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 Die Verlassenen ~ Geschichte, Physiologie und Lordaeron

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Voigt



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BeitragThema: Die Verlassenen ~ Geschichte, Physiologie und Lordaeron   Di Jan 03, 2017 4:54 pm

„Wir sind die Verlassenen, wir töten jeden, der sich uns in den Weg stellt!" 
-- Sylvanas Windläufer, Fürstin der Verlassenen --


Inhalt:




Als die Kontrolle des Lichkönigs über seine schier endlosen Armeen in der Folge des Dritten Kriegs nachließ, entwand sich ein Aufgebot von Untoten des eisernen Willens ihres Meisters. Ihre neue Freiheit erschien ihnen zunächst wie ein Segen, doch wurden die ehemaligen Menschen bald von Erinnerungen an die Gräueltaten geplagt, die sie als willenlose Sklaven der Geißel begangen hatten. Diejenigen, die nicht dem Wahnsinn anheimfielen, sahen sich mit einer erschreckenden Wahrheit konfrontiert: Ganz Azeroth hatte es auf ihre Vernichtung abgesehen.

In ihrer dunkelsten Stunde vereinigten sich die abtrünnigen Untoten unter dem Banner von Sylvanas Windläufer, der ehemaligen Waldläufergeneralin von Quel'Thalas, die sich ebenfalls aus den Fängen des Lichkönigs befreit hatte. Geführt von ihrer neuen Königin errichteten die unabhängigen Untoten, die sich nun die Verlassenen nannten, unter den Ruinen Lordaerons ihre neue Hauptstadt Unterstadt.

Um ihre eigenen Ziele zu verwirklichen und ihre junge Nation zu beschützen, bemühte sich Sylvanas darum, Allianzen zu schließen. Allen voran gingen die Tauren von Donnerfels, die in den Verlassenen das Potenzial für Wiedergutmachung sahen. Und so überzeugten die Tauren den damaligen Kriegshäuptling Thrall, ungeachtet seiner Vorbehalte dem Zweckbündnis zwischen der Horde und den Verlassenen zuzustimmen. So standen die Verlassenen Seite an Seite mit der Horde während ihrer Großoffensive gegen den Lichkönig und übten somit Rache an ihrem Todfeind.

Doch der Sieg forderte seinen Preis. Der Großapotheker Putress verriet die Verlassenen und entfesselte eine Seuche, die Feind und Freund gleichermaßen tötete, während der Schreckenslord Varimathras die Unterstadt in einem Komplott an sich riss, bei dem Sylvanas beinahe getötet wurde. Die Aufständischen wurden schließlich hingerichtet und die Hauptstadt der Verlassenen wieder gesichert, doch das Debakel weckte beim Rest der Horde Misstrauen, ob Sylvanas als Anführerin der Verlassenen taugte und ihre Treue gewährleisten konnte.

Die Loyalität der Verlassenen zeigte sich hingegen erneut, als Sylvanas der Horde beistand, Orgrimmar aus dem Griff des Kriegshäuptlings Garrosh Höllschrei zu befreien, als dieser die anderen Völker unter orcische Herrschaft zwingen wollte. Nun haben die freien Untoten begonnen, ihre Stellungen im Umfeld von Unterstadt zu befestigen, um sich für die scheinbar unvermeidliche Zukunft in der Umarmung des Todes bereitzumachen.


Zuletzt von Voigt am Di Jan 03, 2017 7:08 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Verlassenen ~ Geschichte, Physiologie und Lordaeron   Di Jan 03, 2017 11:45 pm

1. Die Geschichte der Verlassenen:

Der Dritte Krieg:


Vor und während dem dritten Krieg hatte die brennende Legion die Geißel erschaffen. Diese gewaltige, grausige, untote Armee sollte das schaffen worin die Orcs versagt hatten, die Vernichtung der sterblichen Völker Azeroths. Ironischerweise hatte der Dämonenfürst Kil'Jaeden den Orcschamanen Ner'zhul in den Lichkönig verwandelt und ihn in den gefrorenen Thron gesperrt.


Kaum in Nordend angekommen begann er alles Lebende zu töten.Dazu bediente er sich seiner untoten Diener und einer neuen Waffe, der Seuche des Untodes. Auch suchte Ner'zhul lebende Anhänger. Diese sollten den Untod in die Dörfer und Städte Azeroths bringen. So enstand der Kult der Verdammten unter der Führung von Kel'thuzad. Kel begann bald damit die Menschen Lordaerons zu verseuchen. Diese Seuche sollte Prinz Arthas
Menethil erforschen und vernichten. Der Paladin konnte den Totenbeschwörer erschlagen, fiel aber auf der Jagd nach dem Schreckenslord Mal'´Ganis auf die Runenklinge Frostgram herein. 

Der Lichkönig hatte das Schwert aus dem gefrorenen Thron geschoben und wollte mit ihrer Hilfe Arthas zu seinem Diener und später zu seinem Wirt machen. Allerdings enstand ein kleiner Riss im gefrorenen Thron. 


Arthas hatte zwar Mal'Ganis getötet, wurde aber bald zum neuen Todesbringer, einem Todesritter. Als solcher zog er durch das ehemalige Königreich seines Vaters und verwandelte es in eine Schreckensnation der Untoten. Nachdem er sein Reich in die Pestländer verwandelt hatte, wandte er sich Quel'thalas zu. In Quel'thalas lag der Sonnenbrunnen, mit diesem mächtigen Quell magischer Enerige sollte im Namen der Legion Kel'thuzad wiedererwecken. Ihm stellten sich vergeblich die Hochelfen in den Weg. Die Waldläufergenerälin Sylvanas Windläufer und einige ihrer Schwestern wurden als Banshees wieder erweckt. Kel'thuzad enstieg dem Sonnenbrunnen als mächtiger Lich. 

Wenig später sollte jener Riss fast zum Untergang der Geißel führen. Nach der Niederlage im dritten Krieg hatte Ner'zhul versucht die Legion zu hintergehen. Kil'jaeden befahl seinem Diener Illidan den gefrorenen Thron zu vernichten. In den Ruinen von Dalaran wollte er ein Ritual mit dem Auge Sargeras durchführen, das den Eiskronengletscher zerschmettern sollte. Malfurion Sturmgimm fühlte den Schmerz Nordends und hielt seinen Bruder von seinem Vorhaben ab. Doch das Ritual hatte einen kleinen Erfolg, der Riss wurde größer und der Lichkönig verlor nun stetig die Macht und Kontrolle über seine Dienerschaft. 


Auch Sylvanas und ihre Schwestern kamen frei. Zusammen mit einigen anderen unabhängigen Untoten begannen sie vergeblich die Jagd auf Arthas. Der kranke Todesritter konnte mit Kel'thzuads Hilfe entkommen und zu seinem Meister in Nordend fliehen. Die Wächter des Lichkönigs, die Schreckenslords wollten die Kontrolle und die Macht der Legion aufrecht erhalten. Doch Sylvanas wollte selbst die Herrin der Pestländer werden. Sie übernahm viele Gruppen in Lordaeron und konnte so die Untoten Varimathras' schlagen. 

Besorgt um sein Leben schwor der Dämon Sylvanas die Treue.So beginnen die beiden einen Kreuzzug gegen die anderen Schreckenslords. Als sie Deatheroc überwältigen können schaffen sie es, Garithos und seine Menschenarmee aus dessen Bann zu befreien. Unwillig stimmt der Menschenmarshall einem Bündnis zu. 

Gemeinsam belagert man nun die einstige Hauptstadt Lordaerons. Doch Balnazzar, der letzte der Schreckenslords hat sich dort eingegraben, zusammen mit zahlreichen Dämonen und Untoten. Variamthras schlägt deshalb eine Belagerung vor. Das gelingt. Um Sylvanas endgültig von sich zu überzeugen muss Varimathas seinen Bruder und Garithos erschlagen, was er auch tut.


Eintritt in die Horde



Sylvanas wollte nach dem Krieg nun dafür sorgen, dass die Verlassenen in Frieden und geschützt vor ihren Feinden, den Lebenden Menschen von Lordaeron, "leben" und sich eine Kultur und Heimat aufbauen können. Dazu entsendete sie Botschafter zu den verschiedensten Völkern und Gruppen. Die Tauren von Donnerfels sind die vielversprechendsten. Hamuul Runentotem sieht die Heilung der Untoten bei den Verlassenen. Allerdings misstraut er dem Wesen der Untoten. Er spricht mit Thrall und kann dafür sorgen, dass die Verlassenen in die Horde geholt werden. 

Eine besondere Freundin finden die Verlassenen bei Magatha Grimmtotem und ihrem Clan. Die Tauren glauben, dass sie bei den Untoten die Möglichkeit finden werden die Herren von Donnerfels zu werden. Die Dunkelspeere trauen den Verlassenen lediglich im Krieg. Ihr schamanistischer Glauben lehrt sie, dass der Untot einfach etwas komplett falsches ist.


World of Warcraft:

Nach dem Eintritt in die Horde beginnen die Verlassenen damit ihre Heimat von ihren Feinden zu säubern und sie gegen Angreifer zu befestigen. Das Bollwerk in Tirisfal-Ost soll die verseuchten Wildtiere und Bewohner der Pestländer abhalten ins Land einzudringen. In Tirisfal selbst zeigt sich ein neuer Feind: der scharlachrote Kreuzzug hat geschworen Lordaeron von allem Unreinen zu säubern und in den Augen dieser Ritter gehören die Verlassenen dazu. Vom Scharlachroten Kloster und einigen Posten setzten sie den Verlassenen zu. Auch die Geißel greift von Agamands Mühlen,Todesend und Balnirs Bauernhof immer wieder an. Mit der Hilfe ihrer neuen Hordenbrüder können die Untoten dieser Bedrohungen Herr werden. Varimathras selbst nimmt die Köpfe der Anführer der Scharlachroten entgegen.

Im Silberwald kommt es zu Kämpfen mit den mysteriösen Worgen, auch die Magier von Dalaran erheben Anspruch auf die Wälder. Vom Grabmahl aus beginnen die Untoten eine Offensive gegen diese Feinde. Im Hügelland spitzt sich die Situation zwischen Tarrens Mühle und Süderstade zu. Die Verlassenen experimentieren mit Seuchen und Toxinen herum. Ihr Testgelände werden die Felder des Hügellandes, Versuchskaninchen Kriegsgefangene. In den Pestländern gelingt es Seite an Seite mit der Allianz und dem Argentumdämmerung Naxxramas zu erobern und Kel'thuzad zu töten. 


In Kalimdor, der Heimat der Horde, sind auch die Verlassenen unterwegs.Während sie ihren Verbündeten helfen, erforschen die Apotheker die Flora des neuen Kontinents. Was die Apothekergilde im Sinn hat, bleibt im Dunkeln. Die Grimmtotemtauren werden die engeren Verbündeten der Verlassenen. 


The Burning Crusade

Als sich das dunkle Portal öffnet, helfen die Verlassenen dabei die Dämonen der brennenden Legion von Azeroth fern zu halten. Dann maschieren sie in die Scherbenwelt ein. Sie erbauen keinen eigenen Posten, sind aber oft in denen der Horde zu finden. Wieder sind die Apotheker überall zu finden. Neben ihrem medizinischen und zerstörerischen Wissen erforschen sie die Pflanzen- und Tierwelt der Scherbenwelt. 

In Azeroth bringen sie einen neuen Verbündeten in die Horde: Sylvanas Windläufer wurde von ihrem ehemaligen Offizier Lor'themar Theron kontaktiert. Er und sein Volk von Blutelfen brauchen dringend Hilfe. Sylvanas fühlt sich den ehemaligen Hochelfen noch immer zugehörig und antwortet auf das Hilfegesuch. Zusammen beginnt man damit, die Geißel aus Quel'thalas zu treiben. Sylvanas möchte in ihrem Bündnis noch einen Schritt weiter gehen. Sie will ihr altes Volk in die Horde führen, doch Thrall weigert sich. Ihm sind die teufelsmagiesüchtigen Elfen zu merkwürdig und sie haben einige Probleme in ihrem eigenen Land. Erst als sie Dar'khan Drathir erschlagen können, nimmt er die Blutelfen auf.


Wrath of the Lichking



Mit der Invasion Nordends sollen die Verlassenen endlich die Chance auf Rache an Arthas erhalten. Im heulenden Fjord erbauen sie Neu-Agamand und den Hafen der Rache. Von dort aus wollen sie nach Eiskrone vorstoßen. In der Drachenöde betreiben sie den Posten Gallgrimm. In den anderen Gebieten tauchen erneut Apotheker auf, die Krieger der Verlassenen helfen aber wo sie können.

Gemeinsam mit den Kor'kron und der siebten Legion der Allianz konnten sie sogar bis zum Südzugang der Eiskronenzitadelle, Angrathar vorstoßen. Dort beginnen sie mit der Belagerung. Der Großapotheker Putress und seine Leute bringen sogar ihre Seuche für den Einsatz gegen die Geißel mit.

Als sich sogar Arthas auf dem Schlachtfeld zeigt, offenbaren sich die wahren Absichten der Apotheker. Putress und seine Leute sind Varimathras hörig. Als er die Seuche aufs Schlachtfeld schleudert, schreit er: 

"Dachtet ihr wir hätten vergessen? Dachtet ihr wir hätten vergeben? Spürt nun die schreckliche Rache der Verlassenen! Tot der Geißel und Tot den Lebenden!" 

Dieser war nie wirklich Sylvanas verpflichtet, sondern weiterhin der Legion. Er hatte zusammen mit Balnazzar dessen Tod nur vorgetäuscht und war mit ihm in Kontakt geblieben. Lord Bolvar Fordragon wird vergiftet, Arthas schwer verletzt, stirbt aber nicht. Saurfang der Jüngere bekam davon aber nichts mit. Seine Seele war bereits in Frostgram gefangen. Die roten Drachen hatten Hilfe versprochen, können aber nichts mehr tun als das Kampfgebiet zu säubern. 

Sowohl Horde als auch Allianz erfahren von diesem Verrat. Thrall findet schnell die Wahrheit hinter dem Verrat heraus und dringt zusammen mit Sylvanas und ihren Getreuen über die Ruinen von Lordaeron in die Stadt ein. Auch Varian Wyrnn sinnt nach Rache, er will aber auch Lordaeron für die Menschen zurückgewinnen. Dort angekommen endeckt er die schrecklichen Zustände von Unterstadt. Als er nach Putress' Tod vor Thrall steht, erklärt er den Krieg mit der Horde. 

Thrall hat ebenfalls Konsequenzen aus dem Verrat gezogen. Er zieht die Monstrostitätenwachen aus Unterstadt ab (diese Wesen hatten sich gegen die Horde gestellt) und schickt ein Batallion der Kor'kron als Wachen und Besatzer nach Tirisfal. Dort sollen sie ein waches Auge auf Sylvanas und ihre Apotheker haben. In Nordend können die Fraktionen den Sieg über den Lichkönig feiern. 

Cataclysm

Mit dem Brechen der Welt ändert sich auch einiges für die Verlassenen. Garrosh Höllschrei wird neuer Kriegshäuptling, und er hasst die Verlassenen. Aber sie haben auch neue Verbündete gefunden, die Val'kyr. Diese mächtigen Geister helfen den Verlassenen dabei nicht auszusterben. Verlassene erwachen nun nicht mehr selbst von den Toten, sondern werden von einer dieser geisterartigen Frauen erweckt. Doch diese Verlassenen scheinen geistig labiler zu sein und eine unnatürliche Verehrung für Sylvanas Windläufer zu empfinden. 

Die Verlassenen haben die Ressourcen nach dem Krieg genutzt, um die Ruinen und verfallenen Häuser in denen Sie lange gehaust haben abzureißen und in neuem, mausoleumsartigen Stil wieder aufzubauen. 

Einige Zeit später beginnt die Invasion von Gilneas. Die Verlassenen scheinen zuerst die Oberhand zu haben, doch als sich die Worgen mit den Menschen verbünden, geraten sie in die Defensive. Die Worgen erhalten Hilfe von den Nachtelfen, die Verlassenen von den Orcs. Die Kämpfe gehen also weiter. Selbst der vom Kriegshäuptling verbotene Einsatz der Seuche kann sie nicht zum Sieg führen. 

Die Worgen drängen die Verlassenen sogar bis in den Silberwald zurück; scheinbar erhalten diese Hilfe von einigen Kirin Tor. Nur das Grabmahl hält dem wilden Ansturm stand. An der nördlichen Grenze beginnt Sylvanas Windläufer eine Gegenoffensive. Dort führt sie Kriegshäuptling Garrosh Höllschrei stolz die Valkyren vor, doch der Orc ist entsetzt. Der Einsatz dieser Kräfte ist gegen die Lehren der Schamanen und finstere Geißelmagie. Garrosh erhöht die Anzahl der Kor'kron in Unterstadt und stellt Bragor Blutfaust an die Seite der Bansheekönigin.Orcpiraten und frisch wiedererweckte Truppen ermöglichen dieses. Doch die Worgen teilen ihr Blut mit vielen Menschen und machen sie so immun gegen die Seuche. In Gilneas können die Verlassenen nur kurz Fuß fassen, doch die Val'kyren finden die Leichen von Lord Ashbury, Walden und Godfrey. Diese hassten die Worgen schon zu Lebzeiten und waren von Graumähnes Geheimnis so entsetzt, dass sie ihren König verrieten und deshalb getötet wurden. 

Sie informieren Lady Sylvanas Windläufer darüber, dass der Anführer des Worgenwiderstands, Darius Crowley, eine Tochter an der Front hat. Nachdem sie die Verlassenen durch die siebte Legion geschlagen hatten, konnten sie die Frau gefangen nehmen. An den Ruinen des Graumähnenwalls fordert Sylvanas, dass die Worgen diesen als ihre nördlichste Grenze zu akzeptieren haben, sonst würde Lorana Crowley sich ihrer Reihen anschließen. Der Lord willigt ein, ganz zum Verdruss von Ivar Blutfang, der seinen Kampf allein mit seinem Rudel fortsetzt. 

Doch die ehemaligen Lords von Gilneas haben eigene Pläne. Sie ermorden Sylvanas Windläufer; sie wollen Gilneas, den Silberwald und die Verlassenen beherrschen. Doch die Verlassenen meutern und schlagen die Lords in die Flucht. Drei Val'kyren opfern sich, damit die Waldläuferrin weiterherrschen darf. 

Im Vorgebirge des Hügellands hat die neue Seuche Süderstade vernichtet. Die Blutfangworgen haben sich mit der Sturmlanzengarde verbündet. Mit Tricks und Attentaten hindern die Verlassenen die Zwerge an einem Angriff auf Tarrens Mühle. Drek'thar und der Frostwolfclan verweigern jede Zusammenarbeit mit den Verlassenen die einen unehrenhaften Weg eingeschlagen haben. 

In den westlichen Pestländern kämpfen Verlassene, Geißel und Menschen um Andorhal. Eneut können die Val'kyren den Sieg einbringen, untote Bauern der Menschen erringen den Sieg, die Geißel muss sich nach dem Tod des Lichköniges zurückziehen. Sylvanas Windläufer hatte die Truppen der Horde unterwandert und Koltira Todeswebers Zusammenarbeit mit dem Menschentodesritter Thassarian endeckt. Sie nimmt den Verräter gefangen und bringt ihn nach Unterstadt. 





Mists of Pandaria

Nach ihren Erfolgen auf der Insel des Donners und den Ereignissen in Dalaran muss Sylvanas Windläufer feststellen, dass die Blutelfen nicht länger auf die Verlassenen angewiesen sind. 

Nach den schrecklichen Ereignissen um die Rebellion der Dunkelspeere hat Vol'jin mit der dunklen Fürstin abgesprochen, dass sie gemeinsam mit den Blutelfen Ogrimmar über die See angreifen wird, doch der Weg übers Meer dauert. Doch schließlich besiegt die gemeinsame Macht der Allianz und der Horde über Garrosh Höllschrei und Vol'Jin wird als sein Nachfolger eingesetzt.


Sylvanas Windläufer akzeptiert Vol'jin nicht als "ihren" Kriegshäuptling und macht klar, dass sie ihm nicht folgen wird. Wie die Verllassenen handeln bleibt abzuwarten. Varian Wrynn hat verkündet größere Operationen in Gilneas zu beginnen, damit die Worgen wieder eine Heimat bekommen und die Verlassenen beschäftigt bleiben.


Warlords of Dreanor

Verlassenen Aktivität während der Offensive auf dem Heimatplaneten der Orcs war spärlich. Zwar sandte Sylvanas Windläufer Truppen, um die Horde in ihren Anstrengungen zu unterstützen, jedoch beschränkte sich ihr direkter Einfluss auf den Todesritter Benajmin Gibb, der als ihr Agent die Allianz in diesem Land in Schach halten sollte.

Legion

Sylvanas und ihre Verlassenen nahmen Teil im Angriff der Horde auf die Zerbrochenen Inseln, Seite an Seite mit der Allianz. Während der Schlacht kämpfte sie gemeinsam mit dem Menschenkönig Varian Wrynn, stoß zu den anderen Anführern der Horde und erlebte den Fall des Hochlords Tirion Fordring. In der finalen Konfrontation war es ihr nicht möglich, mithilfe ihrer dunklen Waldläuferinnen und dem Rest der Horde die Flanke der Allianz zu schützen und ist gezwungen, den Rückzug zu blasen. Sie rettet den vergifteten Kreisghäuptling und ihre Val'Kyr den Rest der verbliebenen Truppen der Horde. Der sterbende Troll ernennt sie nach ihrer Rückkehr nach Orgrimmar aufgrund einer Vision zum neuen Kriegshäuptling. 

Im Zuge der Invasion der zerbrochenen Inseln steuert die Verlassenenmarine auf Sturmheim, wo sie von Allianztruppen unter Genn Graumähnes Kommando überfallen werden. Nur der Einsatz von Nathanos Perstrufer ermöglicht die Weiterfahrt. Jener führte zudem die neue Generation der Waldläufer der Verlassenen an, Schützen der Militärs. In Strumheim finden sich momentan entsprechend die Feldlager der Verlassenen, während die Dunkle Kriegslady eine eigene Spur verfolgt.
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Voigt



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BeitragThema: Re: Die Verlassenen ~ Geschichte, Physiologie und Lordaeron   Di Jan 03, 2017 11:45 pm

2. Fraktionsdetails und Herrschaftsgebiet

Heimatlande ~ Tirisfal

Das einstige Herz Lordaerons, Tirisfal, war eine Landschaft wunderschöner Hügel und goldener Weiden. Als das Königreich der Menschen unter dem Ansturm der Geißel fiel, wurde diese üppige Region in eine verpestete Einöde verwandelt, die kaum noch in der Lage war, die schwindenden Überbleibsel des Lebens, die noch bestanden, zu erhalten.

Hauptstadt ~ Unterstadt

Während des Dritten Krieges wurde der einst glorreiche Regierungssitz Lordaerons, die Hauptstadt, von einer Armee der Geißel unter der Führung von Prinz Arthas Menethil in Schutt und Asche gelegt. Als die Untoten ihren Schlachtzug gegen die Lebenden auf den ganzen Kontinent ausweiteten, verblieb nur ein kleines Kontingent von Arthas‘ Truppen, um eine neue „Unterstadt“ unter den Ruinen der Hauptstadt zu errichten. Doch diese Pläne wurden aufgegeben, als Arthas nach Nordend aufbrach, um seinem Meister, dem Lichkönig, zur Seite zu stehen.
Jahre später erhoben Königin Sylvanas und ihre abtrünnigen Untoten, die als die Verlassenen bekannt wurden, Anspruch auf die unterirdischen Gewölbe, die sie fortan Unterstadt nennen sollten und vollendeten das verschlungene Netzwerk aus Katakomben und Krypten, die von der Geißel begonnen worden waren. Mit Ausnahme eines kurzlebigen Aufstandes, bei dem Unterstadt in die Hände des verräterischen Verlassenen Großapothekers Putress und des Schreckenslords Varimathras fiel, ist sie fest in Sylvanas Herrschaft geblieben. Heute fließen Rinnsale giftigen Schlamms durch die weitläufigen Straßen und Kanäle Unterstadts. Die giftigen Ausdünstungen und erstickenden Gerüche, die alle Ecken und Winkel der Stadt durchziehen, haben sie für die lebendigen Mitglieder der Horde zu einem beinahe unerträglichen Ort gemacht. Doch für Sylvanas und ihre verfluchten Untertanen ist Unterstadt zu einem dringend benötigten Refugium geworden in einer Welt, in der ihresgleichen noch immer gefürchtet und gejagt werden.



Unterfraktionen

Es gibt zwar auch Untote anderer Völker (z.B. Hochelfen), diese sind aber kein Opfer der Seuche sondern von Nekromantie. Die wenigen untoten Hochelfen existieren in Form der Banshees (untote Geister weiblicher Hochelfen) oder Dunkler Waldläufer, die aber nicht spielbar sind. Die Seuche selber hatte durch ihren Fokus auf die Menschen nur dort den Erfolg, den sich Ner’zhul wünschte. Daher sind die spielbaren Verlassenen auch alles Menschen aus größtenteils Lordaeron, da die Seuche nur dort effektiv eingesetzt wurde – mit eventuell ein wenig den Randbereichen von Dalaran.


Die Entweihten:

Die Entweihten sind eine Spezialtruppe, die Varimathras für die Offensive im Südteil des Kontinents Lordaeron gründete. Diese sollte vor allem den Rohstoffnachschub aus dem Gebiet des Arathibeckens sichern und geriet dort sehr schnell mit dem Bund von Arathor gegeneinander, der im Namen des verwüsteten Königreichs Stromgarde seine Heimat mit Unterstützung von Stormwind verteidigt.

Aktueller Status:
Unbekannt. 


Die Königliche Apothekervereinigung

Diese Vereinigung wurde gegründet, um eine neuen Seuche gegen die Geißel und die Lebenden zu finden. Ihre Apotheker waren in den letzten Jahren sehr aktiv und sogar bei den anderen Völkern der Horde suchten sie Zutaten, angeblich für ein Heilmittel gegen das untote Dasein. Mittlerweile wurden die Apotheker fündig und setzten ihre neuesten Erreger in Nordend gegen die Geißel, aber auch gegen die Vrykul und Allianz ein.
Als dann die Revolte unter Varimathras begann, stellte sich ein Teil der Apotheker unter Führung von Putress gegen Sylvanas und startete an der Pforte des Zorns einen verheerender Seuchenangriff gegen die Geißel, aber auch gegen Horde und Allianz, bei dem tausende Soldaten umkamen und der Lichkönig schwer verletzt wurde. Die Apotheker waren also sehr erfolgreich in den letzten Jahren, wie dieser eine Angriff beweist.

Aktueller Status:
Nach der Niederschlagung des Aufstandes dürften die treuen Apotheker von Sylvanas weiterforschen, kritisch beäugt von den Verbündeten, die nun wissen, dass die Apotheker nicht nur ein Heilmittel erforscht haben. Im Krieg gegen Gilneas setzt die Vereinigung einen "harmloseren" Wirkstoff ein, den Garrosh erlaubt hat - zumindest scheint er im ersten Moment harmlos zu sein.- Die 

Todespirscher:

Die Todespirscher sind eine Truppe der Verlassenen, die als Späher und schnelle Eingreiftruppe fungieren. Sie sind gnadenlos und schnell in der Ausführung und befinden sich zumeist im Team oder bei andere Truppenteilen direkt im Kampf, um Informationen zusammeln bzw. den Feind zu schwächen.

Aktueller Status:
Die Todespirscher fungieren auch in Cataclysm als Späher und schnelle Eingreiftruppe bei den Offensiven der Verlassenen.


Die Hand der Rache:

Die Hand der Rache ist eine eigens gegründete Organisation für die Nordendoffensive. Sie hat im Heulenden Fjord eine starke Offensive gestartet und ist mit den besten Truppen und Seuchenerregern ausgestattet, die die Verlassenen kennen. Erst die Revolte von Varimathras zog viele Truppen der Hand auf die Seite der Aufständischen.

Aktueller Status:
Nachdem die Revolte beendet wurde, zogen die Verlassenen anscheinend fast alle übrigen Truppen der Hand wieder ab. Diese Gruppierung ist inachWotlK bisher nicht existent, wurde also aller Wahrscheinlichkeit nach wieder aufgelöst und in reguläre Truppenverbände integriert.



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BeitragThema: Re: Die Verlassenen ~ Geschichte, Physiologie und Lordaeron   Mi Jan 04, 2017 7:20 am

3. Körper und Physiologie

Aussehen und Erscheinung

Die männlichen Verlassenen werden etwa 1,80m groß, die Frauen sind ein wenig kleiner. Wobei die Größe von der die zu Lebzeiten vorhanden war abhängt. Durch die Verwesung und den Schwund von Haut, Muskeln und Fasern sind die Verlassenen dazu gezwungen gebückt zu laufen. 

Ihre Haut schimmert in den ungesundesten verwestesten Farben die es gibt. Von einer einfachen Bleiche hin zu einem giftigen Purpur.

Falls noch Haare vorhanden sind, haben sie den Farbton den sie lebend hatten oder sie sind verwest grünlich. Durch den Mangel an Geschmack und Haaren tragen sie die verrücktesten Frisuren. 

Einigen Verlassenen kann man nicht mehr mit einem gebrochenen Kiefer drohen, da dieser schon gebrochen ist oder sogar ganz fehlt. Die Haut um den Kiefer, soweit noch vorhanden, ist oft dünn. Meist schimmern die Formen des Schädels oder anderer Knochen durch sie hindurch. An den stark beanspruchten Teilen fehlt sie sogar ganz. Die Ellenbogen, Kniegelenke, Zehen und Fingerknochen liegen wie die Wirbelsäule und die Rippen frei. Da sich einige Untote an diesem Zustand stören, flicken sie ihre Haut mit unbekannten Häuten oder einfachem Leder .Bei Einigen ist der Halt sogar schon so weit verloren, dass sie Lederriemen tragen müssen, um nicht auseinander zu fallen. Durch die Abnutzung haben sich die Fingerknochen aber in praktische Klauen verwandelt. 


Sofern noch vorhanden glühen die Augen in einem schwachen Gelb. Bei Todesrittern und mächtigeren Untoten(Lilian Voss) glühen sie Frostig-blau, seltener in anderen Farben wie in etwa grün, rot und lila. 

Charakter

Bei einigen Verlassenen sind die meisten Positiven Gefühle gestorben und tot geblieben, manche gar aggressive und das Leben hassende Wesen. Mehr sind von einer absoluten Gleichgültigkeit geprägt, der Tod anderer oder ihnen einst wichtiger Freunde und Familienmitglieder ist ihnen egal. Ein tief verwurzeltes Gefühl ist aber jenes der Rache. 

In der Regel ist nicht mit Mitgefühl bei einem Verlassenen zu rechnen. 


Physiologie



Verlassene, wie alle Untoten, spüren dumpfen bis gar keinen Schmerz oder Empfinden. Ihre Seelen sind mithilfe der nekromantischen Magie, die durch ihre Körper fließt, imperfekt an sie gebunden und verhindert eine echte Wiedervereinigung. Aus diesem Grund ist das Licht so schmerzhaft für Verlassene. 



Jedoch ist es Verlassenen durch den sogenannten Fluss (der Nekromantie) und der Seele, die an sie gebunden ist, möglich, sich zu regenerieren. Er fließt vom Kopf aus in alle anderen Körperteile.
Verliert der Verlassene einen Arm, so ist der Arm tot und ohne Nekromantie und Seele. Er verfällt wieder. Näht man dem Verlassenen einen neuen Arm an, beginnt vom Kopf her, der Nekromantie sich im neuen Arm zu entfalten um schlussendlich wieder etwas mehr Seele auch in diesen Arm einzubetten.



Verlassene sehen mit einem "Geistigen Auge". Der Fluss bindet die Seele soweit, dass jene Licht und Schatten anders wahrnehmen und nicht mehr auf reine Optik beschränken muss. Die Augen der Verlassenen leuchten daher. Sie sehen als eine Art Hybrid aus der physischen und jener der geistigen Sicht der Seele. Daher können sie in der Nacht sehen.

Wie die Geißel können sie fast pausenlos maschieren. Untote sind durch ihren "Zustand" im Vorteil, da sie nicht schlafen oder kaum pausieren müssen. Für den Fall, dass sie pausieren gibt es wie in z.B. Unterstadt Betten und Särge. 
Auch atmen müssen sie nicht mehr, können sich aber dennoch nur begrenzt unter Wasser und der Erde aufhalten, denn sofort beginnt die Tierwelt und die Bakterien damit den Untoten noch weiter zu zersetzen. 

Verlassene, ähnliche wie andere Untote, läuft Sekret des Untodes durch die Adern. Sie bluten jenes als grüne Flüssigkeit wenn sie verletzt werden, jedoch haben zahlreiche Verlassene auch gar keine Sekret mehr im Körper.
Mit genug Zeit verlieren Verlassene langsam ihr Bewusstsein und verfallen der Hirnlosigkeit. Dies kann verhindert werden, wenn der Verlassene seinen Körper intakt hält. Theoretisch können sie damit ewig leben.

Und wie andere Untote sterben Verlassene, wenn der Fluss durch nicht genug Bindungsfläche, also der Zerstörung des Körpers, unterbrochen wird. Abgeschlagene Glieder können nicht mehr kontrolliert werden und verfallen. Wenn entsprechend der Kopf stark beschädigt wird, endet der Fluss der Nekromantie und die Seele schwindet. Der Kopf verfällt. Und der Untote stirbt.
Es sind Fälle bekannt, wo es einem Untoten alleine mit seinem Kopf möglich war, seine Seele bei sich zu behalten. Jene scheinen aber entsprechend selten.



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