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 Rekrutierung neuer Truppen - Taschenbuchausgabe

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Peutres
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BeitragThema: Rekrutierung neuer Truppen - Taschenbuchausgabe   Sa Sep 05, 2015 8:01 pm

Ein kleines Büchlein in schickem schwarz liegt unmerklich seit den letzten Stunden in dem öffentlichen Areal der kleinen Dorfbibliothek.


Rekrutierung neuer Truppen
- verfasst von Josef Eisen -
Die Feldausgabe




Rabenkunde - Verlag  l Unterstadt



Einleitung

Ein guter Führungsposten heißt Verantwortung und Hingabe. Doch keine Führung kann ohne Gefolge bestehen - so ist es
ausgesprochen wichtig bei der Rekrutierung die richtige Wahl getroffen zu haben. Untauglichkeit ist eine Krankheit gleich
der Pocken. Sie steckt an und dezimiert Qualität. Im Folgenden will der Author dieses kleinen Büchleins auf Tücken und
Erbaulichkeiten bei der Rekrutierung hinweisen. Nicht zuletzt hat jener, namentlich Josef Eisen, selbst viele Jahre gedient
und beide Seiten der Rekrutierung erleben dürfen.

Sieg der Fürstin.



Kapitel l - Was gibt es zu bedenken?

Wider allen anderen Kriterien, muss der Rekrutierende vor allem auf geistige Gesundheit achten. So ist es zu vermeiden,
dass der gewillte Bursche von fragwürdigen Dingen wie "LOL", "XD" oder "SRY WAR AFK" lauthals spricht. Laut Forschungen
der königlichen Apothekervereinigung, sind solche und ähnliche Ausrufe Anzeichen von "Moderhirn-Anfängen". Ebenso
konnte belegt werden, dass 3 von 5 Verlassene, die solche Ausrufe aussprachen meist fanatische Kultisten waren, die tatsächlich
in weiteren 4 von 5 Fällen brennende Schultern trugen. Auch hier sollte man die zuständigen Wachkräfte alarmieren.

Sollte der gewillte Bursche weder solche Ausrufe benutzen, noch auffällig von Kleidung und Bewegung sein gilt es die Herkunft zu
überprüfen. Was haben wir gelacht, um hier eine kleine Geschichte aus dem Nähkästchen zu holen, als da ein verfaulter Herr
ins Rekrutierungszimmer trat und behauptete, dass er mit der Fürstin höchst selbst verwandt sei. Wir haben ihn hernach gevierteilt
und verbrannt. Nun denn! Zu beschauen ist die Herkunft, die derzeitige militärische Laufbahn und sonstige Sonderposten.
Hat der Verlassene wenig vorzuweisen, ist aber klar als einfacher Bürger gemeldet ist er ein idealer Kandidat. Formbar müssen sie alle sein.

Ein oft beklagter Punkt ist die Aussprache eines Rekruten. Bei vielen Verbänden gibt es sie. Jedwene, die im Leben wie auch im Untode
nicht bereit sind, das gut bürgerliche Sprechen anzuwenden. Es klingt bei manchen Personen gar so, als würde jedes Nomen
geflüstert werden und die Sätze kein Ende nehmen. Hier sollte nur bei fehlendem Kiefer oder kaputtem Mund Gnade gezeigt werden.


Die restlichen Seiten sind verklebt. Hoffentlich kümmert sich da bald wer drum!
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Peutres
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BeitragThema: Oh, die Seiten kenne ich garnicht!   So Sep 06, 2015 2:09 pm

Schon nach nur wenigen Stunden machten sich bibliothekarische Fachkräfte an ihr Werk: Zu frische Tinte war das Problem.



Kapitel ll - Wo und Wie rekrutiere ich?

Es ist unabdingbar für eine militärische Organisation zu wissen, wo und wie sie die nötigen Mannen und Weiber
für sich begeistern kann. Krieg und Expandierung sind für die Unseren ebenso wichtig, wie auch notwendig.
Umso nötiger ist es, den gut bürgerlichen Verlassenen von der gemeinsamen Sache zu inspirieren. Im Folgenden
will der Author dieses Büchleins bündig erläutern, worauf es im Kern ankommt.

Beginnend mit der Auswahl der Örtlichkeit für eine Rekrutierungs- und Informationsstelle, sollte stets mit Bedacht
ausgelotet werden. Während ein normaler Truppenverband nach neu-erweckten Verlassenen suchen sollte, ist
ein elitärer Truppenverband darauf angewiesen erfahrene Leute zu finden. In beiden Fällen wird die Gewichtung
jener Zielgruppen von der Örtlichkeit abhängig gemacht. In ruhigeren Zonen finden sich so zumeist die Verlassenen,
welche im Schutze des Königreichs ihre Pflichten als einfache Bürger wahrnehmen, hingegen in Gebieten näher zu
den Grenzen eine klare Gewichtung bei kämpfenden Truppen und Veteranen liegt. In beiden Szenarien ist es
im Übrigen nicht zu empfehlen in fremden Regionen zu suchen. Silbermond hat zum Beispiel einen akuten
Fachkräftemangel (außer Erzmagier), während Donnerfels einen allgemeinen Mangel hat. Davon ab, lässt sich belegen
dass 9 von 10 Hordler, die nicht Teil der Unseren sind auch keine Chance darauf haben die Gossensprache zu erlernen.
Offenkundig ist es leichter Orcisch zu perfektionieren, als die Gossensprache nur in ihren Grundlagen zu kennen.

Hat man den Ort seiner Wahl ausgemacht, gilt es jenen anständig zu beziehen. Als kleinen Merksatz dient es sich
immer an, folgendes zu bewahren: "Sucht man Qualität, bedarf es an Qualität - Sucht man Quantität, benötigt man Quantität."
In beiden Fällen ist es aber zu vermeiden, in unordentlicher Montur zu erscheinen. Es soll stets auf eine gesäuberte,
reparierte Rüstung oder Tracht geachtet werden. Ebenso ist die Volksliebe das höchste, zu repräsentierende Gut, welches
an jedem Rekrutierungsposten kenntlich gemacht werden muss. Banner der Verlassenen, Zelte mit den Farben des Volkes und
allerlei Auszeichnungen sollten sichtbar platziert werden. Es macht sich zudem oft sehr positiv bemerkbar,
wenn die rekrutierende Stelle auch auf Position immer noch beritten ist. Ein erhöhter Sitz ist im allgemeinen immer anzuraten.

Ein kleiner Rat, der der Erfahrung des Authors wegen geschuldet ist:

Sollte ein gewillter Bursche die erste Eignungs-Phase überwunden haben, dennoch aber einen fraglichen Eindruck hinterlassen, ist es
hilfreich ihn auf dem Felde zu prüfen. Es ist demnach immer von Vorteil, wenn in der erwählten Region zu erfüllende Pflichten
ausstehen. So kann man zum Beispiel einen Anwärter dazu motivieren, Leichen der Umgebung aufzusammeln. Oder schwache Feinde
zu eliminieren. Abzuraten ist hier das Fortschicken in eine Spinnenhöhle. Studien des Verbandes für taktische Tiernutzung auf dem
Felde haben gezeigt, dass in 1 von 2 Fällen der Anwärter von den Spinnen eingesponnen wird.



Verrückt! Auch hier beginnen die Seiten wieder zusammen zu kleben. Wieso fällt das niemandem auf?
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