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 Verderber von Legionen und Rattenfänger

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BeitragThema: Verderber von Legionen und Rattenfänger   Di Jun 26, 2012 8:56 pm

*eine Sendung von blutdurchtränkter Haut an die "Seuchenfaust mit der Aufschrift: La Vita und Personae Dramaticae von Enkilzar*

Dichte Nebelschwaden ziehen durch die Dämmerung des Sumpflandes. An einem Feuer sitzt ein Mann, gekleidet in Kettenhemd mit Wappen der Allianz. Sein Helm ruht neben ihm auf einem Stein und spiegelt matt den Schein der Flammen wieder. Das Gesicht des Menschen ist bärtig und wettergegerbt. Sein Haar ist zu einem Zopf zurückgebunden und einzelne Strähnen von braunem Haar hängen ihm ins Gesicht. Er zieht stählerne Handschuhe aus und wärmt seine Hände über dem Feuer. Nach einiger Zeit beginnt er Kochgeschirr aus einem Rucksack zu holen um sich Fleisch über dem Feuer zu zubereiten. Mit dem Rücken an einem Baum gelehnt betrachtet er die Flammen, während er von Zeit zu Zeit den Bratenspieß in seinem Gestell dreht um das Fleisch gleichmässig zu erhitzen.

Geräusche von Hufen auf der schlecht ausgebauten Sumpfstrasse sind zu vernehmen, sowie das Wiehern eines Pferdes. Der Mann erhebt sich und greift zu einem Streitkolben der neben ihm liegt.
„Wer da?“erschallt die Stimme des Soldaten. Das Hufgeklapper endet und kurze Zeit ist im Nebel der dunkle Schatten eines Reiters zu vernehmen.
„Wer da?“ noch mal ertönt die Stimme des Gerüsteten.
„Nur ein Reisender in der Nacht der sich an einem Feuer und Gesellschaft wärmen möchte.“ erklingt eine leise Stimme aus dem Nebel.
„Tretet ans Feuer, damit ich Euch sehen kann, Fremder!“spricht der Soldat. Der Nebel wogt zur Seite und eine leicht gebückte Gestalt tritt in den Feuerschein. Sie ist in ein dunkles Reisegewand gekleidet, das Gesicht ist von Schatten bedeckt, die von einer tief in das Gesicht gezogenen Kapuze geworfen werden, und nur ab und zu die bleiche Spitze eines Kinns aufblitzen lassen.
„Guten Abend, der Herr.“ – die Gestalt in der Robe verbeugt sich.
„Gruss. Wie ein Taschendieb seht ihr nicht gerade aus... Setzt Euch doch, nachdem Ihr mir Euren Namen verraten habt!“ gibt die Person ist Stahl an.
„Man nennt mich... . Enkilzar, guter Mann. Wie ist der Eurige?“ fragt die Robe leise.
„Eiren. Eiren Blackwater. Verflucht ungemütliches Wetter dass Ihr Euch zum reisen ausgesucht habt... wo kommt ihr her?“
„Von der Küste Westfalls.“ flüstert es unter der Kapuze her.
„Westfall?“der Soldat schaut erstaunt.“Ein langer Weg, verdammt.“
„Ich reise schnell, Soldat“ obwohl man nicht den Mund des Kapuzenträgers erkennen kann, scheint er zu lächeln.
„Das ist auch besser so, die Strassen sind unsicher heutzutage, kann ich Euch ein wenig Fleisch anbieten? Es ist gut durch.“ meint der Soldat Braten schneidend.
„Danke nein. Ich habe bereits gespeist, und dieses Fleisch mutet mir etwas trocken an. Aber lasst es Euch nur schmecken. Die Wärme des Feuers und Gesellschaft, wie gesagt, mehr brauche ich nach meinem Weg heute nicht. Aber vielleicht kann ich Euer Mahl mit einer Geschichte aufwerten, wenn Ihr wollt.“ flüstert der Robenträger freundlich.
Blackwater nickt“ Wunderbar, ein Geschichtenerzähler, legt los!“
Die Gestalt unter der Kapuze zieht die Roben enger an sich heran und lehnt sich ebenfalls mit dem Rücken gegen einen Baum und starrt ins Feuer.
Mit leiser Stimme, kaum mehr als ein Flüstern, beginnt Enkilzar zu erzählen:“ Es war einmal ein junger Mann, der Sohn eines Fischers aus Westfall, der auszog um Stormwind kennen zulernen, dort vielleicht eine Lehre zu machen, als Tischler, Schmied, wer weiß...vielleicht wollte er auch einfach nur sein Glück finden.“ Enkilzar hällt kurz nachdenklich inne, fährt dann fort.“Nach einer langen Reise - bedenkt zu Fuß braucht man sehr lange, und er hatte keinerlei Vermögen um sich einen Greifenflug zu leisten, erreichte er die Stadt unseres geliebten Königs.“ Wieder stockt der Erzähler...ein kichern ist von ihm zu hören, bevor er weiter erzählt:“ Stellt ihn Euch vor, Eiren, der kleine Fischerjunge in so einer gewaltigen Stadt, die für Ihre Bauwerke und Errungenschafften menschlicher Handwerkskunst bekannt ist... ...er bekam vor staunen nicht mehr den Mund geschlossen und schon bald fühlte er sich einsam und verloren. Ja, es gab hier Arbeit, es gab hier vielerlei Menschen und anderes Volk, aber was sollte er tun? Die grösse der Stadt hatte ihm den Mut genommen, wie sollte er sich hier zurecht finden?“ Enkilzar macht eine Pause und scheint den Soldaten zu mustern.
„Nun, Ihr werdet es sicher gleich sagen, Geschichtenerzähler.“ antwortet Eiren. Enkilzar nickt und ergreift wieder das Wort“Die erste Woche schien er wie im Traum durch die Strassen der Stadt zu stolpern, bis er die Grenzen und Viertel Stormwinds erfasst hatte. Langsam ging das wenige Geld was sein Vater ihm mitgegeben hatte zu neige, er musste, wenn er nicht verhungern wollte letzlich eine Arbeit finden. Und die fand er auch bald, als er die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte. Ein Medicus, Luther Willingbroke, mit Namen, verkaufte Tinkturen und behandelte Menschen mit allmöglichen Leiden und nahm ihn als Lehrling auf. Dass war nicht was sich unser kleiner Timarlas zu Anfang vorgestellt hatte, er wollte eigentlich Steinmetz werden, aber das Schiksal geht nicht unbedingt die Wege, die man sich selber für sich sehen möchte...“ flüstert Enkilzar leise.
„Wohl wahr, wohl wahr, Herr Enkilzar. Wenn es nach mir ginge sässe ich auch lieber an einem warmen Kamin in einem Gatshaus.“ Eiren lacht.
Enkilzar starrt auf den Mann“Nein. Blackwater, Ihr seid genau richtig hier, sonst könntet Ihr nicht diese Geschichte anhören.“
Eiren nickt lächelnd“Recht habt Ihr, Mann. Wie geht die Geschichte von Timarlas weiter?“
„Hört nur zu, ich mache weiter. Hmm. Wo war ich? Ahh... Luther Willingbroke.. richtig... er trug zwar den Titel Medicus, doch war er in Wirklichkeit ein sehr, sehr schlechter. Den meisten Patienten erging es hinterher leidvoller denn vor der Behandlung. Timarlas hatte nach zwei Jahren alles gelernt was der Medicus ihm beibringen konnte und war aufgrund der unbefriedigenden Ergebnisse schwer entäuscht. So fing er an sich neue Lehrer zu suchen und von Lehrer zu Lehrer, über die Jahre hinweg wurden seine Möglichkeiten besser und besser. Er war inzwischen 30 Jahre alt und in Stormwind bekannt als Medicus und Alchimist, hatte zwei Kinder die er über alles liebte und eine gute Frau.“ Enkilzar hällt inne....scheint lange nachzudenken während er in die Flammen des Feuers schaut, Eiren betrachtet ihn dabei, gespannt wie es weitergeht, jedoch will der die Person nicht hetzen, schneidet sich vom trockenen Bratenfleisch ein weiteres Stück ab und kaut voll Genuß.
„Seine Frau... sie wurde krank... schwer krank... und all das Wissen was er hatte konnte ihr nicht helfen... sie schien langsam... von innen heraus zu sterben...“Enkilzar stockt, erzählt dann jedoch rasch weiter.
„Es begann mit einem Husten, wenig später hatte sie Schwierigkeiten das Gleichgewicht zu halten, irgendwann konnte sie nicht mehr gehen. Sie verlernte zu sprechen... ...sie vergas die Namen ihrer Kinder, und den von Timarlas. Der Medicus war verzweifelt, seine Kollegen waren ratlos und so reiste Timarlas durch alle Menschenländer um ein Hinweis auf ein Mittel zu finden was seiner Frau helfen könne... aber der Hinweis fand ihn...“wieder macht die Gestalt in der Robe eine Pause.
„Der Hinweis fand ihn?“ Blackwater schaut verwundert.
„Ja, Eiren, es war eine stürmische Nacht, Der Mond stand voll am Himmel und wurde immer wieder von Wolkenfetzen bedeckt, als der Medicus durch das Arathi-Hochland ritt um in Stromgarde einen alten Kollegen zu finden, er war seine letzte Hoffnung... und dieser jemand war niemand anderes als Luther Willingbroke.“
„Sein einstiger Lehrer... Ihr meint seinen ehemaligen Ausbilder, der nichts konnte?“ fragt Blackwater.
„So ist es. Und genau genommen konnte er doch was... Er gab Timarlas stets Hoffnung. Sein Ausbilder von damals hatte sich verändert... ...in alten Büchern las er, geschrieben auf Menschenhaut, und diese trugen ein vorzeitliches, nicht für Menschen gedachtes,Wissen in sich... Geschichten...Beschreibung von Ritualen und Menschenopfer... Wissen über Nekromantie...“
Eiren zuckt erschrocken zusammen “Welch Fall für so einen guten Menschen sich mit solch abtrünniger Sache abzugeben...“
Enkilzar schmunzelt “Was hätte er tun sollen? Sollte er seine Frau sterben lassen? Nein. Das wollte er nicht, zu groß war die Liebe zu ihr und seinen Kindern die schrecklich unter der Krankheit der Mutter litten. Er begann also mit dem Studium der Nekromantie. Vielleicht wisst er es nicht, aber die Nekromantie kann man angeblich nicht einfach so studieren... ...man braucht viel Anschauungsmaterial, man muß den Körper kennen lernen um an das Wissen zu kommen das er bereit hält und dass verbraucht wohl das Studienobjekt, dass hieß: er brauchte mehr... ...mehr Menschen... ...tote Menschen.“
„Ist er zum Friedhof und hat Leichen ausgegraben?“ fragt Eiren angewiedert.
„Anfangs ja... doch stellte sich bald heraus dass das Wissen in einem vor langer Zeit Verstorbenen gering ist. Er brauchte frische Tote, doch woher nehmen? Lange Zeit quälte Timarlas diese Frage, und seiner Frau ging es zusehends schlechter... ihr Atem ging pfeifend und giemend...sie magerte ab, da sie Essen verweigerte. Timarlas fasste einen Entschluss.“
„Was tat er?“ der Soldat fragt vorsichtig, nicht sicher ob er es wirklich wissen will.
„Geduld, Soldat. Mit der Zeit fiel der Stadt Stormwind auf dass die Obdachlosen von der Straße verschwanden. Erst störte sich niemand daran, aber als es schließlich kaum noch Bettler gab und diese von einem Schatten flüsterten der Nachts durch die Strassen zog um sie zu holen, schritt man ein. Die Wachen auf den Strassen wurden verstärkt. Wärendessen wuchs das Wissen um die Nekromantie weiter in Timarlas und sein Ruf als Medicus und Alchimist ging weit über die Grenzen des Königreichs hinaus... ...der Ruhm trägt in sich eine bittere Frucht, so was es stets...“ Enkilzar hällt inne.
„Welche Frucht meint Ihr?“ Eiren scheint zu überlegen.
„Neid.“ antwortet Enkilzar. „ Es gibt kaum etwas was wiederlicher ist, aber auch nichts, was einem Mann soviel Antrieb verleiht. Es wurden Gerüchte laut, die von seinen Kollegen selbst in die Welt gesetzt worden sind... etwas ginge nicht mit rechten Dingen zu...wie recht sie hatten. Die Leute kamen immer selten zu Timarlas um sich behandeln zu lassen. Der Medicus wirkte damals sehr müde, mit tiefen Augenringen und bleichem Gesicht, vom steten Forschen bei Kerzenblicht, ausserdem war er ständig von dem Geruch des Todes umgeben, nicht deutlich, aber der Instinkt eines Menschen nimmt so etwas wahr...man fängt an sich unwohl in der Nähe eines solchen Menschen zu fühlen. Nach und nach wurde der Gestank deutlicher,... seine Kindern flehten ihn an seine Forschungen zu beenden, flehten ihn an das Leid ihrer Mutter zu beenden... denn sie siechte trotz seines neuen Wissens dahin, sie starb nur nicht, es gelang ihm sie am Leben zu erhalten, aber besser ging es ihr nicht. Er hörte nicht auf seine Kinder, zu sehr war er bereits dem Wahn der Nekromantie verfallen. Irgendwann wogte der Hauch des Todes und der Verwesung um sein gesamtes Haus und da reichte es den Leuten in Stromwind. Mit Fackeln in den Händen stürmte der Mob sein Haus, zogen die Kinder an ihren Haaren auf die Strasse und ebenfalls seine Frau. Timarlas konnten sie allerdings nicht gleich finden. Sie nahmen sich ein Herz und folgten der Quelle des Gestankes und fanden Timarlas schließlich in seinem Keller... ...die Leichen die hier Lagen waren Legion, in allen Verwesungstadien, andere noch frisch, und er über seinen Arbeitstisch gebeugt, mit blutigen Werkzeugen in der Hand. Der Körper vor ihm zuckte noch warm als er sich durch Haut, Muskeln, Fettgewebe, Kochen und Mark hindurchwühlte um zu lernen. Die Meute schrie entsetzt auf bei dem Anblick, viele fingen an zu beten und schlugen heilige Zeichen, dann warfen sie sich auf den Zeter und Mordio tobenden Medicus und schleiften in vor sein Haus und auf den Marktplatz, wo bereits Scheite zusammengetragen wurden.
Er, seine kranke Frau, seine Kinder wurden auf den Scheiterhaufen gestellt, mit Ketten, an Masten gebunden, wärend Timarlas seine Peiniger speichelfliegend verfluchte bis die Flammen hochzüngelten. Eine Gestalt stand unter der richtenden Menge und lächelte...“
Enkilzar macht eine Pause, nimmt leise dankend einen Schluck Wein, der in einem Weinschlauch von Blackwater herübergerreicht wird. „Bitte fahrt fort, Enkilzar. Wer war dort und lächelte?“
„ Niemand anderes als sein alter Lehrer Luther Willingbroke. Und dessen Stimme hörte er in seinen Gedanken: Timarlas, lass alle Hoffnung fahren oder lass dir von mir helfen. Ich kann dein Leben bewahren. Ich kann es wirklich.“
„wie...?“ fragt der Soldat ungläubig wie ein Kind.
„Tja, Soldat, woher soll ich dass wissen. Die Flammen schlugen höher und frassen Frau, den Kindern und Timarlas dass Fleisch von den Knochen. Aber während das Mark in ihm schon Blasen schlug erhob sich ein gewaltiger Sturm und Wolken verdeckten immer wieder den vollen, runden Mond. Das Feuer erlosch irgendwann und mit ihm erstarb der Sturm. Drei verkohlte Leichen hingen an schwarz-russigen Holzpfosten. Die Leiche von Timarlas fehlt jedoch.“ Enkilzar endet.
„Bitte? Das kann nicht das Ende der Geschichte sein...Enkilzar, tut mir dass nicht an, wie soll ich denn nun einschlafen?“ Der Soldat lächelt schief.
„Ihr werdet schlafen, und nun, nach dem langen erzählen ist mir doch hungrig ge-worden...“meint Enkilzar.
„oh das tut mir Leid, ich habe das Fleisch schon gegessen.“ gibt Eiren zu bedenken.
„Das stört mich nicht, Eiren, es war wie gesagt eh zu trocken für meinen Geschmack, und ob Ihr es glaubt oder nicht... Euch finde ich wesentlich schmackhafter.“ Enkilzar grinst teuflisch als er seine Kapuze abnimmt und rabenschwarzes Haar bis auf die dürren Schultern fällt. Das Gesicht des Geschichtenerzählers wirkt wie mit Pergament überspannt und seine Augen leuchten nun in tiefen Höhlen gierig auf.

Ein Schreien zerreisst die Stille der Nacht hallt durch den Nebel...
Ein heiseres Lachen folgt...



Fine
Epilog
Timarlas nannte sich irgendwann Enkilzar, so war die Bedeutung seines alten Namens ini Dämonisch, verlor im Laufe der Jahre sein kohlschwarzes, schluterlanges, angesengtes Haar, nur noch ein kahler, mit brandnarben übersäter, Schädel ist übrig geblieben. Damit er nicht vor Bosheit zerplatzt, vielleicht aber auch das er nicht vollends zerfällt, fixieren sein Kopf zwei Lederriemen, quer übers Haupt gezogen. Aus seiner reinen Aussprache ist nicht mehr als ein zischendes Giemen geworden und ständig hustet er die sich auflösenden Reste seiner Lunge aus. Die Seelen die er raubte sind Legion und der Nether hat ihn fast im Griff. Ständig dabei sich zu kontrollieren um ihm nicht völlig zu verfallen, ist der Hexenmeister oft launisch, dann wieder von tiefster Gelassenheit, jedoch immer mit einer finsteren Hinterlist.

Zusatz: Timarlas ist nicht durch die Geissel Untot geworden, sondern durch Luther Willingbroke, dem Nekromanten. Das Leid was um ihn herum aufbeschworen wurde, fesselte seine Seele an seinen toten Körper.

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*Eine dunkle Silhouette steht im zerfallenen Mauerrahmen der vermoderten, moosigen Tür zum Rekrutierungsbüro. Die Schritte der in rissigen Kutten gekleideten Gestalt sind humpelnd und schwer. Giemendes Atmen, bei jedem Schritt, bleibt er in dem Raum - bestückt mit Regalen voller vergilbter Bücher und Pergamentrollen, vor schwerem Schreibttisch aus hartem Holz, dunkle Flecken und Schmauchspuren, der Staub von Jahren - stehen und legt eine ledrige Schriftrolle auf den Tisch. Die Gestalt wird von kurzen Hustenanfällen gekrümmt und wischt sich mit spinnenbeinartigen Fingern bereits geronnenes Blut von den faulig-schmalen Lippen.
Der tote Mann spuckt auf dem Boden und ein Loch im Nether gibt kreischend einen in grün gekleideten, kleinen Diener frei, der sichtlich bemüht ist nichts in Brand zu stecken. Ein Tritt des Verlassenen schleudert den Wichtel durch den Raum, zischend :"Geh Nalham, sssag ihnen dasss ich Unterssstadt bin und fallsss sssie Interessse haben - berichte mir wo ich sssie finde."
Die Silhouette des Verlassenen haut einen rostigen Nagel durch die lederne Schriftrolle um sie an dem Schreibtisch zu fixieren, röchelndes Husten, und die Lederrolle scheint leise zu wimmern*

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ooc
Name: Frederik
Alter: 36
Rollenspieler: seid ich 9 bin(naja... was man mit neun Jahren für Rp macht, und dann auch noch Pen+Paper: wahrscheinlich so" ich schwinge meinen heilligen Zweihänder plus fünf....), aber seitdem nie davon weg gekommen, mit 12 DSA, mit 15 Shadowrun, später Paranoia und Harnmaster, anschließend Vampire und AEON, Chtullu.
MMorgs:WOW (seit 15.02.2005), Eve, Age of Conan(immer noch), Guild Wars
Vorstellungen: ein nettes Zusammensein mit viel RP und dadurch viel Spaß, gelegentlich etwas PvP und PvE zum abschalten.
Familienstand: Verheiratet(meistens glücklich)
Addons: 2 Jungs( zwei und vier1/2)
Berufsttätig: ja, workaholic, Osteopath
Hobbys: 70ger Punk, Rock, Jazz und Metall, Sport, Rp und zwangsweise Lesen;)
ach ja... aufgrund meiner Leidenschaft zu meiner Familie und zu meinem Beruf bin ich maximal bis zu 3 Tagen, meistens eher 2 Tagen, online, dann meist ab 21:00 Uhr, dann aber auch für lange.
Wenn das für Euch so tacko ist, bin ich Euer Mann;)

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Garam
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BeitragThema: Re: Verderber von Legionen und Rattenfänger   Mi Jun 27, 2012 11:19 am

Hallo und danke für diese, sehr schöne Bewerbung.

Ich muss ehrlich sagen, dass ist eine der schönsten Bewerbungen, die ich je lesen durfte. Melde dich am besten Ingame bei einen von uns, um alles weitere zu besprechen. Ich freue mich schon sehr darauf, dich im RP zu sehen.

Gruß, ein begeisterter Malphas.
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Myrnin

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BeitragThema: Re: Verderber von Legionen und Rattenfänger   Mi Jun 27, 2012 4:17 pm

Mhm ich muss mich anschließen wirklich eine tolle Geschichte.Man sieht sich ingame.
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Halornes

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BeitragThema: Re: Verderber von Legionen und Rattenfänger   Mi Jun 27, 2012 5:54 pm

Liest sich wie eine spannende Kurzgeschichte, eine gute. Cool
Ich schliesse mich Ru, ähm Malphas an und freue mich dir ingame zubegegnen.
Den Beruf musste ich jetzt wirklich googeln, dachte erst der hat was mit Ostfriesen zutuen. Shocked
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