein Naturtalent im Umgang mit den kleinen tödlichen Dolchen. Ihr neuer "Großvater" war sehr großzügig und liebevoll im Umgang mit ihr. Sie verdankte ihm ihr Leben. Er war nur einmal erzürnt und ohrfeigte das Mädchen, als sie den alten Mann eines Abends beim gemeinsamen Essen nach seiner Vergangenheit fragte. Tobend schrie er, sie solle ihm nie wieder danach fragen und stürmte aus der Hütte. Ludverá saß komplett verwirrt und weinend in einer Ecke, als ihr Großvater, nach dem er sich beruhigt hatte, wieder zurück kam und sich für seinen Ausbruch entschuldigte. Das Mädchen sprach dieses Thema nie wieder an.
Sie führten ein einsames aber dennoch glückliches Leben in ihrer Zweisamkeit. Dann, als Ludverá knapp 16 Jahre alt war, änderte sich ihr Leben wieder auf eine tragische Art und Weise. Eines Nachts kam eine Gruppe von Bauern, bewaffnet mit Mistgabeln, Sensen und Fackeln, zu ihrer Hütte. Sie schrien etwas von Hexerei und Mord. Dem alten Eremiten entweichte das Blut aus dem Gesicht und er wurde kreideweiß. Er sah Ludverá mit weit aufgerissen Augen an und sagte mit heiserer Stimme: "Sie haben mich doch ausfindig gemacht... Ich habe mich ins Exil zurückgezogen um meine Fehler der Vergangeheit zu vergessen. Lauf, Ludverà, lauf! So schnell du kannst! Wenn sie dich hier sehen, bist du auch dem Tode geweiht!" Das Mädchen schaute ihn ungläubig an. Ihr Großvater packte sie am Arm und stieß sie bei der Hintertür raus. Die letzten Worte, die sie von ihm hörte als er ihr nachblickte, waren: "Danke für die letzten Jahre...." Dann schloss er die Tür und verriegelte sie. Als Ludverà die Horde wildgewordener Bauern immer näher kommen sah, lief sie weiter in den Wald hinein. Sie blieb nur einmal kurz stehen, blickte die weit hinter ihr liegende brennende Hütte an. Dieser Anblick brannte sich in ihr Gedächtnis, genau neben die Bilder ihrer toten Eltern. Wieder wurde ihr die wichtigste Person in ihrem Leben genommen.... und diesmal von ihres Gleichen. Zorn kam in ihrer Seele auf, genauso wie Hass.
Einige Tage später kam sie in Lordaeron an. Dank ihrer gelernten Fähigkeiten konnte sie sich ohne Probleme in die Stadt einschleichen und ging dort für einige Zeit dem Diebeshandwerk nach. Ludverá schloss sich dort einer Gruppe anderer Diebe und Auftragsmörder an. Sie fühlte sich mit ihnen am ehesten verbunden, denn die meisten von der kleinen Gruppe teilten ein ähnliches Schicksal wie sie. Von der restlichen Bevölkerung verstossen. In diesem Verband von Kriminellen und Mördern lernte sie einige wichtige Tugenden: Loyalität zu Leidensgenossen bzw. Gleichgesinnten, Disziplin und Respekt. Eine Tugend die sie von sich aus mitbrachte und für die sie dann auch später berühmt berüchtig wurde war ihre Skrupellosigkeit.
Ab diesem Zeitpunkt legte sie auch ihren bürgerlichen Namen ab und nannte sich einfach nur noch "Lady". Lady war des Diebeshandwerk schnell überdrüssig und konzentrierte sich nur noch Auftragsmorde. Sie perfektionierte dabei ihre Fähigkeiten, die sie bei dem Eremiten erlernt hatte. Auch von ihren neuen Verbündeten konnte sie sich wieder den einen oder anderen neuen Trick abschauen. So zog die Gruppe die nächsten 4 Jahre durch die Länder, von Lordaeron bis in das neuerrichtete Sturmwind, zogen sie eine blutige Spur hinter sich. Natürlich blieben ihre Taten nicht unbemerkt und als ihre unerwünschte Popularität zu groß wurde, entschied die Gruppe, die zum Großteil nur noch aus Mördern bestand, sich aufzulösen und jeder seinen eigenen Weg gehen sollte.
Lady verschlug es wieder zurück nach Lordaeron. Man sollte meinen, sie hätte an diesem Zeitpunkt genug Gold verdient um sich zur Ruhe zu setzen, dem war aber nicht so. Sie nahm die Aufträge auf Grund des Nervenkitzels an und, so grausam es klingen möge, wegen ihres immens Hass auf die restliche Bevölkerung. Meistens verteilte sie ihre Belohnung unter den anderen Mitgliedern der Gruppe auf oder warf sie sogar verächtlich hinter der nächsten Ecke weg.
Lady wollte nicht gleich wieder zurück in die Hauptstadt, deshalb bezog sie Lager in der Nähe von Andorhal. Dort stahl sie sich ein paar Laib Brote. Als Lady an dem Brot roch, fiel ihr gleich der leicht süssliche Geruch auf. Trotzdem verspeiste sie ihn voller Genuss.... das Nächste, an das sie sich erinnert ist, dass sie in einer Gruft nahe Todesend erwachte in einem für sie neuen, aber schon zerfallenen Körper.
Nun macht sich Lady in ihrem neuen "alten" Körper wieder in die Welt auf um ihre alten Fähigkeiten wieder zu erlernen und um ihren alten Lieblingsbeschäftigungen nach zu gehen....

Ich hoffe, dass ist nicht zu dick aufgetragen ^^

Charakter:
Skrupellos und erbarmungslos, hatte zu Lebzeiten schon nichts zu verlieren und jetzt erst recht... jedoch Loyalität zu Gleichgesinnten

Bewerbung:
Ihr öffnet einen verschmutzten Brief:

An Unteroffizier Malphas, Leitung Seuchenfaust

Man kennt mich unter dem Namen Lady. Mir ist zu Ohren gekommen, Ihr sucht noch Mitstreiter für Euren Angriffstrupp. Vielleicht könnt Ihr eine ehemalige Auftragsmörderin, wie meine Wenigkeit gebrauchen. Ich würde mich mit äußerstem Vergnügen Euch anschließen. Schonmal vor weg, ich bin noch nicht ganz mit diesem Körper vertaut, deshalb könnte es noch ein Weilchen dauern bis ich vollkommen einsatzfähig bin, aber kleinere Meuchelmorde dürften schon in meinem Kompetenzbereich liegen.

Lady

Erwartungshaltung:
Einführung ins RP, informiere mich auch selbstständig die ganze Zeit im Forum Wink
Und einfach ein aktives RP-Leben rund um die Verlassen Wink
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Ludverá
Gast



BeitragThema: Re: Bewerbung: Ludverá   Do März 08, 2012 5:34 pm

Achja:
Ich level mir hier eine frische Schurkin um mehr Beziehung zu dem Char aufzubauen um damit die Story besser zu leben IC Wink
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Garam
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BeitragThema: Re: Bewerbung: Ludverá   Do März 08, 2012 6:18 pm

Grias di, und danke für deine Bewerbung Wink

Alles im allem ist es eine gelungene Geschichte für einen Anfänger. Jedoch solltest du das Ende etwas umändern. Da gibt es wohl ein paar Zeitliche Probleme. Aber das erkläre ich dir gerne Ingame.
Aus einer Bewerbung kann man ja schon viel heraus lesen. Und bei dir sieht man, dass du dir Mühe gegeben hast. Und das gefällt mit sehr gut.
Trotzdem würde ich mir noch gerne ein Ingame Bild von dir machen. Einfach anschreiben.

LG Malphas.
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Ludverá
Gast



BeitragThema: Re: Bewerbung: Ludverá   Do März 08, 2012 6:48 pm

Danke schon mal für die schnelle Antwort!
Ich werde mich morgen bei dir melden, heute geht es sich leider nicht mehr aus bei mir.

Lg
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BeitragThema: Re: Bewerbung: Ludverá   

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Bewerbung: Ludverá
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