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 Klerus ~ Religionen zu Schatten und Licht

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Voigt



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BeitragThema: Klerus ~ Religionen zu Schatten und Licht   Di Jan 03, 2017 9:17 pm

Religion bei den Verlassenen






Nach dem ersten Krieg begann Natalie Seline - eine Bischöfin aus Lordaeron - damit, sich eingehender mit der Arbeit der Orc Nekrolyten zu befassen, welche durch das dunkle Portal gekommen waren. Obwohl dies anfänglich in erste Linie dazu diente, Azeroth mit dem nötigen Wissen zu versorgen wie man die dunkle Magie der Nekrolyten bekämpfen konnte, beschäftigten sich die Studien der Bischöfin über die Jahre hinweg immer mehr mit der Frage, wie derlei dunkle Magie überhaupt existieren konnte und warum sie anfing das Auf und Ab dieser Energien um sie herum wahrzunehmen. Sie begann schließlich damit über das notwendige Gleichgewicht von Licht und Schatten zu predigen, doch nach ihrem Tod wurden ihre Studienbücher von den Kirin'Tor weggesperrt.

Der Kult des vergessenen Schattens, eine Gruppierung, die von den meisten als Häretiker angesehen wurde, glaubten, dass Praktizierer dunkler Energien ebenso förderlich für das Fortbestehen des Lebens und der Realität sind, wie die Träger des Lichtes. Der Kult predigte ursprünglich eine Balance und warnt davor, dass Schattenpriester niemals die Gefahr vergessen dürfen, zu tief in der dunklen Energie, welche sie manipulieren zu versinken, da es oftmals zu schwierig ist, seinen Weg von der tiefsten Dunkelheit zurück zum Schatten zu finden.
Gegründet wurde der Kult schließlich, als Priester der Verlassenen während der Übernahme der Hauptstadt Lordaeron's auf die verlorenen Lehren von Natalie Seline stießen.
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Voigt



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BeitragThema: Re: Klerus ~ Religionen zu Schatten und Licht   Di Jan 03, 2017 11:45 pm

1. Der Kult der Vergessenen Schatten

Verlassene, welche früher den Grundsätzen des heiligen Lichts folgten ändern nach ihrer Verwandlung oftmals ihre Philosophie. Ehemalige Priester des heiligen Lichts verloren ihren Glauben als sie Untote wurden. Verletzt und verlassen fanden diese Priester eine neue Religion, basierend auf einer egozentrischen Form ihres früheren Glaubens. Im Mittelpunkt der Philosophie steht die Selbstermächtigung und dem Bedürfnis das Leben und den Tod zu balancieren. 

Viele der Prinzipien und Tugenden des heiligen Lichts existieren auch im vergessenen Schatten, jedoch in einer egoistischen Sichtweise. Der Kult besieht sich eines populären Postens in der Gesellschaft der Verlassenen. Sogar einige Dunkle Waldläufer sind Teil des Kults. Entsprechend beansprucht der Kult Todesend als sein Zuhause, sowie einen Teil des Kriegsviertels in Unterstadt, jedoch ist er nicht genug organisiert, um Kontrolle geltend zu machen.

Der Fluch des Untodes setzt vor allem sehr brutal bei den Menschen an, die früher dem heiligen Licht folgten. Ihr Leben als Verlassener scheint düster, hasserfüllt und unsagbar grausam. Viele pflegen Zorn und Bitterkeit in ihren Seelen. Sie glaubten an die Lehren des Lichts, nun finden sie sich selbst eingehüllt in der ewigen Dunkelheit. Solche Verlassene fanden den Kult des Vergessenen Schattens.


Priester des heiligen Lichts, welche zu Verlassenen wurden, änderten ihren Glauben, um ihre neue Existenz zu spiegeln. Praktizierende des vergessenen Schattens glauben, dass ihre eigenen Taten und Emotionen die Kraft haben das Universum zu verändern. Der vergessene Schatten formt die Realtität.
Es gibt kein angehaftetes Band zwischen dem Selbst und dem Universum, ein Band besteht nur wenn ein Verlassener seinen Willen an das Universum erhebt. 

Die eigene Macht stärkend, hat ein Verlassener mehr Möglichkeiten sich seiner Welt mitzuteilen. Hauptsächlich mächtige Verlassene sind in der Lage die Welt zu verändern.
Der Kult der vergessenen Schatten spielt eine wichtige Rolle in der Verlassenen-Gesellschaft. Kurz nach der Emanzipation der Verlassenen und der Bildung ihrer Kultur, erststarkte eine Gegenbewegung zur Bekämpfung von Nekromantie. Nekromantie wurde als eine Art Sklaverei angesehen, das Werkzeug der Geißel, und die Benutzung dessen war gegenläufig zur neugewonnenen Freiheit der Untoten.


Der einzige Mangel des Kults ist der Mangel an Orgnaisation. Es gibt dutzende verschiedenen Interpretationen der drei Tugenden und keine zwei Priester könnten sich gegenseitig beipfichten wie sinnensgetreu sie dem vergessenen Schatten folgen. Eine einzige Stadt kann mehrere unterschiedliche Kultführer mit unterschiedlichen Meinungen besitzen. Anhänger des Kultes verbringen viel Zeit mit anderen Mitgliedern, um über ihre Auffassungen und Praktiken der Lehren zu diskutieren. 


Es gibt, trotz scheinbar losen Strukturen Ränge und Aufgaben, die der Kult in allen Bereichen der Verlassenen vollbringt, seien diese nun militärischer oder ziviler Natur:

Schattenpriester

Schattenpriester sind die Prediger und Magier des Klerus. Meist erkennt man sie an ihrer Ordenstracht und dem Sigill der Schatten dass sie bei sich tragen. Sie sind das offene Ohr der Schatten und hören den Verlassenen zu, die mit ihren Problemen zu ihnen kommen. Sie segnen Bedürftige und erteilen Rat.
Doch trotz ihrer sehr geistlichen Natur fehlen sie auch auf dem Schlachtfeld nicht, wo sie verbündeten Truppen mit Unterstützungszaubern und magischen Schilden helfen, oder feindliche Truppen mit ihrem Schattenzauber verwirren und peinigen.

Dunkelritter

Dunkelritter sind die Kriegspriester des Klerus. Allgemein werden sie in Kriegskunst und Taktik ausgebildet, um sie zusammen mit den Soldaten in die Schlacht schicken zu können.
Meistens findet man sie in schwerer Plattenrüstung an der Front wieder, wo sie die Moral der Soldaten mit inspirierenden Worten, Segnungen und ihrem Kampfesmut stärken.
Sie sind erbarmungslose Kämpfer die ihren Feinden mit Stahl und Schatten beikommen.
Dunkelritter betreiben auch Seelsorge und Predigten, doch zählt es wie bei den Lichtschlächtern nicht zu ihren Hauptaufgaben.

Lichtschlächter (NPC)

Die Lichtschlächter sind die Bluthunde des Klerus. Geschult in den Künsten der Attentäter und Assassinen werden Lichtschlächter hauptsächlich bei verdeckten Operationen eingesetzt, um bedeutende Feinde des Klerus oder der Verlassenen in letzter Konsequenz zu meucheln. 






Obwohl sich der vergessene Schatten als Hauptreligion festgesetzt hat, herrscht noch viel Unordnung und Uneinigkeit in ihren Reihen. So folgen die Anhänger des Kultes entweder drei oder vier Tugenden, die denen des Lichts gleichstehen sollen. Die Tugenden der vergessenen Schatten sind:

  • Respekt:
    Das Universum wird als physikalische Manifestation individueller Wünsche, der Wünsche des Stärksten, interpretiert. Dadurch gilt es für Personen, die etwas verändern möchten, die Mächte anderer nicht zu ignorieren. Allein dieser Ansatz ist respektlos und in Teilen schon gefährlich. Ein Anhänger der vergessenen Schatten muss seine Macht langsam ausbauen um dem Universum seinen Willen aufzuzwingen, doch wenn er zu schnell zu viel Macht anhäuft gerät er womöglich in einen Konflikt mit anderen, stärkeren Wesen. Nur ein Tor fordert seine Höhergestellten auf diese Weise heraus. Respekt zu zeigen ist somit eine Art Selbstschutz.

  • Zähigkeit:
    Anhänger des Kultes legen großen Wert auf die Tugend der Zähigkeit. Anfangs scheint es vielleicht unmöglich das Universum zu verändern, wenn etliche andere um einen herum das Selbe versuchen. Doch durch Beharrlichkeit lernt man dazu, gewinnt Verbündete und triumphiert am Ende doch.

  • Macht:
    Macht ist die dritte und am schwersten zu erreichende Tugend der vergessenen Schatten. Ein Verlassener, welcher zu gierig nach Macht strebt, ist vielleicht noch gar nicht fähig mit ihr umzugehen. Ein Verlassener, der der Hoffnungslosigkeit erliegt und nicht nach Macht strebt besitzt keinen Grund zu existieren. Er ersehnt nichts, begehrt nichts, betrauert sein altes Leben womöglich sogar. Verlassene welche nicht danach streben sich selbst zu verbessern könnten immer noch Teil der Geißel sein. Die Suche nach Macht benötigt Vorsicht, Voraussicht und ein geschicktes Händchen.

Einige Gemeinden des vergessenen Schatten betrachten den Tod als eine vierte Tugend; die meisten halten ihn jedoch für Unter-Tugend der Macht. Zusätzlich betrachten einige Mitglieder des vergessenen Schatten ihn als eine begrenzte oder verdrehte Version der Barmherzigkeit (eine der Haupttugenden des Heiligen Lichts).

  • Mitgefühl:
    Trotz ihres gewinnsüchtigen Auftretens weist der Kult den Charakterzug des Mitgefühls auf. Die lebende Welt fürchtet und meidet die lebenden Toten, wer kann es ihnen verübeln? Der Kult versteht die Misere der Verlassenen und versucht diese Bürde, wenn auch nur ein bisschen, zu schmälern. Mitgefühl mäßigt sogar den herzlosesten Priester – jedoch ist dieses Mitgefühl nur auf Verlassene beschränkt.

  • Tod:
    Ein Verlassener erreicht die Spitze der Macht wenn er sich selbst, den Tod, überwindet. Diese Macht über den Tod benötigt das selbe Feinfühl wie bei allen anderen Arten der Macht. Ein Verlassener muss nicht willkürlich töten, noch den Schwachen den Tod vorenthalten. Mutwillig zu töten erhöht das Risiko die daraus erhaltene Macht nicht bewältigen zu können. Es raubt ihm also seine Stärke. Die Macht verpufft, wenn ein Verlassener seine ganze Zeit damit verbringt sich durch Tiere und Menschen zu morden. Wenn eine echte Gefahr entsteht wird er ihr schutzlos ausgeliefert sein. Ähnlich ergeht es einem Verlasseneen, welcher Gnade den Schwächeren gegenüberbringt; Irgendwann wird er selbst den Ruf als schwaches Individuum inne haben. Man muss immer die Balance halten.


Zuletzt von Voigt am Fr Jan 06, 2017 9:53 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Klerus ~ Religionen zu Schatten und Licht   Di Jan 03, 2017 11:46 pm

2. Schattenmagie



Die Schatten sind eine Macht der Täuschung und des Geistes. Die Schatten können auf vielfältigste Art und Weise benutzt werden, den Geist eines Gegenübers zu manipulieren. Damit der erfolgreiche Schattenpriester seine magische Begabung aber zur Gänze ausnutzen kann, muss er Jahre lang lernen in welchem Umfang er auf die gefährliche Macht der Leere sicher zugreifen kann. Denn die Gefahr, selbst Opfer eines geistigen Angriff zu werden ist bei Verwendung dieser allgegenwärtig.

Die Schattenmagie teilt sich auf einige Grundbausteine auf:

  • Das eigene Unterbewusstsein

  • Der direkte geistige Angriff

  • Zaubersprüche und Formeln (Schattenworte)


Das eigene Unterbewusstsein
Das Eindringen in das eigene Unterbewusstsein wird von Schattenpriestern meistens durch Meditation bewerkstelligt. Dabei lässt der Meditierende sämtliche irdischen Fesseln von sich abfallen, und taucht gänzlich in die Tiefen seines Geistes ein, welche sich dann vor dem geistigen Auge als eine separate Ebene der Realität offenbaren.

In dieser ist es dem Meditierenden vollends gestattet, dieser Gestalt und Form zu geben. Auch das eigene Aussehen, beziehungsweise die eigene Existenz kann in diesen Schattenlanden frei nach Wunsch verändert werden. Hier kann ein Priester den vollen Umfang der geistigen Manipulation in seinem eigenen abgeschotteten Geist üben, beziehungsweise erlernen, ohne unangenehme Nebenwirkungen in der Realität zu erleiden.

Auch kann ein Meditierender, andere Meditierende in seiner Nähe in seine geistige Ebene holen, indem der Meditierende den Geist der gewünschten Person „zu sich zieht“.
Im eigenen Unterbewusstsein gibt es keine Grenzen. Sobald sich ein Gast im eigenen Geist befindet kostet die Illusion allerdings immense Kraft, da der Meditierende nicht nur seinen eigenen Geist, sondern auch den seines „Besuchers“ beeinflussen muss.


Der direkte geistige Angriff

Die gebräuchlichste Art und Weise, einen Verstand anzugreifen, ist dies mit seinem Eigenen zu tun. Dies nennt man einen direkten geistigen Angriff. Der Wirker versucht mit seinem eigenen Geist, die geistigen Barrieren seines Opfers zu durchbrechen, um diesen in den Wahnsinn zu treiben.

Von Illusionen angefangen, über das Einsetzen und Extrahieren von Information, bis hin zur vollständigen Gedankenkontrolle und Übernahme des Körpers. Der Erfolg und die potentielle Wirkung dieser Angriffe ergeben sich aus dem geistigen Zustand, der magischen Kraft, und der Willenskraft, sowohl des Wirkers, als auch des Opfers.

Es werden für diese magischen Aktionen keinerlei Schattenworte oder andere magische Utensilien benötigt, allerdings erfordert diese Form der Schattenmagie auch die meiste Konzentration, denn mit zunehmender Macht gibt sich der Anwender immer mehr der Leere hin.


Zaubersprüche und Formeln (Schattenworte)

Dies ist der effektivste, aber auch gefährlichste Teil der Schattenmagie. Anstatt den Verstand eines Opfers mit dem eigenen Geist anzugreifen, wirkt der Schattenpriester einen Zauber und gibt diesen auf sein Ziel ab. Anstatt eigene Willenskraft aufzubringen, um den Geist eines Ziels kontrolliert zu brechen, gibt sich der Wirker einen Moment der Leere hin, die sich als Energie in der physischen Welt manifestiert.

Da die Leere ständig weiter erforscht wird und immer wieder neue Zauber entdeckt werden, macht eine Auflistung aller Schattenworte wenig Sinn. Gesagt sei auch, dass der Wirker keine verständlichen Worte sprechen muss. Der gewünschte Effekt des Zaubers wird in den meisten Fällen durch einen geistigen Prozess festgelegt,  wieviel Macht der Schatten der Wirker in seinen Zauber einfließen lässt. Die Wahrnehmung für Außenstehende als unverständliche Sprache ist meist ein Nebeneffekt der teilweisen Verlust der Kontrolle; daher der Name "Schattenworte".


Die Macht der Leere ist grenzenlos und lässt sich als solche für unterschiedlichste Zwecke formen, wenn man sich ihr hingibt. Der Fluch des Fleisches, der einst die titanischen Kreationen heimsuchte, hatte seine Basis in der Magie der Schatten. Entsprechend ist es einem wohlwollenden Schattenpriester möglich, Fleisch und Knochen zu regenerieren. Diese Formeln und Schattenworte erfreuen sich besonderer Effektivität bei den Verlassenen, erfordern jedoch vom Wirker eine ebenso gefährliche Hingabe in die Leere.


Zuletzt von Voigt am Fr Jan 06, 2017 9:59 pm bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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Ort : Annabel Voigt (IC) // Voigt (Ingame) // Lars (Irl) // Behemoth#21577

BeitragThema: Re: Klerus ~ Religionen zu Schatten und Licht   Mi Jan 04, 2017 1:21 pm

3. Lichtglaube, -magie und -tugenden

Manche Verlassene behalten trotz allem ihren Glauben an das heilige Licht bei. Und manchen Priestern ist es möglich, das Licht anzurufen und zu nutzen. Untoten ist es möglich, diese Macht zu bändigen, jedoch ist es jedes Mal begleitet von intensiven Schmerzen. Einem Verlassenen-Lichtwirker wird entsprechend immense Willenskraft nachgesagt. Obwohl schmerzhaft fügt das Licht dem Körper des Untoten Wirkers nur kleinere Verletzungen zu, selbst nach langfristiger Nutzung des Lichts. Lichtpriestern der Verlassenen ist sogar ein langsames Wiederkehren der Sinne nachgewiesen; bei verrottenden Körpern keine sonderlich angenehme Vorstellung.



Seit dem erneuten Einfall der Legion in Azeroth und Sylvanas' Ernennung zum Kriegshäuptling zieht das Militär der Verlassenen nun offiziell Lichtwirker in ihre Reihen ein, um eine nachweislich effektive Waffe gegen dämonische Gegner in der Hand zu haben. Jene haben sich verschrieben, das Licht zum Heilen der lebendigen Truppen der Horde als sogenannte "Bischöfe" zu verpflichten oder als offensive Wirker von heiligen Flammen und Schilden die Rolle des "Rektors" einzunehmen. Ihre Namen sind als letzte Versprottung gegenüber der Kirche des Heiligen Lichts der Menschen zu verstehen.

Lordaeron war lange Zeit die Heimat der Kirche des Lichts, welche sowohl Lordaeron als auch Quel'Thalas mit ihren Lehren beeinflussen konnte. Aus der Kirche entstnaden die Ritter des Orden der Silbernen Hand; doch als selbst diese nicht die untote Geißel stoppen konnte, bekam die Kirche ihre momentane Position in Sturmwind.


Da die Lehren des Licht mehr als eine philosophische Lebensweise als ein Glauben sind, spiegelte die zerstörte Kirche von Lordaeron eher eine Bibliothek als eine Gebetsstelle wider. Doch die Textte wurden zusammen mit der Kirche zerstört, viele verbrannten, die meisten von ihnen liegen nun tief begraben unter Schutt. Durch den Krieg hatten die Priester nur wenig Zeit, die alten Textte in neue Bücher zu schreiben. Viele Jünger des Lichts lernen deshalb durch erfahrene Priester anstelle durch Lesen von Büchern.


Einige selbstbewusste Gelehrte versuchen, die Bücher des Lichts neu zu schreiben, doch wird dies nicht auf Richtigkeit überwacht. Es finden sich sowohl frische, neue Ideen als auch alte, Wort für Wort kopiert von den alten Priestern. Dies ist auch die Strömung innerhalb der Kirche: Die Meisten Jünger des Lichts meinen, dass der Dritte Krieg der Kirche des Lichts eine Chance gab, sich selbst zu erneuern - dagegen fordern andere, die alten Traditionen zu behalten. Normale Bürger kümmern sich wenig um die Konversationen darüber, da sie einfache Rituale vorziehen. Während sich alles wandelt, bleibt nur der Glauben überhaupt stets gleich.

Die Fähigkeit das Licht zu kontrollieren, ist vor allem eine Frage der Willenskraft oder des Glaubens an sich selbst. Deswegen gibt es mörderische Paladine in Form des Scharlachroten Kreuzzugs. Verlassene benötigen dafür so viel Willenskraft, dass diese Fähigkeit selten ist - zumal sie auch selbstzerstörierisch wirkt. Wenn Untote des Licht kanalisieren, fühelt es sich für sie an, als ob ihr Körper vom Feuer der Rechtschaffenheit verzehrt würde.

Durch das Licht geheilte Verlassene (ganz gleich, ob der Heiler ein Verlassener ist oder nicht) werden durch den Vorgang praktisch verätzt - die Wunde ist geheilt, aber die Heilung an sich ist unglaublich schmerzhaft. Man kann also festhalten, dass die Priester der Verlassenen Wesen mit unerschütterlicher Willenskraft sind und dass Verlassene und Todesritter an der Front für den guten Zweck leiden, wenn sie von einem Priester behandelt werden.


Die Philosophie des Heiligen Lichts besteht hauptsächlich aus drei Lehren, den drei Tugenden - Respekt, Geduld und Mitgefühl.


  • Respekt:
    Die erste Lehre ist Respekt. Während das Heilige Licht lehrt, die Verbindung zwischen dem Einen und der Welt zu erkennen, muss man ebenso die Verbindung zu anderen Personen erkennen. Andere unglücklich machen macht nicht die Welt glücklicher und somit auch nicht einen selbst. Die Anhänger des Lichts sind aber nicht naiv und erkennnen, dass Konflikte und Leiden passieren; aber sie versuchen, die Welt auch mit diesen Hindernissen glücklicher zu machen.

  • Geduld
    Die zweite Lehre, Geduld und Hartnäckigkeit, trennt die Gläubigen des Lichts von den Ungläubigen, da das richtige Beherrschen dieser Tugend Jahre dauert. Junge Akolythen verlieren oft die Hoffnung und die wahre Bedeutung des Lichts, wenn sie erfahren, dass das Dienen dieser Philosophie ein ganzes Leben lang anhält. Die Welt ist viel größer als eine einzelne Person und während die Welt eine Person innerhalb eines Tages verändern kann, benötigt man weitaus länger, die Welt zu verändern. Nur durch Geduld und Hartnäckigkeit kann ein Diener des Lichts hoffen, die Welt zu verändern. Auch kann man sich Personen mit dem gleichen Ziel suchen, um vereint besser seine Aufgabe zu erfüllen.

  • Mitgefühl
    Nachdem die ersten beiden Lehren perfektioniert wurden, kann ein Lehrling die dritte Tugend erlernen: Mitgefühl. Die Verbindung zwischen sich selbst und der Welt ist stark, doch ist sie nur eine Verbindung. Wenn ein ein Anhänger des Lichts einer Person hilft, um deren Glücklichkeit zu erhöhen, wird seine Verbindung zur Welt stärker. Auch stärkt die Glücklichkeit, die er durch das Helfen selbst erhält, ihn selbst und die Welt. Infolgedessen kann er die Welt noch mehr beeinflussen. Mitgefühl ist wahrscheinlich die stärkste - und gefährlichste - Tugend.


Wenn jemand zu mitfühlend ist, hilft er dort, wo eigentlich keine Hilfe nötig ist oder nicht erwünscht ist. Dies kann sein eigenes geistiges Wachstum und seine Glücklichkeit vermindern. Manche Helfer richten mehr Schaden an als sie Gutes tun. Dadurch vergrößern sie das Leiden in der Welt. Dies ist auch der Grund, warum Mitgefühl zuletzt gelehrt wird; nur der Weise und Mitfühlende kann wirklich herausfinden, wer Hilfe benötigt und wer sich selbst helfen kann.
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