Verlassenen Gilde auf Die Aldor
 
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 Bewerbung Jongur (Jäger)

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Jongur D
Gast



BeitragThema: Bewerbung Jongur (Jäger)   Mi Feb 06, 2013 8:02 pm

Über mich:
Ich heiße Stefan, bin 30 Jahre und wohne in der Nähe von Frankfurt a. M..
Ich spiele WoW seit Release, hab allerdings erst gegen Ende von Burning Crusade mit dem RP (Anfangs auf Ewige Wacht später dann auch auf Aldor) angefangen.
Da ich; bis auf eine kurze Blutritterzeit; nur auf Seiten der Allianz RP gespielt habe, wollte ich nun auch mal die „andere“ Seite spielen.
Abgesehen von WoW sind meine Hobbys Lesen; hauptsächlich Fantasy oder historische Romane und Fußball(schauen).

Name:
Jongur Dulles

Aussehen:
Verfiltze dunkelblonde Haare, ein hohlwangiges Gesicht über dass sich blasse Haut spannt.
Ohne Rüstung erkennt man auf der Brust eine grob geflickte Wunde.

Gesinnung:
Chaotisch,neutral; lässt sich vom Leben jetzt vom Unleben treiben


Charkatergeschichte (noch in der Entstehungsphase):
Was war nur geschehen? Jongur versuchte sich zu erinnern. Ach ja Marschall Rothaupt ; dieser mürrische Griesgram; hatte ihn zu einer weiteren Wachschicht auf dem Turm am Rande von Süderstade verdonnert.
Und das nur weil „dieses Paradebeispiel eines Offiziers“ ausgerechnet in den Moment ins Wirtshaus reinstolziert kam, als Jongur seinen kläglichen Sold durch ein wenig Glücksspiel aufbessern wollte.
Nun er sollte froh sein, dass er als Schütze diese Aufgabe verrichten konnte, wäre er einer der schwerer gepanzerten Wachen hätte er wahrscheinlich in der Küche Kartoffeln schneiden müssen.
Wobei dort wäre es wenigstens wärmer gewesen.
Er erinnerte sich noch daran, dass er grummelnd auf der zugigen Spitze des Turms gestanden hatte als irgendetwas passiert. Nur was?
Weitere vereinzelte Bilder stiegen aus der Dunkelheit des Vergessens hervor; seltsame Fuhrwerke, riesige unförmige Kolosse, und eine Heerschar blasser Gestalten die sich scheinbar lautlos, aber zielstrebig auf die Stadt bewegte
und über allem hing ein Geruch nach Moder und Verwesung , so stark, dass man ihn schmecken konnte.
Er versuchte weiter Bilder aus den tiefen seines Unterbewusstseins herauszuziehen aber sie entglitten ihm wieder.
Aber so viel war Jongur mittlerweile klar geworden, sie mussten angegriffen worden sein.

War er verwundet worden und befand sich nun in einem Feldlazarett?
Er zwang sich die Augen zu öffnen und sah einen düsteren Himmel der am Rande seines Blickfeldes von gelegentlichem Aufleuchten erhellt wurde.
Nun vernahm er auch ein Scharren und Schaben, leises Gestöhne und Gejammer, ab und zu ein lauter Schrei des Entsetzens.
„Also gut“ dachte er „den Geräuschen nach kann es ein Feldlazarett sein, also hab ich wohl noch mal Glück gehabt “.
Er verspürte keine Schmerzen, also konnte nicht viel passiert sein.
Wie um sich diese Tatsache zu bestätigen blickte Jongur an sich hinunter.
Seine Rüstung war vollkommen verdreckt und an vielen Stellen mit einer Rostschicht überzogen; das würde einen Haufen Arbeit bedeuten die Rüstung bis zum nächsten Appel in Ordnung zu bringen.
Auch sein Wappenrock war arg in Mitleidenschaft gezogen worden und strotze vor Dreck und geronnenem Blut. Er betrachtete die Blutflecken eingehender bis ihm ein Loch in seiner Brust auffiel dass dort nun wirklich nicht sein sollte.
Erst jetzt bemerkte er die Stimme: „Willkommen zurück im Reich der Lebenden“.
Jongur drehte den Kopf und blickte in das blasse Antlitz eines Untoten. Während er hohlwangige, vom fahlen leuchten der Augenhöhlen ein wenig beleuchtete Gesicht blickte, dämmerte in ihm die Erkenntnis:
Doch kein Glück gehabt…

Einige Wochen sind seit seinem “Erwachen“ vergangen und Jongur fand, dass der Dienst unter der dunklen Fürstin nicht schlimmer war als in der Wache Sturmwinds.
Wieder stand er auf einem Turm, und wieder musste er Wache schieben.
Nur hatte er das Gefühl, das diese Feinde in ihren schon von weiten erkennbaren, geradezu „Erschieß mich“ rufenden, roten Rüstungen und Wappenröcken bedeutend einfachere Ziele abgaben.
Eigentlich schon zu einfach und zum ersten Mal regte sich in Jongur etwas, was sich zu seinem Lebzeiten nie geregt hatte, Ehrgeiz.
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Garam
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BeitragThema: Re: Bewerbung Jongur (Jäger)   Mi Feb 06, 2013 10:11 pm

Hallo und danke für deine Bewerbung. Liest sich schön, kann man nicht meckern. Wenn da noch mehr kommt, einfach sagen, ich gehe mal davon aus, dass du fertig bist. Naja, ich würde mal einfach sagen, melde dich Ingame bei uns, und wir beschnuppern uns mal IC, aber ansonsten bin ich gut zufrieden, bei dem was ich lese.

LG, Garam
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Halornes

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BeitragThema: Re: Bewerbung Jongur (Jäger)   Do Feb 07, 2013 11:05 am

Guten Morgen,

kurz aber nett zulesen.

Ich nehme (hoffe sogar Cool ) das du, zu uns Späher willst. Wohin du willst kann ich aus deiner Charaktergeschichte nicht heraus lesen.

Wie Malphas gesagt hast, sprech uns ic mal an. Für Fragen zu den Späher wende dich an Halgarin.

MfG

Die Hal´s
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BeitragThema: Re: Bewerbung Jongur (Jäger)   Do Feb 07, 2013 2:26 pm

Moin

Danke für die freundlichen und schnellen Antworten.
Ich hoffe dann mal, das ich heute Abend jemanden finde.

Ich denke schon das mein Charakter gerne zu den Spähern möchte, da es ja doch ein weng ungebundener als die straffer geführten Struktur eines Hauptkampfverbandes ist.
Dass ist aus der momentanen Fassung der Charaktergeschichte noch nicht richtig rausgearbeitet, da hast du recht . Ich hoffe mal, dass es wenn ich die Vorgeschichte komplett geschrieben habe (Wilddieb, Zwangsrekrutierung,
Ausbildung und Versetzung nach Süderstade (vor Tod);
Gerüchte über eine Einsatztruppe, Informationsbeschaffung über den aktuellen Aufenthaltsort und Weg zum Trefffen (nach Wiederbelebung)) genauer erkennbar wird.

MfG Jongur
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BeitragThema: Re: Bewerbung Jongur (Jäger)   Fr Feb 08, 2013 1:19 am

Nabend,

so nachdem ich den ersten Tag bei euch IC mitspielen durfte, muss ich sagen dass es mir wirklich Spass gemacht hat. Auch wenn ich gemerkt hab dass ich wohl etwas aus der Übung bin Very Happy und mich von meiner ursprünglich angedachten Geschichte etwas verhasspelt hatte; btr. kürzliche Erweckung usw..
Ich hoffe mal dass es für euch erträglich war, bzw freue mich auf die nächsten Tage.

MfG Jongur


Geschichte:
Nach langem Ritt erreichte Jongur den Ort Terrens Mühle wo sich der Kampfverband bekannt als "Seuchenfaust" aufhalten sollte. Vor ein der Gebäude des Ortes standen zwei Untote von denen einer wie sich herausstellen sollte der Hauptmann der Truppe war. Nachdem Jongur sein Anliegen um Aufnahme in den Kampfverband vorgetragen hatte, sollte er seine Schießkünste unter beweis stellen. "Mal sehen ob ihr überhaupt etwas trefft" zog ihn der Hauptmann auf, er versuchte es zu unterdrücken aber konnte sich ein gegrummeltes "Nehmt einen Apfel in den Mund und ich treffe ihn" nicht verkneifen. Und natürlich besaß dieser Offizier ein Talent, was wohl allen höher Gestellten zu eigen ist, nämlich auch das leiseste Genuschel von Untergeben verstehen zu können. "Ihr haltet mich wohl für einen Idoten, aber ich bin keiner" blaffter er zurück und Jongur dachte sich "Bravo, mal wieder hast du dein Geschick im Umgang mit Vorgesetzten unter Beweis gestellt". Nun ja der Beginn war schon mal schlecht gelaufen aber nun kam es aufs Schießen und da fiel ihm der Umgang bedeuten leichte als mit Vorgesetzen. Mittlerweile hatte Regen eingesetzt was das ganze etwas erschwerte, aber zum Glück war das Ziel; ein Stein; in einer lächerlichen Entfernung und der Schuss traf. Das zweite Ziel sollte die Kante eines Gerüstes sein das in einer beträchtlichen Enterung stand. Und obwohl Jongur sich hinkniete und alles daran setzte das Ziel zu treffen, ging der Schuss; ober des Regens oder aus einem anderen Grund; fehl und flog knapp an der Kante vorbei. Dem Hauptmann schien dies zur Erleichterung des Schützen zu genügen und er wandte sich an einen seiner Unteroffiziere um den Neuling durch das Lager der Truppe zu führen. Beim Anblick der Apotheker bei ihren merkwürdigen Experimenten, der düster vor ihm aufragenden Gebäude, des Friedhofs in dem ein Großteil der Gräber offen und leer waren, der blutigen "Befragungskammer" und der noch blutigeren Abteilung in der die "Ersatzteile" bereit lagen und die ihn stark an den Ort erinnerte, an dem seine Brustwunde grob geflickt worden, wurde Jongur zum ersten mal wirklich klar wie allumfassend und gravierend die Veränderung, die er durchlaufen hatte wirklich war. Durch diesen Eindruck noch etwas eingenommen wurde er wieder vor den Hauptmann geführt, und auch diesmal zeigte sich sein Mangel an Geschick beim Umgang mit Offizieren. So stammelte er auf die Frage ob er der Dunklen Fürstin und den Untoten dienen wollte, etwas von den Veränderungen und den Umstellungen und das alles neu sei und so weiter. Prompt vom Hauptmann stehen gelassen, da dieser sich seinerseits zu seinem Vorgesetzten; dem Hochexekutor, wie ich später erfahren sollte; begab. Eine Zeit lang stand Jongur da sammelte seine Gedanken und überlegte was er nun tun sollte. Zurück nach Bree um dort Tag ein Tag aus auf die Reste des Scharlachroten Kreuzzuges zu schießen Nein!, in die Wildnis und dann.. das war auch keine Lösung. Auch der Tod war keine Option, er war nicht so blöd ein Geschenk wegzuwerfen wenn es ihm gemacht wurde .Er hing schon jetzt an diesem Unleben wie an dem vorherigen gehongen hatte und wer wusste schon was danach kommt. Also nahm er all seinen Mut zusammen und ging in Richtung der Offiziere. Hatte er überhaupt noch Mut und war das vorhin wirklich Verwirrung oder war das einfach nur ein körperlicher Reflex aus Angewohnheit. Er stand erneut vor dem Hauptmann und dieser fragte erneut ob Jongur den Verlassenen dienen und der Fürstin die Treue schwören wolle. Und diesmal schwor er ohne Umschweife und aus Überzeugung.
Nicht anderes hatte der Offizier hören wollen.

Nachdem dieses Kapitel beendet war wurde Jongur, der nach wie vor die Überreste seiner alten Rüstung trug, in der Waffenkammer neu eingekleidet. Anschließend wurde er seinem direkten Vorgesetzen, dem Anführer der Späher Halgarin Doppelkopf vorgestellt. Ungefähr zur selben Zeit traf ein weiterer Neuankömmling im Lager ein. Pökels, allem Anschein nach ein weiterer Schütze. Zusammen wurden sie auf einen Trainingsplatz geführt und über ihr Geschick im Umgang mit Nah- und Fernkampfwaffen befragt. . Da beide Schützen angaben das ihre Stärken eher im Fernkampf lagen, wurden sie in die Obhut von Unteroffizier Zathrat übergeben, um von ihm Ausgebildet zu werden und gedrillt zu werden.
Hier zeigte sich dass sich doch nicht alles verändert hatte. Der Unteroffizier legte mit einer lauten Kasernenhofstimme los:"Was ihr wart, wer ihr wart und was ihr getan habt ist bedeutngslos!". Jongurs Gedanken schweiften an dieser Stelle ab an einen anderen großen Platz wo er mit anderen Zwangsrekrutierten ähnlich Worte vernommen hatte. So überraschte es ihn auch nicht als Zathrat sie aufforderte sich selbst zu schlagen, auch daran erinnerte sich noch. Damals musste man ihn erst mit mehreren Stockhieben dazu animieren, diesmal tat er es ohne Zögern. Aber diesmal fehlte das entsprechende Echo, wie schon bei seiner Bauchwunde ging von der getroffenen Stelle kein Schmerz aus, und wie zur Bekräftigung dieser Tatsache drang wieder der Kasernenton an Jongurs Ohr: "Ihr spürt keinen keinen Schmerz und könnt auch keine Angst verspüren". Nach diesen und weiteren Worten die wohl zu jeder Grundausbildung dazugehören müssen, wurde Jongur und seinem Leidensgenossen ein Schwert gereicht. Allerdings zeigte sich schnell dass keiner von beiden damit umgehen konnte. Jongur für seinen Teil war schon froh darüber dass er das Ding am richtigen Ende gepackt hatte. Er hasste Schwerter, schon die Ausbilder in der Allianzkaserne der waren daran gescheitert aus ihm einen Schwertkämpfer zu machen. Doch nun quelte er sich wieder mit diesem Stück langen Metalls. Mehrere Stunden vergingen, in der Unteroffizier Zathrat versuchte den beiden die Grundlagen des Angriffs und der Verteidigung mit dem Schwert beizubringen und dabei eine Geduld und Beharrlichkeit an den Tag legte wie nur Untote sie erreichen können. Schlussendlich nachdem Jongur sein Schwert nach einem Angriff auf einen Holzpfosten fallen gelassen hatte und Pökels sich nach Kräften bemüht hatte sein Schwert aus einem anderen Pfosten zu ziehen, erklärte der Unteroffizier das Training für beendet und teilte die beiden zum Wachdienst vor zwei der Gebäude ein, in denen sich Seuchenfaust zur Zeit einquartiert hatte.

Und so, am Ende eines ereignisreichen Tages tat Jongur Dulles was er seinem Gefühl nach schon immer gemacht hatte. Er stand Wache.


Zuletzt von Jongur am Fr Feb 08, 2013 11:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Zath



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BeitragThema: Re: Bewerbung Jongur (Jäger)   Fr Feb 08, 2013 11:27 am

Liest sich sehr nett, Jongur Smile
Freut mich das es dir soviel Spaß gemacht hat und das du dir die Mühe gemacht hast deinen ersten Tag niederzuschreiben.

Doch der Anführer der Späher und Pirscher ist Halgarin Doppelkopf Smile Halornes Altstab (selber Spieler) ist ein Magus.
Macht aber nichts ich wusste wen du meintest. What a Face
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BeitragThema: Re: Bewerbung Jongur (Jäger)   Fr Feb 08, 2013 11:35 am

So, Name wurde abgeändert.^^
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