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 Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel

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Xangolea

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BeitragThema: Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel   Mo März 24, 2014 11:29 am

Schattige Grüße!

Ich habe gestern kurz mit Garam darüber gesprochen und ihm angeboten, hier in eurem Forum einen Thread über Heilkräuter und Gifte zu posten.

Ich selbst bin ja noch gar nicht offiziell bei Seuchenfaust (was sich hoffentlich bald ändern wird  Wink ), aber ich bemühe mich natürlich trotzdem einige Dinge für das RP beizutragen.

Der u.a. Thread ist natürlich nicht von mir. Ich habe alle Quellen angegeben und ebenso Links gesetzt, falls sich da wer noch weiter informieren möchte.

Zudem denke ich, dass es für unsere Truppe nicht so sinnig ist, den Bereich Heilkräuter näher auszuführen. Daher habe ich den mal weg gelassen und mich nur auf die für uns interessanten Dinge, wie Gifte und Drogen, konzentriert  Very Happy 

Ich hoffe, das ist soweit OK und der Thread ist im passenden Bereich gelandet. Ansonsten bitte wieder löschen bzw. an den richtigen Ort verschieben.


Eure Xangolea
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Xangolea

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BeitragThema: Re: Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel   Mo März 24, 2014 11:30 am

Quellangabe


++ Dies ist ein Text, der sich auf den kompletten Thread, also auch die Infos über Kräuter (hier weg gelassen), bezieht. Wer sich dennoch dafür interessiert, der findet hier aber genug Links, um sich schlau zu machen ++



Bei der folgenden Auflistung handelt es sich um Vorschläge zur Einbindung der in der Welt bekannten Pflanzen in die Heilkunde. Die Aufstellung beruht auf der im Rollenspielforum veröffentlichten Liste

Diese Liste wird seit geraumer Zeit in Darnassus auf "Die Aldor" so gespielt und gern weitergegeben an Interessierte auf Allianz und Horde, wo sie bisher auch gut Anklang fand. Sie enthielt ursprünglich alle Kräuter aus Classic und wurde später auf die neu eingeführten Kräuter erweitert.

Diese Liste der Kräuter darf beliebig im RP genutzt werden, schriftliche Vervielfältigungen bitte mit Quellenangaben, Veränderungen nur mit Rücksprache. Urheberrecht für die Classic-Kräuter liegt bei Sendyra und Shiranah. Die Erweiterung für BC erfolgte durch Altra nach Rücksprache mit Shiranah, die Erweiterung für WotlK und Cataclysm entstand durch eine Zusammenarbeit von Altra, Luthien und Aurine. Die Kräuter aus Pandaria stammen von Altra.

Die Gift- und Drogenliste wurde von Liaril zusamengestellt und ist hier zu finden.

Quellenangaben dort: "Manches aus diesem Wust habe ich mir von der Kräuterliste hier im Forum genommen bzw. abgeleitet. Außerdem habe ich im Wiki bei Rakel von der Kampfkunstschule Sturmwind nachgesehen. Alles andere beruht auf meiner eigenen Fantasie und kann dementsprechend anders gesehen werden."

Die Hinweise zur Verarbeitung stammen von Artanej.

Hinweise
Es handelt sich hier um selbst ausgearbeitete Anwendungsmöglichkeiten, die nicht auf der offiziellen "Lore" oder irgendwelchen Regelbüchern beruhen. Im Laufe der Zeit werden viele Spieler sich andere Anwendungen ausgedacht haben, die dieser Liste widersprechen. Wenn solche Systeme aufeinander treffen, sollte besser eine OOC-Klärung erfolgen.

Die Ausarbeitung der klassischen Kräuter, sowie die der Scherbenwelt sind sehr nachtelfenlastig. Hier sollten Spieler anderer Rassen die Nutzung ein wenig anpassen.
Gerade bei den Giften sollte der Anwender Vorsicht walten lassen, da sie doch recht mächtig sind. Um "Power-RP" zu vermeiden, ist auch hier eine Absprache ratsam.



Als weitere Quellen dienten :
http://diealdor.wikia.com/wiki/Heilkr%C3%A4uter_und_Gifte_im_Rollenspiel
http://wowgilden.net/WegdesGlaubens/page_9110.html


Zuletzt von Xangolea am Mo März 31, 2014 10:54 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Xangolea

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BeitragThema: Re: Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel   Mo März 24, 2014 11:31 am

Gifte und Drogen

Gifte

Geistig beeinflussende Gifte

Sabbeltrank:
Eine Mischung aus Friedensblume und Wilddornranke, verkocht als Tee, wiegt den Trinker in Sicherheit und animiert zum Reden.

Wahrheitstrunk:
Sabbeltrank gemischt mit Goldklee lässt den Trinker nicht nur gern reden, sondern auch noch die Wahrheit erzählen. Es erfordert trotzdem entweder Geschick oder Druck, um an die gewünschten Informationen zu kommen.

Wachzwang:
Das Pulver der Erdwurzel als Pille verabreicht, zwingt jemanden für eine bestimmte Zeit wach zu bleiben. Der Schlafentzug hält je nach Gewicht zwischen 5 und 9 Stunden an. Das Pulver kann ebenso verbacken oder verraucht werden, die Wirkung wird jedoch nicht so lange anhalten, eher nur zwischen 3 und 5 Stunden. Zusammen mit dem Sabbeltrank eine nette Methode Informationen zu erhaschen.

Verwirrung:
Ein Extrakt aus Arthas Träne und Alptraumranke als Glimmstengel sorgt für Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zur völligen Verwirrung. Verstärkt mit Teufelsgras ruft es außerdem Halluzinationen hervor bis hin zu Wahnvorstellungen.

Alpträume:
Ein Pulver oder Extrakt in Getränken und Essbarem sorgt für einen tiefen Schlaf, welcher voll gestopft ist mit Alpträumen. Beides wird mit Hilfe von Alptraumranken gemischt mit Schlangenzunge erreicht. Es führt auf Dauer zu Depressionen und Angstzuständen.

Konzentration:
Ein Gemisch aus Maguskönigskraut und Netherblüte führt vor allem bei magisch Begabten zu einem unnachgiebigem Tatendrang. Die Person kann nicht still halten und muss sich auf ein Projekt konzentrieren, Gespräche sind kaum möglich, ebenso wird es schwer die Person von ihrer Idee abzubringen. Kann zusammen mit "Verwirrung" gefährlich werden, da keine Logik das Opfer von einer schlechten Idee abbringen kann.


Körperliche Gifte

Wundbrand:
Ein Extrakt aus dem Mark der Stiele von Silberblatt verlangsamt die Heilung von körperlichen Wunden.
Pulver oder Sud der Dornen von Wilddornrosen verschlimmern eine Wunde noch, die Wahrscheinlichkeit für Entzündungen und Narbenbildung wird erhöht.
Eine Kombination der beiden Dinge bringt selbst eine einfache Wunde dazu, über Wochen offen zu bleiben und eine schlimme Entzündung entstehen zu lassen.

Schwächungen:
Wildstahlblume zusammen mit Beulengras als Trunk oder Rauchwerk schwächt die natürliche Regeneration der Knochen. Über eine Dauer von etwa zwei Wochen verabreicht lässt es Knochen porös werden und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit von Brüchen.

Blassblatt direkt oder als Pulver auf die Augen aufgebracht wirkt blendend. Bis eine gründliche Auswaschung stattfindet, ist das Opfer so gut wie blind.

Winterbiss als reines Kraut, sowie geraucht, getrunken als Tee oder als Pille eingenommen ruft Fiebererscheinungen hervor. Es geht einher mit Schlappheit, das Opfer fühlt sich ähnlich wie bei einer schweren Grippe.

Sonnengras, gemischt mit Blindkraut als Kippe oder Pille lässt die Person besonders lichtempfindlich werden. Selbst der Schein von nur einer kleinen Kerze wirkt schmerzhaft in den Augen und kann gar ein Brennen auf der Haut erzeugen.
Goldener Sansam wirkt lähmend. Es kann entweder als Sud auf eine Waffe aufgetragen werden oder als Pille verabreicht, ebenso kann es eingebacken werden.

Pestblüte, egal wie verabreicht, wirkt allgemein schwächend, der Körper fühlt sich schwerer an als er ist, wirkt belastend. Die Reaktionsgeschwindigkeit wird gemindert, ebenso wie die Beweglichkeit. Da hierfür jedoch Blüten aus verderbtem Boden gebraucht werden, sind sie selten und schwer zu verabreichen. Den Geschmack zu übertünchen ist nicht einfach, sie sollte daher entweder mit scharfem Essen oder starkem Alkohol gegeben werden.

Frostlotus hingegen lässt den Nutzer eine innere Kälte spüren, gegen die weder Tee noch aufwärmen am Feuer oder dergleichen hilft. Die Pflanze kann als konzentrierter Extrakt zusammen mit Grabmoos einen regelrechten Kälteschock auslösen bis zur Bewusstlosigkeit.

Ein Sud aus geraspelter Traumwinde, Wilddornrose und Goldenem Sansam lähmt den Körper für 3 bis 6 Stunden, je nach Gewicht. Das Schmerzempfinden wird weitgehend minimiert, allerdings ist die Verabreichung mit Vorsicht zu genießen, da eine Überdosis tödlich sein kann.

Würgetang als Kraut, Tee oder auch eingebacken führt zu schwerer Atemnot und Kurzatmigkeit.


Tödliches

Tödliche Gifte können auf verschiedene Weise "angebracht" werden. Je nach Art variiert die Zeit bis zum Eintritt des Todes. An sich kann man folgende Reihenfolge nehmen, die Zuverlässigkeit ist überall gleich, soweit jemand kein entsprechendes Gegengift einnimmt: - Orale Einnahme (Per Sud, Pille oder Tropfen) - Über Verletzung in die Blutbahn geführt (Je tiefer und je direkter in eine Hauptader, desto schneller) - Geraucht (Je mehr des reinen Todeszeugs, desto schneller, allerdings auch desto geschmacksauffälliger) - Tee oder Backware (Am unauffälligsten, jedoch dauert es auch am längsten)

Schlaf dich in den Tod:
Schwarzer Lotus kann als starkes Schlafmittel, als K.O. Tropfen und sehr verdünnt als Beruhigungsmittel verwandt werden. In erster Linie benötigt es jedoch auch nur eine kleine Dosis, um das Opfer in den ewigen Schlaf zu schicken. Das Mittel ist später nicht nachweisbar, allerdings schwer zu beschaffen und herzustellen.

Quäl dich in den Tod:
Ebenso Traumwinde gemischt mit Golddorn. Dieses Gift ist bei weitem nicht so "nett" wie Schwarzer Lotus, jedoch einfacher zu beschaffen. Die Wirkung reicht je nach Konzentration von einem schmerzhaften Anfall mit unkontrolliertem Muskelzucken bis zu einem ebenso schmerzhaften Tod. Zumeist tritt dieser durch Verkrampfungen auf. Das Opfer erstickt entweder oder erleidet einen schweren Herzanfall.

Stirb, Stirb, Stirb Made:
Das effektivste Mittel, jedoch auch nur äußerst schwer zu beschaffen und zu mischen, ist ein Gebräu aus Frostlotus, Lichblüte, Würgetang und Grabmoos. Der Tod tritt schnell und still ein, für gewöhnlich verfällt das Opfer in eine Starre und erstickt durch Lähmung innerhalb weniger Minuten. Die Zubereitung benötigt jedoch eine ganze Zeit und muss fehlerfrei verlaufen, um die Wirkung zu erzielen.

Anderes

Hallo Donnerbalken:
In Getränken, Gebäck oder Glimmstengeln lässt sich dieses Nebenpflänzchen (Flitzdistel) wunderbar verabreichen. Es wirkt stark abführend und schickt jeden halbwegs normalen Menschen erstmal weg von anderen Wesen. Fluchlaute und wunde Hintern sind inbegriffen.

Blut, Blut, woher kommt das Blut?
Unschön, aber schmerzstillend bei Kopfschmerzen, kann Königsblut wirken. Eine Wunde blutet jedoch stärker als normal mit diesem Gift, da es das Blut um einiges verdünnt.

Brenne!
Der Saft von Golddorn, Feuerblüte oder Flammenkappe auf die Haut aufgetragen verursacht von einem sonnenbrandähnlichem Kribbeln bis zu Verbrennungsschmerzen und unansehnlichem Ausschlag jede Menge Aua.

Na, wie wärs mit uns beiden?
Lebenswurz, vor allem als Tee oder ein Saft aus Mondbeeren wirkt libidoverstärkend bis hin zu brennendem Verlangen nach Erleichterung. In geringeren Dosen sieht das bevorzugte Geschlecht "hübscher" aus und es wirkt lediglich aphrodisierend.

Rauschmittel

Die Wirkung hängt zumeist von der Gewohnheit und dem Gewicht des Konsumenten ab, ebenso natürlich von der Qualität des Rohstoffes und der Verarbeitung. Ich nehme hier Angaben, die für einen Gelegenheitsnutzer von mittlerem Gewicht (etwa 70kg) gelten. Qualität und Verarbeitung sind ausgezeichnet.

Trollkraut:
Das Einsteigerrauschmittel. Trollkraut ist einfach zu besorgen und wird wie normaler Tabak konsumiert, also geraucht oder geschnupft. Es wirkt beruhigend und auflockernd. Es kann problemlos auch in Gebäck verarbeitet werden, verbittert den Geschmack jedoch etwas. Der Rauch ist grünlich und riecht süßlich.

Arthas Träne:
In geringer Dosis wirkt es auflockernd und antidepressiv. Es verstärkt die Wirkung von Trollkraut und löst Glücksgefühle aus. Der Rauch eines Glimmstengels mit Trollkraut und Arthas Träne ist türkis-violett und riecht neutral.

Geisterpilz:
Als Zusatz zu Alkohol ruft es je nach Dosis eine Intensivierung jeglicher äußerer Eindrücke und Gefühle hervor oder ruft Halluzinationen vor. Gemischt mit Teufelgras sind diese zumeist eher schrecklich, gemischt mit Zucker oder Lebenswurz wundervoll.

Gromsblut:
Berauschende Wirkung, stärker als Trollkraut, jedoch auch nicht so leicht zu beschaffen. Als "Tabak" wirkt es am besten, ebenso als Zutat in Backwerk, wobei der Geschmack hier süßer als normal wird. Der Rauch wird leicht rötlich und hat einen angenehmen Geruch. Gemischt mit getrockneten, geraspelten Mondbeeren erinnert der Geschmack wohl an Kirschen.

Teufelgras:
Als Tee verabreicht hat es eine belebende Wirkung und schmeckt wirklich gut. Vorsicht: Eine zu hohe Dosis hat negative Auswirkungen! Außerdem ist das Suchtpotential recht hoch, die Abhängigkeit ist körperlich.

Talandras Rose:
Selten und schwer zu besorgen, jedoch mit vielen anderen Drogen mischbar. Als Bonbon zum lutschen mit Honig lecker und lockernd. Als Kippe oder Tee ist der Geschmack an sich etwas fade, löst jedoch recht schnell Glücksgefühle aus. Die Welt sieht hübscher aus als sie ist. Das Suchtpotential ist nicht so hoch, da es nicht körperlich abhängig macht. Leider ist die Pflanze aufgrund ihrer Seltenheit jedoch recht teuer.

Eisdorn:
Aufgrund der kühlenden Wirkung eine herrliche Erfrischung an heißen Tagen. Beruhigende Wirkung und lässt es einen gut schlafen.

Blutdisteln:
Nur für magisch Begabte interessant, da es die Verbindungen zum Ley zu steigern vermag. Hohes Suchtpotential körperlich wie geistig! Wächst nur in blutelfischen Gebieten.

Lebenswurz und Mondbeeren:
Luststeigernd, aphrodisierend. Bei passender Dosis potenzsteigernd.


Sonstiges

Ätzmittel:
Extrakt der Flammenkappe gemischt mit Tigerlillie und Feuerblüte ätzt sich durch vielerler Material. Es ist sollte nur mit Vorsicht angewendet werden und erst bei Nutzung auf dem entsprechenden Material zusammen gemischt werden. Es stinkt ziemlich und benötigt je nach Material einige Minuten. Außerdem ist die Verätzung oder auch Schmelzung nun einmal recht auffällig.

Kühlung:
Der Dampf von Frostlotus und Eisdorn ist im Gegensatz zu normalem Dampf kühlend. Für eine effektive Anwendung werden jedoch mehrere Pflanzen benötigt und ist dementspre-chend teuer. Durch ein Verfahren mit bestimmten Salzen kann es Lebensmittel länger haltbar machen, diese sollten vor dem Verzehr jedoch unbedingt gründlich gewaschen werden!


Wald- und Wiesentiere

Schlangen:
Das Gift einer Schlange hat zwei Wirkungen:
1. Bei oberflächlichem Kontakt wirkt es ätzend und ist daher sehr schmerzhaft, hinterlässt unschöne Verletzungen.
2. Gerät das Gift in die Blutbahn ist es je nach Dosis lähmend bis tödlich. In den meisten Fällen bleibt dem Opfer nicht viel Zeit ein Gegenmittel einzunehmen.

Für gewöhnlich beginnt es mit Übelkeit, Krämpfen und Lähmungserscheinungen bis das Opfer an Erstickung oder Herzstillstand stirbt. Man gewinnt das Gift entweder, in dem man einer getöteten Schlange die Giftbeutel entfernt oder in dem man eine fängt und ihre Zähne durch einen Widerstand treibt. Das Gift tropft dann aus ihrem Maul, daher sollte unter diesem Widerstand (Ein Baumblatt zum Beispiel oder festgespannter Leinen) einen Behälter haben, Glas eignet sich am Besten.

Motten:
Die friedfertigen Tiere besitzen kein Gift in dem Sinne. Aber sie bilden auf ihren Flügeln ei-nen lockeren Staubfilm aus, den man leicht abernten kann. Man sollte dabei lediglich behutsam vorgehen, damit das Tier sich nicht angegriffen fühlt und ihnen etwas über lassen als Verteidigung. Der Staub bildet sich mit der Zeit neu. Seine Wirkung ist vor allem bei Magiefuchtlern oder Plappermäulen geeignet, da man ihnen den Staub einfach entgegen pusten kann. Es nimmt dem Ziel für einige Sekunden die Luft und für mehrere Minuten bringt es zum Schweigen.

Silithiden:
Eine nicht ganz risikofreie Beute erwartet einen bei den Silithiden. Diese Tiere bilden in ihrem Körper einen feinen Stoff auf, welcher ihre Netze mit einem be-täubenden Gift versieht und das Opfer bewegungsunfähig macht. Um an diese Netz zu gelangen, müssen sie allerdings von den Tieren erst ausgebildet werden. Ein Silithid so weit zu bekommen, erfordert daher, es zu reizen und Geschick, um nicht getroffen zu werden. Das Netz sollte am besten in einem glatten Behälter aus Glas oder Metall aufbewahrt werden. Direkter Kontakt sollte vermieden werden. Die Netze haben allerdings nur eine Haltbarkeit von etwa 2 Wochen. Danach trocknen sie aus und verlieren ihre Wirkung.

Würmer:
Die meisten Würmer sind ebenfalls aggressiv und sollten daher nicht von unerfahrenen Leuten geerntet werden. Würmer bilden einen sauren Speichel aus, welchen sie gern auf ihre Feinde speien. Die Säure schwächt das Ziel, Körper wie Rüstung und erleichtert damit das Zufügen von Verletzungen. Gewonnen wird die Säure auf dieselbe Art wie das Schlangengift.

Sporensegler:
Diese zumeist friedvollen Tiere besitzen Drüsen, welche eine Art Staubfilm ausbilden. Sie pressen sie sozusagen heraus und nebeln damit ihre Umgebung ein. Innerhalb dieser Wolke befinden sich Sporen, welche die Zunge derer, die etwas davon einatmen lähmt. Ein solches Tier abzurichten ist aufgrund seines Naturells äußerst schwierig. Daher bietet es sich an, ihm eine Drüse zu entfernen. Diese Drüsen sind sehr fein und daher recht zerbrech-lich. Die Aufbewahrung sollte möglichst weich ausgestattet sein, wie zum Beispiel ein Lei-nenbeutel, welcher mit unverarbeiteter Wolle ausgefüllt ist. Sobald man eine der Wolken benötigt, drückt man den Beutel einfach aus und steht möglichst mit dem Rücken zum Wind.

Wespen:
Meist sind diese Tiere erstmal nicht aggressiv, was sich jedoch ändert, wenn man an ihr Gift möchte, denn dazu muss man ihnen ihren Stachel entfernen. Dieser befindet sich am Hinterteil und hat im Inneren einen Giftbeutel, welcher direkt mit der Stachelspitze verbunden ist. Dieses Gift wirkt betäubend und kann bei entsprechender Dosis auch tödlich sein. Man kann es entweder auf die Waffen auftragen oder direkt den Stachel als Waffe nutzen. Um das Gift dann dem Opfer zu verabreichen, muss man lediglich das offene Ende des Stachels eindrücken. Handschuhe sind zu empfehlen.

Skorpide:
Wie auch Wespen besitzen Skorpide solch einen Stachel. Es wird damit auf dieselbe Weise verfahren. Weiterhin ist selbst ein totes Tier noch von Nutzen. Skorpidblut ist ebenfalls giftig. Das Tier muss aus dem schützenden Panzer gegraben werden, dann kann man es wie ein Schwein aufhängen und ausbluten lassen. Das Gift hat einen extrem beißenden Geschmack, daher sollte man nicht auf die Idee kommen, es jemandem oral geben zu wollen. Er würde es sofort merken.

Basilisken:
Die Leber der Basiliken sondert ein einzigartiges Enzym aus, welches durch Extrahierung in der Lage ist, sehr hartes Material zu bearbeiten. Unter Zugabe von Feuerblütenextrakt ist es ebenso zur Durchätzung geeignet. An die Leber zu gelangen ist zwar etwas schwerer, dafür stinkt die Prozedur nicht so sehr und kostet weniger Zeit an sich, jedoch ist die Vorbereitungszeit höher.

Gereinigtes Drachenhorn:
Drachenhörner sind leider sehr teuer und keine Alltagsgegenstände. Das Horn ist jedoch eines der wenigen Dinge, die man einfach aushöhlen kann und für so ziemlich jedes Gift einen sicheren Behälter darstellt. Außerdem sagt man, dass ein Trank aus konservierten Ogeraugen, Drachenflanke, Herz der Wildnis und gemahlener Sirenenträne, welchen man aus einem gereinigten Drachenhorn trinkt, das Leben um einige Jahrzehnte verlängern kann. Leider wurden die Leute, die es geschafft haben sollen die richtige Mischung zu treffen in den vielen Kriegen getötet, weshalb unsicher ist, ob dieser Mythos wahr oder ein Märchen ist. Auf jeden Fall soll dieser Trank, soweit man noch Granatapfel und Alkohol hinzufügt, wohl der beste Longdrink überhaupt sein.


Fische

Regenbogenflossenfisch:
Dieser kleine Fisch, der vor allem in Tümpeln bei mildem Klima vorkommt, hat im Gegensatz zur allgemeinen Meinung, seinen Namen nicht nur aufgrund seiner bunten Schuppen, die zart schimmern. Das Fleisch des Regenbogenfisches ist unbedenklich genießbar. Aus der getrockneten Fisch-haut lässt sich jedoch ein Pulver herstellen, welches dem Konsumenten einen "intensiveren" Blick verleiht. Farben treten deutlicher hervor, wirken kräftiger und lebendiger. Die Sicht während der Dämmerung ist dadurch verbessert.

Fangzahnhering:
Dieser Zahnfisch besitzt vorne im Gebiss sehr feste Fangzähne aus deren Pulver eine Paste herstellbar ist. Mit Hilfe dieser Paste ist es möglich Sprengstoffe zu einer Art Knete zu verarbeiten. Hiermit wird es einfacher exakte kleine Sprengungen vorzunehmen.

Imperialer Mantarochen:
Ein schwer zu findendes Tier, da es in seiner Umgebung kaum bis gar nicht auffällt. Das besondere an diesem Tier ist nicht nur die aussergewöhnlich robuste Haut, sondern auch sein Schweif. An dessen Ende befindet sich eine unscheinbare Spitze, die jedoch ein tödliches Gift beinhaltet. Im Gegensatz zum Schlangengift, hat dieses Gift jedoch keine Auswirkung bei oberflächlicher Anwendung. Soweit bekannt kann lediglich ein Kribbeln auf der Haut entstehen; bei empfindlichen Opfern könnte das Gift einen Juckreiz auslösen. Gelangt es in die Blutbahn, ist es jedoch recht schnell tödlich, in den meisten Fällen sterben die Opfer an Herzstillstand.

Lavaschuppenwels:
Dieser harmlose, wenn auch nicht so verbreitete Fisch besitzt eine besondere Magensäure. Diese Säuren sind seit eh und je nicht sonderlich schön, die dieses Fisches ist jedoch beson-dern unangenehm. Beim Auftragen auf die Haut löst die Säure selbige auf und hinterlässt blutige Brandblasen, welche ebenso abstoßend aussehen wie schmerzhaft sind. Gelangt das Gift in die Blutbahn, löst es zumeist Übelkeit, Erbrechen und allgemeines Un-wohlsein aus. Der Rest des Fisches schmeckt allerdings ganz vorzüglich gebraten oder als Suppe.

Nesselfisch:
In Verbindung mit Salz und ein klein wenig Winterbiss löst dieser Fisch jene Krankheit aus, von der er seinen Namen haben könnte. Die Symptome und Erscheinungen sind gleich zu denen des Nesselfiebers, halten sich jedoch nicht ganz so lange und können mit einer Salbe behandelt werden. Ein "netter" Trick gegen unliebsame Aufgaben, Familientreffen oder als Streich für unbeliebte Zeitgenossen.

Zangarischer Sporenfisch:
Auch dieser Fisch ist in der Lage mit Hilfe einer Drüse eine Art Lähmungsgift auszustoßen. Im Gegensatz zu Motten oder Sporenseglern, verteilen sie ihre Giftsporen jedoch nicht in einer leichten Wolke, sondern mit Hilfe eines flüssigen Schleimes, welcher sich im Wasser wolkenartig verteilt. Dieses Gemisch kann man am Besten mit einem dichten Behälter direkt unter Wasser einsammeln, je näher am Fisch, desto besser, da es dort am wenigstens verdünnt wird. Als Zusatz in einem Getränk oder einer flüssigen Speise bringt es das Opfer einige Zeit zum Schweigen und macht eine müde Zunge.

Abyssmuschel:
Das Fleisch der Muschel, die jedoch nur an wenigen Stellen tief im Meer heimisch ist, wird roh direkt aus der Muschel verzehrt. Neben einem angenehmen Geschmack wirkt das Fleisch in Verbindung mit einer Kräutermischung aus Salz, Lebenswurz und etwas Pfeffer sehr belebend bis anregend.

Es gilt als Aphrodisiakum und schmeckt auch noch!


Zuletzt von Xangolea am Mo März 24, 2014 11:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Xangolea

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BeitragThema: Re: Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel   Mo März 24, 2014 11:32 am

Verarbeitung

frisch
Die Pflanze kann direkt gesammelt und angewandt werden.

getrocknet
Die meisten Kräuter kann man mitsamt Stiel in Büscheln zusammenbinden und dann kopfüber von der Decke hängen, bis sie getrocknet sind.
Wenn man nur ganze Pflanzen hat, sollten diese auf einem engmaschigen Netz ausgebreitet und getrocknet werden. Die Pflanzen müssen dann regelmässig gewendet werden.


als Aufguss bzw. Auskochung
Aufguss warm - geschlossen
Pflanzenteile werden mit heißem bzw. kochendem Wasser übergossen und nach einer bestimmten Ziehzeit abgeseiht.

Aufguss kalt
Pflanzenteile werden mit kaltem Wasser aufgegossen und nach einer bestimmten Ziehzeit abgeseiht, zum Beispiel bei schleimstoffhaltigen Pflanzen, da Schleimstoffe hitzeempfindlich sind.

Auskochung
Pflanzenteile werden in Wasser gekocht und dann abgeseiht, vor allem bei Wurzeln oder kieselsäurehaltigen Pflanzen.

Mischformen
Pflanzenteile werden beispielsweise mit kaltem Wasser aufgegossen, stehen gelassen, und anschließend ausgekocht


Tinktur
ein alkoholischer Auszug, indem man beim Aufguss, der Auskochung und Mischform statt Wasser, Alkohol nutzt

Pulver
getrocknet und zerrieben


Ätherisches Öl

Wasserdampfdestillation
Dazu wird in einem verschlossenen Brennkessel mit zerkleinertem Pflanzenmaterial heißer Wasserdampf eingeblasen. Der Wasserdampf treibt das ätherische Öl aus der Pflanze. Das Öl-Wassergemisch wird in einem gekühlten Rohr wieder verflüssigt und in einem Auffangbehälter gesammelt, anschließend durch Abscheiden in einem Scheidetrichter getrennt.

Alkohol destillieren
nötige Geräte: -Mörser -Brennkessel -Scheidetrichter

Salben und Pomaden Bearbeiten

Salbe
Pflanzenextrakte werden mit natürlichen Grundstoffen wie etwa Bienenwachs, Holzkohle oder einem Ölauszug vermischt.

Absorption der Duftstoffe durch Fett
Überwiegend wird als Fett Schweine- oder Rinderschmalz verwendet, wobei auf Geruchlosigkeit geachtet werden muss.

Kalte (langsame) Gewinnung
Die frischen Blüten werden vorsichtig auf mit Fett bestrichene Glasplatten gestreut. Für einen Zeitraum von drei Monaten werden die Blüten täglich erneuert. Anschließend ist das Fett gesättigt mit dem ätherischen Öl der Blüten. Man nennt dies Pomade.

Um eine reine Paste zu bekommen, misch man diese mit Alkohol und verdampft den Alkohol anschließend, es bleibt eine pastöse Masse aus ölhaltigen Pflanzenwachsen zurück

Warme (schnelle) Gewinnung
Hier werden das Fett und die Blüten zusammen verrührt und später auf etwa 60 °C erhitzt. Nach jedem Erhitzungsvorgang werden die Blüten ausgetauscht.
Wie auch bei der Gewinnung mit kaltem Fett wird auch hier das Öl durch Alkohol vom Fett getrennt
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BeitragThema: Re: Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel   Mo März 24, 2014 2:33 pm

Tod allen Lebenden.

Ich als neuste Apothekerschülerin, finde das Thema natürlich auch hochintressant. Ich habe vorher immer ins Aldor-Wiki geschaut (bleibt mir ja nun erspart).

Ich denke, neue Ideen kann man hier ebenfalls einfügen, oder wird es dafür ein anderen Thread geben? Ich weiß nicht in wie weit man, zwecks Abstimmungen und Diskusionen zu Pflanzen, Tränke und Salben hier Platz hat, oder ob das nur ein Sammelthread wird.

Wenn meine Fragen nicht hier her passen, bitte verschieben.  Very Happy 

Dunkle Grüße, Triss
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BeitragThema: Re: Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel   Mo März 24, 2014 3:42 pm

Das nenne ich Engagement, gefällt mir sehr gut, wenn man sich gleich so einbringt.

Ich muss hier aber auch erstmal sagen, dass diese Angaben zu dem ganzen zwar wohl aus dem Aldor Wiki stammen, doch teilweise nicht ganz korrekt sein dürften. Ich wage hier einmal zu behaupten, dass man auch aus anderen Pflanzen und Wurzeln Gifte herstellen kann, welche weniger aufwendig zu beschaffen sind.

Das tut hier aber auch erstmal nichts zur Sache, im großen und ganzen kann man das so stehen lassen. Im RP selbst werden wir mehr auf interne "Normen" eingehen, gerade was Kräuter angeht.

Es gibt ja neben den Engine Kräutern, ja noch viele andere Kräuter, die wir aus dem RL kennen, und die werden da nämlich auch mit berücksichtigt, aber dazu später mehr.

Der Thread selbst gefällt mir dennoch, und in Zukunft werden wir den bestimmt auch noch aktuell halten, als auch ergänzen.  Smile 
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BeitragThema: Re: Heilkräuter und Gifte im Rollenspiel   Mo März 31, 2014 10:55 am

Jetzt, da meine "7-Tages-Nichtverlink-Frist" abgelaufen ist  Very Happy , habe ich nun in Post 2 mit den Quellangaben nachgereicht.
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