Verlassenen Gilde auf Die Aldor
 
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 Lucius Eisenstein - Der innere Konflikt

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Eisenste
Gast



BeitragThema: Lucius Eisenstein - Der innere Konflikt   So Sep 23, 2012 4:25 pm

Über mich

Hallo, bonjour und Servus, mein Name ist Alexander, bin 20 Jahre alt und arbeite im Personalmanagement Bereich.

RP spiele ich schon seit ich denken kann. Zum ersten mal hat es angefangen mit simplen Pen&Paper im Gothic (Das Game versteht sich) Universum.
Es gab da keine Würfel, keine "du musst"- Regeln. Es basierte auf der Hafenstadt Khorinis, Gott vermisse ich die Zeit, und das tägliche Leben eben in der besagten Stadt.
Man hatte mehrere Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln. Entweder man machte eine Lehre zu den verschiedenen Berufen, oder man schloss sich den Dieben(,- Das Neue Lager)
Der Stadtwache oder einen der Magierzirkel.
Ich kann schon behaupten, dass ich bereits in jungen Jahren gelernt habe, diskret aber auch Bescheiden im RP zu sein. Motzte man sich im Khorinis auf, gabs halt mal eine auf die Fresse - so die Wortwahl in der Hafenstadt.

Meine "RP - Karriere" endete nicht damit.

Ich habe eine sehr große Leidenschaft was Warhammer 40k angeht. Da führt kein Weg um Tabletop rum. Wir haben das ganze ein bisschen Aufgepeppt und RP draus gemacht. War sehr unterhaltsam.

Bis ich zu WoW kam, gab es etliche andere Momente die ich im RP Verbracht habe, möchte euch aber nicht damit langweilen - deswegen machen wir es kurz.

WoW RP spiel ich seit Classic. WarCraft 1,-2,-3 inklusive Addons. Alle gespielt und seit den dritten Teil die Geißel / später Verlassene wurden diese meine Lieblingsfraktion.

Ich war eigentlich stets auf der Suche nach einer Gemeinschaft die etwas seriösen Verlassenen RP Betreibt. Ich krieg regelrecht das Kotzen wenn Blutelfen IC als Verlassene spielen, ich mag sie nicht und will sie nicht.
Klar, Sylvannas die Olle ist zwar eine aber die tickt anders. Sie wird nicht schwanger, entwickelt Gefühle und pflückt Blümchen während sie mit 2 anderen, sei's Männlich oder Weibliche, Blutelfen Kanonenfutter produzieren.

Was ich damit sagen will, sollte ich rein kommen dann bitte tut's mir ein Gefallen ._. und spielt Verlassene so aus wie es sich gebührt. Hier und da Abweichungen sind normal, jede Fraktion entwickelt sich, jeder Mensch (haha) schreitet voran.

In dem Sinne, mein Charakter:

Euer Charakter

Darf ich vorstellen? Lucius von Eisenstein


Aussehen:

Äußerlichkeiten, die besonders auffällig sind. Das klassische Verlassenen-Flag eben.

Äußerlich unterscheidet sich Lucius kaum von anderen Verlassenen. Sie sind tod, vermodert, vielleicht ein wenig angeknabbert, hier und da paar Löcher aber im Großen und Ganzen intakt.

Lediglich eins ist seltsam. Eine Hälfte des Gesichts ist wie oben beschrieben, die andere hingegen halbwegs gesäubert, ich würde fast schon sagen gepflegt.
Sollte Lucius keine Handschuhe anhaben, merkt man genau das selbe an den Händen.

Charakter:

Lucius ist Loyal durch und durch, allerdings hat er Momente als sei er komplett jemand anderes. Es ist nicht so, dass Lucius bessesen ist, eher eine Schizophrenie.
Es ist ein Miteinander zwischen Lucius und Lucius andere Hälfe, die ich namentlich noch nicht nennen möchte, soviel Spannungsbogen muss sein.
Nichtsdestotrotz übernimmt Lucius A mal das Ruder und es gibt momente wo Lucius B den Lenker in die Hand nimmt.

Hintergrundgeschichte:

Akt 1 - Lucius Eisensteins Kindheit.

Es ist mitten in der Erntezeit im Örtchen von Strahnbrad. Ein gelber Ozean, bestehend aus Weizen, floß hin und her dank den Wind wie das Meer höchstpersönnlich.
Lediglich hier und da entdeckte man Gegensätze. Einzelne Bereiche "floßen" gegen den Wind. Immer in einen Zick Zack.

Die Gegend selbst war still, man hört lediglich das Klagelied des Windes, dass durch das Gebirge des Hügellandes pfeift.

Farmerin Grace, mitte 50, sammelte das Bündle Weizen auf, und legte es auf den kleinen Karren.
Sie schaute in den Himmel, mit einen zufriedenen Lächeln in ihr Gesicht.

"Lucius, komm heraus. Ich bin fertig wir können gehen. Ich mach sogar für dich deinen Lieblingskuchen." rufte sie etwas Lauter aber fröhlich in das Weizenfeld hinein.

Die Gegensätze, die Bewegungen die gegen den Wind gehen, hörte auf sich zu bewegen. Man hörte nur noch den Wind und die Blätter rauschen.
Diese Ruhige Szene wurde noch angenehmer gestaltet als Grace das kindliche Lachen von Lucius vernahm.

"Finde mich Oma Grace!" sprach Lucius mit einer kindlichen Naivität während er lachte.

Farmerin Grace stemmte ihre Hände in die Seite und seufzte. Sie nahm tief Luft und kicherte.
"Na Warte du Rotzbengel, dich krieg ich noch!"
Sie verschwand ins Weizenfeld und suchte nach den kleine Lucius, der mit einer hohen Stimme aus dem Herzen Lachte.
Das waren wahrlich fröhliche Zeiten.

Nun sind es zwei Gegensätze die sich im Feld bewegen. Wenn man das Szenario von oben betrachten würde, würde man erkennen das ein "Fluss" vom anderen "Fluss" fliehen würde.
Nichtsdestrotrotz kam Grace Lucius immer näher, bis sie ihn schließlich mit den Armen umschlingte und sich mit Lucius auf den Boden sacken ließen.

Grace und Lucius lachten während die Farmerin den kleinen Jungen weiterhin fest umschlingte.
"Ich sagte doch ich krieg dich, mein kleiner Dämon"
Lucius grinste über beide Ohren Graces an, entblößte dabei seinen fehlenden Schneidezahn.

Die beiden gingen Richtung Strahnbrad, da wo der Käufer des Weizen sich befindet. Grace zog den Karren während Lucius von hinten mitschob.

"In 5 Tagen hast du Geburtstag Lucius, weißt du schon was du dir wünscht?"

Lucius hörte vor Vorfreude auf den Karren zu schieben, was Grace, die nun doch etwas älter ist, größere Mühe abverlangte das Gewicht zu ziehen.

"Ein Schwert! Wir möchten ein Schwert haben! Ein richtig doll großes."

Die Farmerin deute Lucius hin, den Karren wieder zu schieben, was er auch gleich direkt getan hat.

"Hmh, ein Schwert also? Aber mein kleiner Teufel, sag mir soch bitte - wieso wir?" fragte sie Lucius etwas besorgt.

"Aber Oma Grace... ich und **** natürlich. Wie kannst du ihn nur vergessen?" anschließend blies er seine Backen beleidigt auf.

Lucius erzählte der Farmerin oft von ****, seinen imaginären Freund. Er soll anscheinend immer bei ihm gewesen sein, egal wo er ist.
Er spricht sogar immer zu ihm und Lucius antworten natürlich immer wieder.

Das schlimme an der Geschichte ist aber, dass **** Lucius immer zu Taten drängt die ein kleiner Junge nicht tun sollte.
Es fing harmlos an, klaute Gemüse und Obst. Aber in einen so kleinen Dörfchen wie Strahnbrad nimmt man es kleinen Jungs und Mädchen nicht übel.

Es eskalierte aber irgendwann.
Lucius erklärte Oma Grace irgendwann, dass **** ihn dazu aufgefordert habe den Scott mit einen Stock zu hauen, weil er meinte dass Lucius ein Bastard ist.

Die Farmerin war gezwungen sich mit Scotts Familie drüber zu unterhalten, warum das ganze Geschehen ist und Lucius eine Strafe braucht.
Der Imaginäre Freund wurde immer zum größeren Problem.
Grace suchte den Dorfeigenen Heiler auf, befragte ihn ob das Problem von Lucius Magisch ist. Dieser konnte leider nichts finden.

An sich ist Lucius kein Problemkind. Er ist hilfsbereit, lieb und tüchtig. Er erledigt alles ohne wenn und aber doch manchmal gibt es eine Zeit, als wäre er komplett eine andere Person.
Glücklicherweise taucht dieses Problem relativ selten auf und wenn, dann für paar Stunden. Danach lnormalisiert sich das ganze wieder.

Als die Bündeln verkauft worden sind und die Besorgungen auch fertig waren, kehrten Grace und Lucius zurück zur ihrer kleinen Hütte.

Die Wohnung war bescheiden, verziert mit paar Teppichen mit schönen Mustern auf der Wand. In der Mitte ein gut verarbeiteter aber etwas alten Tisch, paar Sitzgelegenheiten und einen brennenden Kamin.
Worauf Grace sehr stolz ist, sind ihre Bücher. Ein kompletter Schrank steht nur für die Sammlung an Bücher die sie besitzt. Sie las gerne und das sogar viel.
Früher las sie Lucius sogar Bücher vor. An eines kann sich Lucius ganz genau erinnern. Die glorreichen Heldentaten von Terenas Menethil. Natürlich war das Buch übertrieben beschrieben, seine Lieblingsstelle war
wo Menethil auf einen fliegenden weißen langen Drachenähnlichen Hund durch den Himmel flog und seine Feinde mit Blitzen beworfen hat.

Grace und Lucius saßen zum Abendbrot am Tisch und essten einen von der Farmerin selbstgebackenen Apfelkuchen. Der kleine Junge zögerte nicht sich den Kuchen ins Mund zu stopfen, eher er den restlichen Happen überhaupt
runterwürgen konnte. Grace beobachtete lediglich den kleinen Lucius mit einen zufriedenen Lächeln in ihr Gesicht.

Der Tag war vorrüber, beide legten sich Hand in Hand ins Bett. Grace wünschte Lucius eine Gute Nacht, den er auch gleich sofort erwiderte. Paar Sekunden nach der Stille wünschte Lucius auch **** eine gute Nacht
und das war der Moment wo die Tragödie begann.


Fortsetzung folgt.

Akt 2 - Lucius Jugend

IC-Bewerbung (optional):

Folgt


Erwartungshaltung:

So, nachdem ich nun eine Stunde am Tippeln und Überlegen war, bin ich endlich zu diesen, durchaus wichtigen, Punkt angelangt.

Ich erwarte eine Verlassenen Gilde die sich anpassen kann. Veränderungen kommen und gehen. Entwicklungen passieren nach jeden Augenschlag.
Tradition ist wichtig und sollte unbedingt beibehalten werden aber es bringt einen nichts, sich darauf zu festzubeißen. Kleinere Änderungen sind gut, Herausforderungen sind super.

Ich möchte einen Verlassenen Monk spielen. Wieso er ein Monk geworden ist wird alles per Background Story soweit erklärt. IC kann man das ganze selbstverständlich ebenfalls erklären.
Der einzige Störfaktor der sein kann ist einfach die Tatsache dass die Gilde sagt "wir nehmen keine Monks, die passen nicht." Und diesen Faktor möchte ich gleich durch den Umfangreichen, in mehreren Akten bzw Abschnitte des Lebens von Lucius abklären.

Ich hoffe die Story gefällt euch, ich werde versuchen dass ganze so schnell wie Möglichkeit zu vervollständigen.

Was ich auch noch erwarte ist, dass ihr Rechtschreibfehler und Grammatik Fehler außen vor lassen. Ich habe mir die Story aus den FF geschrieben, da schleicht sich hier und da mal ein Fehler auf, da der Charakter gerade eben aus meinen minderkreativen Hirn herausgekrochen kam.


In dem Sinne

Penis.
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Garam
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BeitragThema: Re: Lucius Eisenstein - Der innere Konflikt   So Sep 23, 2012 5:59 pm

Hallo Penis,

Ja, deine Story gefällt mir an und für sich sehr gut...herje, ich will mehr erfahren. Grundsätzlich kann ich von uns behaupten, dass wir doch normale Chars haben und diese auch dementsprechend ausspielen. Soll heißen, wir haben keine Magier, die mal auf die Schnelle einen Kontinent in Stücke reißen. Als Engineklasse habe ich nicht gegen Mönche, keine Frage, jedoch habe ich mich noch nicht sehr mit der Klasse dahinter befasst (holt das jetzt nach)
Aber ich sag mal so, wenn du das in deiner Geschichte alles plausibel rüberbringst, sollte das kein Problem sein... Vielleicht sollten wir uns mal Ingame kurzschließen und dann mal weiterlabern.
Da fallen mir aber auch noch 1-2 Fragen ein.

Wie wirst du mit diesen Charakter umgehen? Wird es lediglich einer von vielen Twinks oder aber doch ein gut gepflegter?

Naja, mehr fällt mir jetzt nicht ein aber vielleicht kommt noch was.

So long,

Garam.
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BeitragThema: Re: Lucius Eisenstein - Der innere Konflikt   So Sep 23, 2012 6:22 pm

Die Story wird wie schon beschrieben mehrere Abschnitte seines Lebens darstellen. Die komplette Entwicklung bis zu diesen Punkt, wo Lucius sich Seuchenfaust anschließen möchte.

Geplant sind grundsätzlich noch wie bereits angedeutet

  • Die Jugend
    Angriff auf Strahnbrad
    Der Tod
    Die Befreiung vom Würgegriff des Lichkönigs
    Politische Situation
    Outlands - der Angriff
    Rachefeldzug Nordend
    Lucius Änderung
    Der Innere Frieden


Richtig gelesen, ich plane noch 9 Äkte nieder zu schreiben. Die Erklärung warum Monk, wird wohl in den letzten zwei Äkte passieren. Dürft schon gespannt sein denn auch wenn es aus dem FF geschrieben ist, hab ich einen groben Plan.

Das mit den Online bequatschen wird wohl erst Montag Abend möglich sein.
Werd morgen mein MoP abholen sowie ne Gamecardtime (Lastschrift hat mich nicht mehr lieb) besorgen.
Dann kann ich dir alle deine Fragen gerne beantworten.

Wie ich aber mit den Charakter umgehen würde kann ich locker flockig hier quarken.
Klar besitze ich viele Charas auf vielen Serven, ohne Frage aber wenn ich ein neues RP Projekt starte, dann bleib ich auch definitiv am Ball. Mein letzter hat ein gutes Jahr gehalten und das trotz mehrfachen Durststrecken.

Klar würd ich ab und an mit anderen klassen twinken aber primär Monk.


... and thanks for all the fish.


Da ich gerade in der Arbeit ein wenig Freizeit habe, möchte ich die Zeit nutzen um die Geschichte fortzuführen.

Da der letzte Post als Gast geschrieben ist, kann ich es leider nicht editieren.



Akt 2 - Die Jugend


Diese abartige Mischung aus vielen verschiedenen Gerüchen, dutzend verschwitzte, brüllende und jubelnde Männer und allehand Sorten auf den Boden gekippten Alkohol, kitzelt unweigerlich den Geruchssinn eines jeden Menschen.
Neue Gäste die eintretten flüchten schon, wenn sie allein die Tür aufmachen. Doch hier und da gibt es ein paar Mutige die den Geruch nichts ausmachen aber selbst die fliehen nachdem sie Zeuge waren vom Erreignis im Gasthof.

"Na los du Hundesohn, schlag mir doch ins Gesicht! Meine kleine Schwester hat mehr Eier in der Hose als du es jemals haben wirst"

"Komm schon Junge, lass es dir nicht gefallen, hau ihn eine auf die Nase!" - "Na prügelt euch schon, wir wollen nicht die ganze Nacht hier warten"

Die Euphorie konnte man selbst Meterweit weg vom Gasthof aus hören. Hier und da krachten Gegenstände gegen die Wand, da wurden Tonkrüge auf den Boden geworfen - die Luft geschwängert von Angst, Freude und blanken Zorn. Alle Gefühle haben an diesen einen Abend sich zusammengeformt und manifestierten sich in diesen widerlichen Gestank.

Man hat den Anschein, als wäre es eine Massenschlägerei, so würden es wohl Außenstehende beschreiben, so hat es sich aber nicht zugetragen.
Die Besucher bildetenen einen Kreis um eine Handvoll heranwachsende Männer, darunter fand sich auch Lucius.

"Lucius, deine Mutter zeugte dich für einen halben Kupfer. Geh zurück woher du gekrochen bist du Kröte."

Die Leute lachten, stoßen mit den Krügen an, stachelten Lucius und die Widersache an.

"Benedict du kleiner mieser Hund, jetzt hör doch auf mit deiner dämlichen Zunge zu speien und lass endlich Taten sprechen." rief ein sichtlich betrunkener Besucher zu.

Dieser Benedict, 20 Jahre, war wohl der schlimmste Alptraum von Lucius. Seit seiner Kindheit schikaniert er ihn bis die bitteren Tränen floßen.
Lucius war voller Zorn, Hass und Wut. Die Anschuldigung an seine Mutter haben alles schlimmer gemacht, auch wenn Lucius seine Mutter oder geschweige denn seinen Vater nicht persönlich kannte. Nichtsdestotrotz dachte er immer darüber nach was seine Oma Grace gesagt hat.

"Mein kleiner Dämon, du weißt doch Gewalt erzeugt wieder Gewalt. Es ist eine ewige Spirale die nur zu Chaos und Leid führt. Du bist noch zu jung um das zu verstehen aber denke daran und versuch logisch zu handeln."
Lucius konnte sich genau an ihr Gesicht erinnern, als Graces das gesagt hat. Dieses Gesicht was vom alter gekennzeichnet war aber dennoch mit einen Lächeln auf den Lippen, der alles Leid auf Azeroth lindern konnte.

Benedict stand vor seinen zwei Freunden, die ihn immer wieder zujubelten während er lächerliche Schattenboxe Angriffe ausführte und hin und her hüpfte.
Dieses Trio bestand aus den mittlerweile gewachsenen Scott, den Kopf des Trios Menag und eben Benedict.

Sie nannten sich selber "Bloodhill Bandits"

Selbstverständlich nahm keiner der Strahnbrad Dorfbewohner sie ernst. Das waren heranwachsende Männer die hier und da ärger machten aber nichts dramatischen.

Scott versteckte sich hinter Menag, während er ab und an Lucius anglotzte. Scott mit seiner Topffrisure und schwarzen Haaren war schon immer eine Witzfigur. Man glaubt, dass Menag ihn nur in seine Gang aufgenommen haben, weil er ein Opfer braucht der immer hinhält.
Der damals eigentliche liebe Scott hat sich bereiterklärt das alles zu tun, für das Wohl der Gang aber tief in sich will er es nur Lucius heimzahlen, dafür was Lucius ihn ab und an angetan hat.

Benedict war in Gegensatz zu Scott muskerlöser. Er arbeitet für die Farm seiner Eltern, die Wassermelonen züchten und verkaufen. Die Bewohner Strahnbrad respektieren die Familie Pench und sind dankbar für die doch köstlichen Melonen.
Benedict hat lange blonde Haare, macht aus diesen oft einen Zopf und trägt ein Stirnband, für den er bekannt ist.
Er ist ein Rotzbengel, lügt und täuscht. Stiehlt und prügelt sich oft, dennoch kann man nicht behaupten er ist ein böser Mensch. Die Eltern meinen, er hat einfach falsche Freunde und unter falschen Freunde meinen sie definitiv Menag.

Menag ist auf der Straße aufgewachsen, die Familie schon lange gestorben und er verweigerte jedesmal in einer anderen Familie unterzukommen obwohl ihm das schon oft von Hilfsbereiten Dörfler von Strahnbrad angeboten worden ist.

Als er 15 wurde, verletzte er mit einen stumpfen Gegendstand einen gleichaltrigen Jungen namens Dean.
Deans Geldkatze worde angeblich von Menag gestohlen und er wollte sie natürlich zurück. Menag wie er nunmal ist erklärte ihm, dass er es gefunden hat und es nun ihm gehört. Die Jungs fingen sich an zu prügeln bis Menag einen vom Holzpfahl abgebrochenes Dolchähnliches Stück sah.
Ans Überleben gewohnt, nahm er das Stück und verletzte Dean leicht. Als etwas Blut floß, floh Menag und Dean war in ein Schockzustand, obwohl die Wunde nicht Lebensgefährdent ist.

Dieses Ereignis ist schon länger her und wie es aussieht wiederholt sich das ganze Jahre später wieder nur mit zusätzlichen Protagonisten und Antagonisten.


10 Stunden vor dem Gasthof:

"Lucius, Lucius! - Na steh doch endlich auf die schlaffer Kartoffelsack."

Lucius Eisenstein öffnete seine Augen, geblendet vom Tageslicht vernahm er nichts in der ersten Sekunde vor seinen Augen. Langsam hat sich die Netzhaut an den Lichteinfluss gewöhnt und Lucius erkannte ein Gesicht vor seinen.

"Dean... geh mir aus meinen Blickfeld, du verschändest meinen guten Morgen Panorama Bild von meiner Decke." Lucius drückte mit der Handfläche gegen Deans Gesicht weg um in aller Ruhe aufzustehen.

"Ich wusste es doch immer Herr Lord Lucius von Eisenstein - Sie haben einfach keinen Sinn für Schönheit." Verbeugte sich Dean und streichte übertrieben mit seiner Hand übers Haar.

"Frag jedes Magd im Dorfe, dass mein stählender Körper, vorallem mein Bizeps natürlich, alle Schenkel der Weiber automatisch öffnet. Ich bin wie Antonidas nur eh... in Thematik Frauen."

"Du bist wie Benedikt in Sachen blüffen" konterte Lucius mit einen Lächeln.

"also... das... das war jetzt gemein von dir!"

Lucius fing an zu lachen, bis ein aus den Nichts auftauchendes Kissen gegens Gesicht flog.

"Seht, die heilige Strafe des Lichts. Spürst du das Gewicht der Rechtschaffenheit auf dich niederprasseln?" tänzelnde Dean und poesierte er dramatisch.

Lucius sah sich nach einer Möglichkeit um wie er es Dean heimzahlen kann.

"Wenn das dass das Gewicht der Rechtschaffenheit war, dann erzähl mir was das ist!"

Draußen pfeift der Wind im besagten Goldenen Meer aus Weizen. Die Stille wird gestört mit aus den Haus gedämpften Lachen und schlechte Poesie.

"Hey Dean... gibts was neues von Annie?

Dean mit seinen Mund voller Brot versuchte zu antworten, verschluckte sich dabei erstmal. Kaute ne halbe Ewigkeit rum und hat dabei den Fingern oben gelassen als Zeichen dafür, dass Lucius warten soll, was ihn sichtlich genervt hat.

"Die Annie? Annie Abbendis? Haha, hör doch auf. Die ist sowas von nicht erreichbar für dich. Weißt du es nicht? Ihr Vater ist ein hohes Tier im Militär und... ersch kummrnt sichm m seimne tmhter ..."

"Schluck bitte erst runter Dean" fuhr Lucius Dean ins Wort.

"Was sagen wollte, er kümmert sich um seine Tochter wie um ein Augsapfel. Der lässt dich ja niemals ran. Schau, nichtmal ICH, Großmeister der vergessenen Magie der Umgarmung, würde es nicht schaffen.
Ich mein es ja nicht böse aber vergleichen wir mal. Du mit einen schlecht rasierten Kopf und einen drei Tage Bart, 19 Jahre alt. NAJA!
Das schlimme ist, du bist Rothaarig! ROTHAARIG! Außerdem hast du kein Adelstitel, man du hast nicht mal mehr eine Familie abgesehen von mir, deinen absolut charmanten besten Freund natürlich. Das einzige was du von deiner alten Familie hast ist dein Nachnamen "von Eistenstein".
Gut, du hast das Haus von Farmerin Grace geerbt sowie das Weizenfeld aber sonst kannst du ihr halt nichts bieten.

Was hat sie? Geld, einen Titel, ist bekannt, wunderschönes braunes langes Haar, einen einflussreichen Vater und wahrscheinlich einen Turm inklusive Drachen der sie beschützt. Versuch mal Kontakt mit den Drachen aufzubauen, eventuell lässt er dich Nachts rein"

Dean war bekannt für seinen seltsamen Humor und seinen Ego. Aber das ist genau das was Lucius an Dean so mag. Er ist so lebhaft, er bringt einen frischen Wind in diesen Trostlosen Gebäude. Früher war es besser, als Oma Grace noch lebte.

Lucius war mittlerweile klar das Grace nicht wirklich seine Familie ist, er hat aber nicht damit aufgehört sie weiterhin Oma Grace zu nennen.
Er hat erfahren, dass Lucius in einen Korb vor Graces Haus liegen gelassen worden ist, ohne Nachricht ohne nichts. Grace war eine gute Person, sie konnte nicht zulassen dass das Kind einfach da so liegen bleibt, also hat sie ihn aufgenommen und Großgezogen. Sie taufte ihn Lucius und der Namen "von Eistenstein" entnahm sie dem Tuch auf den Lucius lag. Dieser Nachname war in diesen Tuch eingefädet.

Seit Oma Grace gestorben ist, führte Lucius die Farm weiter. Er lebte praktisch nur noch für die Arbeit. Aufstehen, aufs Feld, Verkaufen, Schlafen, Aufstehen ...

Bis er Dean kennengelernt hat. Sie kamen zufälligerweise ins Gespräch im Gasthof, als beide 18 waren. Sie tranken ein wenig, plauderten und verstanden sich gut, auch wenn Lucius Dean am anfang etwas komisch fand.

Später stellte sich heraus das Dean aus der Wohnung seiner Eltern rausgeworfen ist, weil er keine Arbeit hatte und sich sonst nicht beteiligen wollte.
Lucius bot Dean bei ihn zu schlafen und gegenbenfalls auch zu arbeiten, was bis dato noch nicht passiert ist.
Trotzdem ist Lucius froh das er da ist. Jeder Morgen ist erfrischender als damals, als er "alleine" war.

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