Verlassenen Gilde auf Die Aldor
 
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 Bewerbung Sibylla

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BeitragThema: Bewerbung Sibylla   Sa Feb 25, 2012 3:11 pm

Ich bin zwar schon ooc in der Gilde, will mich aber nun auch offiziell anmelden.

Über mich:
Ich bin Schweizerin, 21 Jahre alt und ein Fantasynarr. Rollenspiel in WoW mache ich seit ca. einem Jahr und versuche seitdem ständig mein Wissen um die Hintergrundgeschichte zu erweitern. (Ehrlich gesagt, fällt mir das manchmal etwas schwer, da ich mich auch noch mit Mittelerde, unserer richtigen Geschichte, sowie den Star Wars und Star Trek Universen beschäftige.)
Eine Verlassene möchte ich spielen, weil ich dieses „Volk“ auf morbide Weise äusserst charmant und glaubwürdig finde. Ausserdem habe ich keine Lust mehr auf rechtschaffende lichtgeschwängerte Menschen, supersexy Blutelfen mit Hang zum Ausziehen oder perfekte, goldäugige Nachtelfensuperhelden.

Mein Charakter:

Name: Sibylla Erness

Aussehen:
Flag:
Tief gebeugt und mit langsamen, schlurfenden Schritten nähert sich euch eine Gestalt. Schon von weitem strömt einem ein Gestank entgegen, welcher den von den meisten Untoten übertrifft. Süssliche Fäulnis mischt sich mit dem beissenden Geruch von verbranntem Fleisch und kündigt die Ankunft dieser Verlassenen an.
Steht diese unselige Kreatur vor euch, erkennt ihr schnell die Quelle des Gestanks. Ein Gesicht ist kaum mehr zu erkennen. Stattdessen erblickt ihr einen augenlosen Schädel, an dessen blanken Knochen verkohlte Hautlappen nutzlos herunterhängen. Haare sind nicht mehr zu sehen und auch die Kleidung besteht nur aus notdürftig zusammengeflickten Fetzen. Rasselnder Atem begleitet diese Untote und jede Bewegung provoziert ein angestrengtes Keuchen.
Ihre Stimme ist nur ein krächzendes Flüstern, das ständig von Hustenanfällen unterbrochen wird. Jede Geste, jeder Schritt und jeder Atemzug scheinen die Untote ausserordentlich anzustrengen.
Das Einzige, was nicht in dieses schaurige Gesamtbild passen will, ist ein filigraner Goldring, der an einer dreckigen Schnur um ihren Hals hängt.

Hintergrundgeschichte:

Die Hintergrundgeschichte ist relativ lang geworden und ich habe sie um 03:30 Uhr geschrieben. Ich bitte deswegen um Nachsicht.^^’

Sibylla und ihr Mann Liam Erness waren beide Diener des Lichts in Lordaeron. Unter Uther Lichtbringer versuchten die Priesterin und der Paladin zusammen mit vielen anderen die Seuche aufzuhalten, welche über ihre geliebte Heimat hereinbrechen sollte. Doch so erbittert sie auch kämpften, letztendlich fielen sie beide Kel’Thuzads Pestilenz zum Opfer.
An die Zeit als Sibylla ein Teil der Geisel war, kann sie sich nicht erinnern. Vielleicht war es damals heilsamer für sie nicht zu wissen, welche abscheulichen Taten sie vielleicht vollbracht hatte.
Aus den Fängen des Lichkönigs befreit, wollte Sibylla ihr Schicksal nicht akzeptieren und flüchtete vor den anderen Verlassenen. In tiefer Verzweiflung ging sie zu einer kleinen Waldlichtung, die sie und Liam früher besucht hatten. Auch ihr Mann suchte sein Heil an diesem vertrauten Ort und so trafen sich die beiden wieder. Und in all dem unsäglichen Schmerz, keimte doch etwas wie Zuversicht in ihnen auf.
Zusammen kehrten sie nach Lordaeron zurück, um ihre ehemaligen Vertrauten zu finden, die mit ihnen gegen die Seuche kämpften. Wenige fanden sie und die meisten wollten nichts von ihnen wissen, da sie sich ihrem Schmerz völlig hingaben. Doch einige erinnerten sich an die alte Freundschaft und schlossen sich Sibylla und Liam an. Gemeinsam verliessen sie Lordaeron in der Hoffnung, das Licht würde ihnen wieder gewogen sein, wenn sie nur diese verheerte Stadt hinter sich liessen.
In der Folge trafen sie auf eine kleine verlassene Abtei und wollten dort bleiben, um zum heiligen Licht zurückzufinden. Obwohl ihre verzweifelten Gebete sich im Nichts verloren und jeder Versuch das heilige Licht zu verwenden scheiterte, blieb die Gruppe dort. Wo sollten sie auch hin?
Eines Tages, als alle in der Abtei waren um zu beten, entdeckte sie eine Gruppe scharlachroter Kreuzfahrer. Schockiert über die Entweihung dieses immer noch heiligen Ortes durch die Verlassenen, beschlossen sie kurzen Prozess zu machen. Unbemerkt schlossen sie die Tür der Abtei und begannen dann rasch den Eingang und die Fenster des Gebäudes zu verbarrikadieren, ohne sich von den schreienden Verlassenen beirren zu lassen.
Draussen bereiteten die Männer ein grosses Feuer vor. Sie stapelten unermüdlich Holzscheit auf Holzscheit um die kleine Abtei, sodass dieser ehemals geheiligte Ort zu einem gigantischen Scheiterhaufen wurde. Zusätzlich steckten sie brennende Stofffetzen in kleine Flaschen, die mit hochentzündlichem Öl gefüllt waren und warfen diese durch bewusst frei gehaltene Löcher in den verschanzten Fenstern. Sobald diese auf dem Steinboden zerschellten, ergoss sich brennendes Öl über den Boden.Die angsterfüllten Verlassenen versuchten die Flammen zu löschen, doch das Feuer breitete sich rasch aus, da die alten Holzbänke und Stoffdekorationen trocken und leicht entflammbar waren. In grösster Furcht rannte Sibylla zu einem Fenster und flehte die Männer an, sie freizulassen. Doch die Kreuzfahrer erbarmten sich ihrer nicht. Verzweifelt sank sie zu Boden, und betrachtete die lichterloh brennende Abtei und ihre schreienden Bewohner, bis sich das zerfallene Gesicht ihres Mannes vor das ihrige schob. So sassen sie umschlungen in einer Ecke und hörten mit an, wie ihre ehemaligen Freunde hilflos zu Asche verbrannten. Und als sie ihrem Mann in die Augen sah, bemerkte sie einen Kranz aus Flammen, der die Haare, die Kleidung und schliesslich den gesamten Körper Liams umspannte. Unaufhaltsam loderten nun auch ihr die Flammen entgegen, berührten ihr Gesicht und entzündeten sofort ihre Haare und ihre Kleidung. Schmerzen spürte sie nicht, der Rauch störte sie nicht. Sie war bereit zu sterben und dieses Leben, das kein Leben war hinter sich zu lassen.
Doch plötzlich, zerbarst neben ihnen ein Fenster durch die enorme Hitze, samt der Verbarrikadierung. Der inzwischen fleischlose Schädel Liams drehte sich zu dem Fenster und mit einer allerletzten Kraftanstrengung stiess er Sibylla aus demselbigen, bevor er in sich zusammen fiel und wie die anderen zu glimmender Asche wurde.
Die Abtei war auf ein hohes Fundament gebaut worden, sodass die Fenster von innen niedrig waren, doch von aussen relativ hoch über den Boden ragten. Als Sibylla nun aus dem Fenster fiel, stürzte sie in das verbrannte Holz, das um das Gebäude verteilt war und rappelte sich auf. Schockiert versuchte sie sich an der gemauerten kleinen Fensterbank hoch zu ziehen, um Liam raus zu helfen oder wenigstens mit ihm zu verbrennen, doch sie blieb erfolglos.
Bis fast zur Unkenntlichkeit verbrannt, hustend und hinkend entfernte sie sich von der Abtei.
Klagend und jammernd schlug sie unbewusst den bekannten Weg nach Lordaeron ein. Sie wollte nur weg und merkte nicht, wohin sie ihre verkümmerten Füsse trugen.
Am Anfang beherrschte sie die Trauer. Sie fragte sich, wie sie diesem unwürdigen Dahinvegetieren ein Ende machen könnte um den gleichen Weg wie Liam einzuschlagen. Doch je länger sie ging, desto mehr verblassten diese Gefühle und Gedanken. Hass und Enttäuschung wurden immer grösser, bis sie meinte nur noch daraus zu existieren. Ihr ganzes Leben widmete sie dem heiligen Licht und was war der Dank? Das Licht hatte sie nicht nur verlassen, sondern sogar seine Schergen ausgeschickt, um ihr alles zu nehmen, was ihr noch geblieben war.
Nun wollte sie nicht mehr sterben. Sie wollte, dass andere dafür bezahlten, was ihr und ihrem Mann angetan wurde. Sie würde schon einen Weg finden, um diesen ganzen einfältigen Betern zu zeigen, dass das Licht erbarmungslos und grausam ist. In grösster Not verlässt es einem. Unbemerkt, denn perfid wie es ist, lässt es Hoffnung in einem aufkeimen, nur um einem danach vollständig zu zerstören.
Und jene, die das nicht einsehen würden, würden ihre ganze Kraft zu spüren bekommen. Und so trat sie schlussendlich lachend durch die zerfallenen Tore Lordaerons auf der Suche nach einer Quelle der Macht, die sie für sich nutzen könnte…

Charakter:
Hasserfüllt, kennt keine Angst, denn sie hat nichts zu verlieren, getrieben von dem Wunsch die Anhänger des Lichts auszulöschen, relativ gnadenlos… In ihr findet man wohl keine Eigenschaft mehr, die man als positiv bezeichnen könnte.^^


Bewerbung:
Ihr entrollt ein vergilbtes Stück Papier, das mit schwarzer Tinte beschrieben ist. Die elegante Schrift deutet auf einen geübten Schreiber hin.

An die Leitung der Vereinigung, die sich Seuchenfaust nennt.

Mein Name ist Sibylla Erness. Seit geraumer Zeit befasse ich mich mit der Theorie der Schatten um herauszufinden, wie mir dessen Macht dienlich sein könnte. Doch was ist schon die Macht eines Einzelnen? Mir wurde empfohlen mich bei Euch zu melden, da es in Euren Reihen fähige Kleriker geben soll, die mich allenfalls an ihrem Wissen teilhaben lassen würden. Ausserdem könnten meine bescheidenen Fähigkeiten unter Umständen auch zum Erreichen Eurer Ziele beitragen.

So verbleibe ich in Erwartung einer raschen Antwort.

Sibylla Erness


Erwartungshaltung:
Vor allem hoffe ich, dass wir alle aktiv mitmachen können und dass es keine Gilde von Einzelnen ist, die ein paar Untertanen brauchen. Was ich aber nicht glaube! Smile

Noch zwei kleine Dinge:
1. Habe ich auf meiner Tastatur kein scharfes s und meine Komasetzung ist sehr eigenwillig. Ich hoffe, das stört niemanden zu sehr. (Ich bemühe mich schon um eine vernünftige Grammatik, keine Sorge.)
2. Ich bin kein Profi, was die lore betrifft. Deswegen bin ich froh, wenn mich jemand über meine Fehler aufklärt, sollte ich welche machen.
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Garam
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Anmeldedatum : 05.02.12
Alter : 30
Ort : Alpen-Österreich

BeitragThema: Re: Bewerbung Sibylla   So Feb 26, 2012 11:21 am

Ja, genau so, stelle ich mir eine Bewerbung vor Wink
Naja, immerhin bist du ja schon Mitglied. Um den Rest, kümmert sich dann wohl Moroy und mein Wenigkeit.
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Bewerbung Sibylla
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